Vortrag zu Existenzgründungsfragen-Teil 1

Vortrag zu Existenzgründungsfragen-Teil 1

Wer aus Gaarden stammt und sich selbständig machen möchte oder schon selbständig ist, bekommt guten Rat im Wirtschaftsbüro Gaarden, Johannesstraße 27 (Ecke Schulstraße).
Dazu wird eine Veranstaltungen in türkischer Sprache in Kooperation mit der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. angeboten:

Mittwoch, 17. Oktober 19.00 – ca. 20.30 Uhr:
Vortrag zu Existenzgründungsfragen
Referent: Cetin Yildirim (Wirtschaftsbüro Gaarden)

Veranstaltungsort: Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V., Diedrichstr.2, 24143 Kiel

Die Teilnahme ist kostenlos! Bitte melden Sie sich an unter Tel. 0431-9799 5340 oder über info@wirtschaft-gaarden.de oder info@tgsh.de , Tel. 0431-76115.

Vortrag zu Existenzgründungsfragen-Teil 1

„Interkulturelle Öffnung der Alten-und Krankenpflege: ein Zukunftsfeld in Schleswig-Holstein!“

„Interkulturelle Öffnung der Alten-und Krankenpflege: ein Zukunftsfeld in Schleswig-Holstein!“

Abschlussveranstaltung INTRANT

Die Zahl älterer Menschen mit Migrationshintergrund steigt auch in Schleswig-Holstein zunehmend an; und damit auch die Anzahl derjenigen, die auf Beratung, Unterstützung sowie auf eine professionelle Pflege angewiesen sind.
Aber noch immer gibt es zu wenige Angebote von Pflegeeinrichtungen, die sich geplant und gezielt an die Bedürfnisse dieser Zielgruppe richten.

Im Rahmen des Projektes INTRANT – INTegration junger MigRANTinnen und Migranten im pflegeberuflichem Handlungsfeld – läd der Caritasverband für Schleswig-Holstein e.V. zum Fachtag „Interkulturelle Öffnung der Alten- und Krankenpflege: ein Zukunftsfeld in Schleswig-Holstein!“ am Donnerstag, den 27.09.2012 in das „Kiek in!“ in Neumünster ein.

Programm:
9:30 Uhr Ankommen

9:45 – 10:00 Uhr Begrüßung und Grußworte

10:00 -10:15 Uhr Entstehung und Zielsetzung des Projektes INTRANT –kultursensible Pflege, Herr Schmitz,Sozialreferent desCaritasverbandes für Schleswig-Holstein e.V.

10:15 – 10:45 Uhr Kultursensible Pflege aus Sicht der Vertreter des Islam und des Judentums:
o Dr. Kücükkaraca, Türkische Gemeinde Schleswig-Holstein
o Fr. Ladyshenski, Jüdische Gemeinde Kiel und Region

10:45 – 11:00 Uhr Pause

11:00 – 11:45 Uhr Frau Babadagi-Hardt, Die Pflegezentrale Duisburg Perspektiven der interkulturellen Öffnung in der Altenpflege – Was bedeutet kultursensible Pflege für Verbände, Träger und Politik? – Ein Bericht aus der Praxis.

11:45 – 12:15 Uhr Frau Godt, Projektkoordinatorin INTRANT: Projektergebnisse, Erfahrungen und Tipps für die Praxis.

12:15 – 12:30 Uhr nordprojekte: Soziales sichtbar machen: einige Evaluationsergebnisse des Projektes.

12:30 – 12:45 Uhr Filmbeitrag: das „Schleswig-Holstein Magazin“ über INTRANT

ab 12:45 Uhr Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und gemütliches Beisammensein bei einem kleinen Imbiss

Anmeldungen unter Tel: 0431- 590228

Vortrag zu Existenzgründungsfragen-Teil 1

Nation-Staat-Religion. Nationale und religiöse Minderheiten in Deutschland, Europäische Akademie

Besuch von Wissenschaftlern aus 7 arabischen Staaten im Rahmen des Workshops „Nationale und religiöse Minderheiten in Deutschland“, welche durch die Europäische Akademie Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bundestag, der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Akademie Sankelmark durchgeführt wird.
Ziel dieses Workshops ist, wie im Titel bereits angedeutet, die in Deutschland lebenden Minderheiten besser kennen zu lernen. Um dies zu erreichen, bereitet die TGSH ein ausgiebiges Programm vor, das möglichst viele Seiten der türkischen Kultur als auch des Lebens der türkischen Minderheit in Deutschland belichten soll.

