Die T?rkische Gemeinde zu Besuch beim Deutschen Roten Kreuz

Die T?rkische Gemeinde zu Besuch beim Deutschen Roten Kreuz

Die Frauen des Projekts MomStarter der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. wurden vom Deutschen Roten Kreuz in die Fachklinik Hahnkn?ll eingeladen. In der Fachklinik werden psychiatrisch und dementiell erkrankte Menschen, sowie Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderungen behandelt. Die Projektteilnehmerinnen haben sich ?ber die vielf?ltigen Besch?ftigungsm?glichkeiten in der Klinik informiert.
Der Pflegebereich ist in station?re und ambulante Pflege aufgeteilt. Wer in der Pflege arbeiten m?chte, braucht mindestens einen sechsw?chigen Pflegekurs. F?r die Arbeit im ambulanten Pflegedienst ist zus?tzlich ein F?hrerschein erforderlich. Ungelernt kann man in der K?che und in der W?scherei arbeiten.
Besonders interessant an der Arbeit in der Fachklinik Hahnkn?ll sind die ?beraus flexiblen und M?tter freundlichen Schichten. Wenn ein Kind wegen KITA-Schlie?ung o.?. nicht betreut werden kann, gibt es sogar die M?glichkeit einer DRK-internen Kinderbetreuung.
Die T?rkische Gemeinde bedankt sich f?r den Besuch und hofft weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

Einladung zum Rundgang auf der Thyssenkrupp-Werft

Einladung zum Rundgang auf der Thyssenkrupp-Werft

RUNDGANG AUF DER THYSSENKRUPP-WERFT

Liebe Schülerinnen und Schüler,
gerne möchten wir Euch zu einem Rundgang auf der ThyssenKrupp-Werft in Kiel einladen, um so einen Einblick in die möglichen Ausbildungsberufe bei ThyssenKrupp zu erhalten.

‼️
WANN: 18.11.2019
15:00 Uhr
WO: Treffen bei der Türkischen Gemeinde in Kiel, Elisabethstr. 59, 24143 Kiel

‼️
Anmeldungen sind bis zum 04.11.2019 unter aim-ki@tgsh.de oder telefonisch unter 0431 3641722 bei Fr. Dipcin oder Fr. Ayyildiz möglich.

#Anlagenmechaniker/in #Elektroniker/in #Industriemechaniker/in #Konstruktionsmechaniker/in, #Zerspanungsmechaniker/in

‼️Was gibt es zu beachten: Schülerinnen und Schüler müssen älter als 14 Jahre alt sein, festes Schuhwerk am Tag des Rundganges tragen und einen Personalausweis mitführen.

Anmeldungen nur unter Angabe des Namens und Telefonnummer möglich!

😊Wir freuen uns auf Eure Teilnahme 😊

Übergabe der neuen Förderbescheide für die Ausbildungsprojekte AIM und AIM-öD

Am heutigen Mittwoch überreichte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft,Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein Dr. Thilo Rohlfs die neuen Förderbescheide für das langjährige AIMProjekt
sowie für das seit einem Jahr bestehende Erweiterungsprojekt AIM-öDan den Landesvorsitzenden der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein (TGS-H), Dr. Cebel Küçükkaraca.

Nach über 20 Jahren erfolgreichen Bestehens blickt die TGS-H mit ihrem Projekt „Ausbildung und Integration von jungen Migrantinnen und Migranten“ (AIM) auf eine weitere Förderperiode. Junge Menschen werden mit diesem Projekte auf dem Weg in eine Ausbildung unterstützt und begleitet. Des Weiteren geht es insbesondere darum, die Anzahl von Lehrstellen in Migrantenbetrieben durch Betreuung und Beratung zu erhöhen. „Unser besonderer Dank gilt vor allem dem Arbeitsministerium des Landes Schleswig-Holstein, das seit Projektbeginn die soziale und berufliche Integration
vieler jugendlicher Migrantinnen und Migranten in Schleswig-Holstein ermöglicht. Durch diese Förderung und das Engagement der Mitarbeitenden in den Projektbüros in Lübeck, Elmshorn, Kiel sowie Neumünster konnten schon über
3800 Jugendliche beraten und gecoached werden“, betonte der Landesvorsitzende stolz. „Dieses Projekt hat von Beginn an große Resonanz erhalten und wir möchten weiterhin eine Anlaufstelle für Jugendliche sein, um so sicherstellen zu
können, dass keiner auf der Strecke bleibt.“

Auf großen Zuspruch stieß zudem das Erweiterungsprojekt AIM-öD, das ebenso für zwei weitere Jahre gefördert wird. Mit dieser Erweiterung möchte die TGS-H die interkulturelle Öffnung der öffentlichen Behörden in Schleswig-Holstein anstoßen und die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund erhöhen. Herr Dr. Rohlfs und Herr Dr. Küçükkaraca stimmten in der Aussage überein, dass der öffentliche Dienst Spiegel unserer Gesellschaft sein sollte.

Berufsorientierungs-camp: Jugendliche Migrantinnen und Migranten f?r eine Ausbildung im ?ffentlichen Dienst st?rken

Berufsorientierungs-camp: Jugendliche Migrantinnen und Migranten f?r eine Ausbildung im ?ffentlichen Dienst st?rken

In den vergangenen Herbstferien fand zum dritten und vierten Mal das Berufsorientierungscamp statt. Unter dem Motto ?Deine Karriere im ?ffentlichen Dienst? konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des viert?gigen Workshops in Gl?ckstadt und Bad Malente vielf?ltige Einblicke in die verschiedenen Ausbildungsberufe des ?ffentlichen Dienstes erhalten.

