Landesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein wird mit der Ehrennadel des Paritätischen ausgezeichnet

6 Menschen aus den Mitgliedsvereinen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes wurden bei der letzten Mitgliederversammlung für ihre verdienstvolle Arbeit bei der Inklusion von Menschen in die Gesellschaft ausgezeichnet.

Unter den Ausgezeichneten befand sich Herr Dr. Cebel Küçükkaraca, Landesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein. Er wurde für sein 12-jähriges, ehrenamtliches Engagement bei der Integration und gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund mit der Ehrennadel des Paritätischen Schleswig-Holstein geehrt.

Die Laudatio hielt die stellvertretende Vorsitzende des Verbandsrates des Paritätischen Schleswig-Holstein, Frau Ursula Schele. Die Auszeichnung wurde von der Sozialministerin, Frau Kristin Alheit und vom Vorsitzenden des Verbandsrates des Paritätischen S-H, Herr Klaus Magesching, überreicht.

Herr Dr. Küçükkaraca bedankte sich für die Ehrung und versprach nach der Auszeichnung: „Ich werde mich weiter für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen einsetzen.“

Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V., Diedrichstraße 2, 24143 Kiel
Tel.: 0431/ 76 114/-15 oder Tel.: 0431/ 364 17 22/-23
E-Mail: info@tgsh.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Die Bedeutung der Mehrsprachigkeit

Die Bedeutung der Mehrsprachigkeit

Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein lädt am Freitag, den 21.12.2012 um 18:30 Uhr, zu einem Vortrag über die “Bedeutung der Mehrsprachigkeit” in ihre Räumlichkeiten ein.

Die Fachreferentin ist Frau Reyhan Kuyumcu von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Sie wird ein Modellprojekt in einem Kindergarten in Kiel vorstellen und den aktuellen wissenschaftlichen Stand in der Sprachforschung bei Familien mit Migrationshintergrund darstellen.

Die Veranstaltung wird in den Sprachen Deutsch und Türkische angeboten und ist kostenlos.

Datum:
21.12.2012, 18:30 Uhr

Ort:
Türkische Gemeinde in S-H
Diedrichstr. 2
24143 Kiel
2. Stock

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes “Aktive Teilhabe in Schleswig-Holstein (ATS-H)” statt und wird über die Zuwendungen des Innenministeriums des Landes Schleswig-Holstein und des Bundesinnenministeriums realisiert.

Zur Verabschiedung eines Gesetzes zur Beschneidungen minderjähriger Jungen

Im Mai 2012 wertete ein Urteil des Kölner Landgerichts die rituelle Beschneidung eines Jungen als rechtswidrige Körperverletzung. Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. hat nun den Beschluss des Bundestages zum Thema Beschneidung von minderjährigen Jungen begrüßt. Mit der Verabschiedung dieses Gesetzes wird in Deutschland wieder Rechtssicherheit herrschen, unter welchen Auflagen muslimische und jüdische BürgerInnen ihre Söhne beschneiden lassen dürfen.

Hierzu erklärt der Landesvorsitzende der TGS H, Dr. Cebel Küçükkaraca:
„Wir freuen uns, dass der Bundestag das Gesetz zur Regelung von Beschneidungen minderjähriger Jungen mit großer Mehrheit – fraktionsübergreifend – beschlossen hat und hoffen, dass nun damit die hitzige Debatte beendet wird. Das Urteil des Kölner Landgerichts löste bei den muslimischen und jüdischen BürgerInnen große Empörungen aus, da bei beiden Religionsgemeinschaften die Beschneidung als wichtiger Bestandteil der religiösen und kulturellen Identität gilt. Endlich kehrt mit dem Beschneidungsgesetz die Normalität zurück, die bis zum Mai 2012 selbstverständlich war. Außerdem wurde mit der Verabschiedung dieses Gesetzes zur Beschneidungen minderjähriger Jungen ein wichtiges politisches Signal gesetzt, nämlich dass jüdische und muslimische Religions-gemeinschaften zu Deutschland gehören und als ein Teil der Gesellschaft willkommen sind. In
diesem Zusammenhang möchten wir uns ganz herzlich für die gute und vertrauensvolle Zu-sammenarbeit bei den jüdischen und muslimischen/türkischen Organisationen bedanken.“

Gute Bildung                                    von Anfang an

Gute Bildung von Anfang an

Bildungsbeteiligung, Mehrsprachigkeit
Frühkindliche Bildung

• Was sollte getan werden, um die Erfolgs- und Bildungschancen von Kindern mit Migrationshintergrund zu erhöhen?
• In den ersten Lebensjahren wird das Fundament für die gesamte Lebens- und Lernzeit eines Menschen gelegt. Wie kann man diese frühkindliche Phase des Entwicklungsprozesses fördern?
• Warum muss die Ausbildung und Beschäftigung von Pädagogen mit Migrationshintergrund gefördert und begünstigt werden?
• Wie kann die Mehrsprachigkeit der Kinder mit Migrationshintergrund gefördert werden?
• Wie verhalten sich die Eltern im Entwicklungs- und Verhaltensprozess der Kinder?

Donnerstag, den 06. Dezember 2012
Beginn: 18:30
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Ort: Industrie- und Handelskammer
zu Lübeck
Fackenburger Allee 2
23554 Lübeck
Raum: „Stockholm/Helsinki“(EG.)

Ablauf:

Begrüßung durch:

• Frau Müjgan Baraşık
Vorsitzende
Türkischer Elternbund
Lübeck und Umgebung e.V.

• Herr Dr. Cebel Küçükkaraca
Landesvorsitzender
Türkische Gemeinde
in Schleswig-Holstein e.V.

Vortrag:

• Herr Ömer Kanat
Diplom-Pädagoge

Die Bedeutung der Mehrsprachigkeit

Aşure Abend

Aşure Abend

Bei unterschiedlichen Glaubensrichtungen im Islam wird die Süßspeise Aşure am Ende des islamischen Monats Muharram zubereitet und an Nachbarn und Freunde verteilt.

28. November 2012 um 18:00 Uhr

Ort:
Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V.
Diedrichstr. 2
24143 Kiel