Zweisprachigkeit

Zweisprachigkeit

Wie funktioniert zweisprachige Erziehung?

Die Referent_innen sind Sprachen-Lehre_innen und werden darüber berichten, wie man mit den zahlreichen Chancen und den wenigen Risiken einer bilingualen Erziehung optimal umgeht. Unsere Intention ist es bei dieser Veranstaltung die Fragen und Sorgen zweisprachig erziehender Eltern allgemeinverständlich zu beantworten und die Vorteile frühkindlicher Zweisprachigkeit darzulegen, damit die Eltern zukünftig die zweisprachige Erziehung zu ihrer eigenen Zufriedenheit gestalten können.

Themen in der Veranstaltung:

– Förderung der Zweiprachigkeit
– Vor- und Nachteile
– Erkenntnisse aus der Hirnforschung
– Rolle der Eltern
– Funktion und Bedeutung der Schule
– Vorgehensweise und Regeln

Redner_innen:
– Herr Dr. Cebel Küçükkaraca
Landesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V.
– Herr Berati Alver
Vizekonsul und Bildungsattaché des Generalkonsulats der Republik Türkei in der Hansestadt Hamburg
– Herr Gustaf Dreier
Schulrat der Hansestadt Lübeck

Vorträge:
– Frau Fulya Şen
Konsulatslehrerin für Türkisch in Lübeck
„Der wissenschaftliche Blick auf die Zweisprachigkeit“
– Herr Michael Gillert
Dipl. Handelslehrer IBW Uni Hamburg
Vater von einer zweisprachigen Tochter
„Die Notwendigkeit des Erstsprachenunterrichts in der Schule“
– Herr Lütfi Dede
Konsulatslehrer für Türkisch
Bilinguale Schule in Hamburg
„Lehrplan und Umsetzung des zweisprachigen
Unterrichts an einer bilingualen Schule“

Datum: Mittwoch den 26. März 2014
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: DGB-Haus Lübeck
Holstentorplatz 1-5
23554 Lübeck

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Projekts “Aktive Teilhabe in Schleswig-Holstein (ATS-H)” und wird gefördert durch das Bundesministerium für Inneres, sowie das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein.
Das Programm finden Sie in den Bilddateien.

WAHLAUFRUF Oberbürgermeisterwahl in Kiel

Am 23. März 2014 finden die Oberbürgermeisterwahlen in Kiel statt.

Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein fordert die Einwanderinnen und Einwanderer auf, sich an der Wahl zu beteiligen.

Die Politik betrifft auch uns, die Menschen mit Migrationshintergrund. Die Demokratie ermöglicht, dass auch unsere Stimmen gehört werden. Dafür müssen wir unsere Stimmen auch erheben.

Wer seine Rechte fordert, muss sie auch nutzen. Wir wollen das Wahlrecht, nicht nur für deutsche Staatsbürger. Dann müssen wir als deutsche Staatsbürger erst recht von unserem Wahlrecht Gebrauch machen. Wir haben die Chance zur Teilhabe. Nutzen wir sie.

Jede Stimme zählt. Aktivität ist gefordert.
Macht mit! Geht am Sonntag zur Wahl!

Oberbürgermeisterwahl in Kiel

Oberbürgermeisterwahl in Kiel

Am 23. März 2014 finden die Oberbürgermeisterwahlen in Kiel statt.

Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein fordert die Einwanderinnen und Einwanderer auf, sich an der Wahl zu beteiligen.

Die Politik betrifft auch uns, die Menschen mit Migrationshintergrund. Die Demokratie ermöglicht, dass auch unsere Stimmen gehört werden. Dafür müssen wir unsere Stimmen auch erheben.

Wer seine Rechte fordert, muss sie auch nutzen. Wir wollen das Wahlrecht, nicht nur für deutsche Staatsbürger. Dann müssen wir als deutsche Staatsbürger erst recht von unserem Wahlrecht Gebrauch machen. Wir haben die Chance zur Teilhabe. Nutzen wir sie.

Jede Stimme zählt. Aktivität ist gefordert.
Macht mit! Geht am Sonntag zur Wahl!