Mit circa 20 Referentinnen und Referenten von bundes-, landes- und kommunaler Ebene des ?ffentlichen Dienstes, wurde f?r einen vielf?ltigen und abwechslungsreichen Programmablauf gesorgt.

Das Land Schleswig-Holstein stellte dabei die Ausbildungsbereiche der Landesverwaltung, Steuerverwaltung, Landespolizei, Landesamt f?r Vermessung und Geoinformation sowie den Lehrerberuf vor. Des Weiteren stellte sich die Bundeswehr, die Bundesagentur f?r Arbeit, der Kreis Stormarn, sowie die Stadt Gl?ckstadt als Arbeitgeber vor.
Neben der beruflichen Orientierung, erhielten die Jugendlichen die M?glichkeit sich fachlich und pers?nlich weiterzuentwickeln, eigene Kompetenzen zu st?rken und mit Akteurinnen und Akteuren des ?ffentlichen Dienstes in den Kontakt zu kommen.

W?hrend des Bewerbungscoaching lernten die Jugendlichen die Wichtigkeit von ordentlichen Bewerbungsunterlagen kennen und fertigten dar?ber hinaus eigene Bewerbungsmappen an. Zuvor wurde ein Kompetenztraining sowie eine St?rken- und Schw?chenanalyse mit den Jugendlichen durchgef?hrt, sodass diese zuk?nftig selbstbewusst und souver?n im Bewerbungsverfahren auftreten k?nnen.

Das Berufsorientierungscamp ist eines der Methoden des AIM-?D Projektes, um zuk?nftig den Bewerberanteil von Menschen mit Migrationshintergrund im ?ffentlichen Dienst zu erh?hen. Schlie?lich ist der Anteil der Besch?ftigten mit Migrationshintergrund im ?ffentlichen Dienst bundesweit sehr gering.

Der viert?gige Workshop bietet somit die Grundlage, um junge Migrantinnen und Migranten f?r eine Ausbildung oder ein Studium im ?ffentlichen Dienst zu motivieren. Da die Jugendlichen zu dieser Zeit gemeinsam in einer Jugendherberge ?bernachten, arbeiten diese gemeinsam an Team-Building-Prozessen und k?nnen sich gegenseitig unterst?tzen und voneinander lernen.

Damit eine nachhaltige Betreuung gew?hrleistet wird, werden Jugendliche ?ber das Berufsorientierungscamp hinaus von Mitarbeitenden der TGS-H beraten.

AIM-?D wird vom Ministerium f?r Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein gef?rdert.

Fachtag Integration und Inklusion

Fachtag Integration und Inklusion

Das Sozialministerium, die Stadt Neum?nster und das Deutsche Rote Kreuz veranstalteten in Neum?nster einen gro? angelegten Fachtag zum Thema Integration und Inklusion. Motto und Fragestellung der Veranstaltung lauteten ?Alle Willkommen! Alle dabei? ? Teilhabe von Kindern aus anderen Kulturen. Wo stehen wir? Was brauchen wir?? Das Carolin Ali-Tani von der Universit?t Paderborn gleich zu Beginn ihres Vortrags, den verwendeten starren Kulturbegriff der Veranstaltung, sowie den kulturellen Einstieg der afrikanisch angehauchten Trommelzauber GmbH kritisierte, l?sst den Austausch unterschiedlicher Akteure wichtig erscheinen. Die Wissenschaftlerin und zweite Vorsitzende der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein, Dr. Reyhan Kuyumcu, pr?sentierte einen Vortrag zu Mehrsprachigkeit in Familie, KiTa und Gesellschaft. Zu ihren wichtigsten Forschungsergebnissen geh?rt die Erkenntnis, dass das Ph?nomen des ?Codeswitching? nur in bestimmten Kontexten gegen?ber bestimmten Adressaten angewendet werde. Es ist kein Hinweis auf die sogenannte ?doppelte Halbsprachigkeit?, welche eine Fehleinsch?tzung sprachlicher Vielfalt sei und schlicht nicht existiere. Die Existenz von mehreren Erstsprachen hindere den Erwerb weiterer Sprachen keineswegs. Die KiTa sei ein guter Ort f?r den Spracherwerb, Kinder ben?tigten hierzu Zuwendung und das Gef?hl von Geborgenheit. Des Weiteren ging Dr. Kuyumcu auf das unterschiedliche Ansehen von Sprachen ein. Englisch und Franz?sisch z.B. gen?ssen ein h?heres Prestige als Russisch und T?rkisch. Hierarchiebestimmende Faktoren finden sich in historischen Gegebenheiten. Kuyumcu schloss ihren Vortrag mit der Forderung einer offenen und interessierten Haltung gegen?ber Erstsprachen ab.
Die Tgsh beteiligte sich an der Fachtagung au?erdem mit einem Messestand. Hier wurden verschiedenste Projekte und Angebote der Tgsh f?r Kinder und Familien vorgestellt, wie zum Beispiel das Projekt MomStarter f?r M?tter mit Migrationshintergrund oder die Fachstelle Liberi.