Vortrag zu Existenzgründungsfragen-Teil 1

Gegen rechtes Denken sensibilisieren-Wochenendseminar “Höre die Signale!”

Wochenendseminar: 22.-23. September 2012
Samstag von 09.00 – 20.00 Uhr,
Sonntag von 09.00 – 18.00 Uhr
der Young Voice TGS-H in der TGS-H Außenstelle in Lübeck (Holstenstr. 13-15, 23552 Lübeck)

Höre die Signale!
Musik ist eines der wichtigsten Medien der rechtsextremen Szene. Obwohl viele der radikalen Rechtsrock-Bands indiziert und verboten sind, sind in den letzten Jahren der Zugang über- und die Verbreitung durch das Internet im zunehmenden Maße gestiegen.
Rechtsrock-Bands sind keine Randerscheinung. Die Zahl der Konzerte ist in den Jahren besonders im ländlichen Bereich wieder angestiegen, was sich durch einen vermehrten Rückzug der Szene in privat genutzte Räumlichkeiten erklären lässt. Nach Angaben der Verfassungsschützer existieren derzeit circa 90 rechtsextreme Bands und 50 Labels in Deutschland. Der Versandhandel über das Internet blüht, ebenso der Vertrieb von Fanzines. Rund 1.000 deutsche rechtsextremistische Homepages sind bekannt.
Die Veranstaltung „Höre die Signale“ möchte Jugendliche und Erwachsene für Präventionsmaßnahmen gegen rechtes Denken sensibilisieren. Hierbei sollen auch die Symbole der rechtsextremen Szene näher betrachtet und thematisiert werden. Die Liedtexte der rechtsextremen Musiker sollen analysiert und ausdiskutiert werden. Wer sind die Fans von Rechtsrock und welche anderen Musikstile nehmen Rechtsextreme für sich ein? Wieso steigt man über die Musik in die rechtsextreme Szene ein?
Das Seminar will zum einen über das Phänomen „Rechtsextreme Musik“ aufklären und zum anderen zur gemeinsamen und europaweiten Gegenwehr ermutigen. Es wendet sich sowohl an Jugendliche als auch an interessierte Erwachsene aus Deutschland und aus dem europäischen Ausland.

Nähere Informationen und Anmeldung:
Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um Anmeldung bei Sinem Tunc unter sinem.tunc@tgsh.de gebeten.

Vortrag zu Existenzgründungsfragen-Teil 1

Interkulturelle Wochen-Eröffnung in Pinneberg

Was hält die Gesellschaft zusammen?
Zum Problem „Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“
und wie man ihr begegnen kann
– Deutsche Zustände –

Freitag, 21. September, 19:00 Uhr
Drostei Pinneberg, Vortragssaal

Eintritt: frei

Vorstellung der Ergebnisse eines Forschungsprojektes der UNI Bielefeld über Vorurteile und Ressentiments gegenüber Fremden

Sind kommunale Integrationskonzepte wirkungslos?
Referent: Michael Müller, Universität Bielefeld

Podium: Maren von der Heyde, Diakoniepastorin,
Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein
Wolfgang Kastens,
Justitiar und Vorstandsmitglied des Antidiskriminierungsverbandes S-H
Dr. Cebel Kücükkaraca,
Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e. V.
Trautchen Perrefort,
Kulturamtsleiterin der Stadt Pinneberg

Das herausragende Forschungsprojekt befasste sich über zehn Jahre hinweg mit Vorurteilen gegenüber verschiedenen Bevölkerungsgruppen und hat den Begriff der „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit” geprägt.
“Die Untersuchung fungiert als Gradmesser für Stimmungen und Einstellungen, mit dem empirisch belegt werden kann, dass Veränderungen der sozialen Bedingungen sich in den Einstellungen der Bevölkerung niederschlagen. Die Studie ist sozusagen das zivilgesellschaftliche Fieberthermometer der Gesellschaft.” Die Ur-Frage der Soziologie, was die Gesellschaft zusammenhält, ist stets auch eine Frage danach, was eine Gesellschaft spaltet.
Menschenfeindliche Einstellungen wirken auf längere Sicht zerstörerisch auf die Entwicklung des Einzelnen, aber auch auf die liberale und humane Gesellschaft. Menschenfeindlichkeit wird erkennbar in der Betonung von Ungleichwertigkeit und der Verletzung von Integrität. Der Referent, Michael Müller ist Mitarbeiter am Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der UNI Bielefeld und stellt zentrale Ergebnisse des Projektes vor.
Während der anschließenden Diskussion wird der Frage nachgegangen,welche Chancen Integrationskonzepte auf kommunaler Ebene haben.