Rassismus in der Mitte der Gesellschaft – Erkenntnisse zum Alltagsrassismus

Rassismus in der Mitte der Gesellschaft – Erkenntnisse zum Alltagsrassismus

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus wird am 21.03.2014 die Fachtagung “Rassismus in der Mitte der Gesellschaft – Erkenntnisse zum Alltagsrassismus” im Landeshaus Schleswig-Holstein (Schleswig-Holstein-Saal), Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel stattfinden.

Gemeinsam mit der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. und der Arbeiterwohlfahrt Schleswig-Holstein e.V. möchte die Landeskoordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus in SH diese Veranstaltung nutzen, um für den alltäglichen Rassismus in unserer Gesellschaft sensibilisieren.

Es sind nicht nur „Nazis“, die andere Menschen mit ihren Abwertungen und Übergriffen verletzen und ausgrenzen. Auch Menschen, die nicht zur extremen Rechten gehören, sondern zur sogenannten “Mitte der Gesellschaft” nutzen -teilweise unbewusst- im Alltag oft rassistische Klischees, die z.B. im gesamtgesellschaftlichen Sprachgebrauch verankert sind.

Neben einer fachlichen Betrachtung des „Alltagsrassismus“ wollen wir uns an dem Abend auch theaterpädagogisch diesem Thema nähern. Dazu wird es kurze Performances von Schülerinnen und Schülern der Toni-Jensen Gemeinschaftsschule sowie von dem Interkulturellen Theater DOĞUŞ mit dem Stück „Du kommst hier nicht rein“ geben.

Wir freuen uns über die Zusage von Staatssekretär, Bernd Küpperbusch, die Veranstaltung mit einer Begrüßung zu eröffnen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung zu besuchen.

Datum:21.03.2014
Uhrzeit: 18.00 Uhr
Ort: Landeshaus Schleswig-Holstein
Schleswig-Holstein-Saal

Adresse:Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel

Internationaler Tag gegen Rassismus

21. März 2014 – Internationaler Tag gegen Rassismus

Rassismus in der Mitte der Gesellschaft

Am 21. März 2014 findet der internationale Tag gegen Rassismus statt.
Der 21. März wurde im Jahr 1966 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen zum „Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung“ ausgerufen. Die UNO wollte damit ein Zeichen gegen Rassismus setzen und den unschuldigen Menschen gedenken, die am 21. März 1960 bei einer friedlichen Demonstration gegen das Apartheidregime in Sharpeville von der südafrikanischen Polizei getötet wurden.
Auch in diesem Jahr möchte die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. daran erinnern, dass eine Diskriminierung aufgrund der Herkunft, Hautfarbe oder Religion noch immer zum Alltag vieler Menschen gehört und der Kampf gegen den Rassismus eine alltägliche Herausforderung für unsere plurale und vielfältige Gesellschaft bleibt. Nur durch die Schaffung einer Kultur des Miteinander und der Offenheit gegenüber Menschen mit ihren unterschiedlichen Hintergründen, kann der Keim für mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft gelegt und der Abbau des Alltagsrassismus ermöglicht werden.
Der Landesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. Dr. Cebel Küçükkaraca verlangt daher eine Mobilisierung des öffentlichen Bewusstseins gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus. „Gerade in unserer heutigen Zeit benötigen wir eine starke, attraktive Demokratie und öffentliche Sensibilisierung gegen Rassismus und Diskriminierung. Die Gesellschaft soll verstehen lernen, was Rassismus ist – denn Erkennen ist der erste Schritt des Handelns! Öffentliche Debatten um Migration und Integration machen immer wieder deutlich, dass in Teilen der Bevölkerung nach wie vor Furcht oder pauschale Vorbehalte gegen Minderheiten vorhanden sind und diskriminierendes und rassistisches Gedankengut verbreitet werden.“ so Küçükkaraca.
Gleichzeitig weist der Landesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. darauf hin, dass in Schleswig-Holstein bereits vorbildliche Arbeit geleistet wird und lädt am bundesweiten Tag gegen Rassismus zu der Aktion „5 vor 12 – Gegen Rassismus und Rechtspopulismus“ im Stadtteil Kiel-Gaarden und zum anschließenden Informationsabend des Beratungsnetzwerks gegen Rechtsextremismus, dem die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein selbst angehört, „Rassismus in der Mitte der Gesellschaft – Erkenntnisse zum Alltagsrassismus“ im Landeshaus Kiel ein.