Kiel, 11. Dezember 2023 – Die Veranstaltung, die dem entschlossenen Kampf gegen Antiziganismus gewidmet war, hat ein bedeutendes Zeichen f?r Toleranz und Solidarit?t hinterlassen. Unter dem Motto “Antiziganismus? in Kiel im 20. Jahrhundert: Erscheinungsformen, Besonderheiten, Handlungsans?tze” versammelten sich Menschen, um gemeinsam ?ber dieses wichtige Thema zu sprechen und die einzigartige Kultur sowie die reichen Geschichten der Sinti und Roma zu w?rdigen.
Trotz der Abwesenheit von Herrn St?cken waren die Unterst?tzung und das Engagement f?r die Ziele der Veranstaltung sp?rbar. Dr. Cebel K???kkaraca, Landesvorsitzender der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein, betonte sein anhaltendes Interesse an der Aufarbeitung der Geschichte und seinen Einsatz f?r Toleranz und Solidarit?t.
Die Teilnehmenden wurden auf eine Reise durch die Geschichte des Antiziganismus in Kiel genommen, wobei die Aufmerksamkeit besonders auf die Coventry-Halle in der Preetzer Stra?e 119 gelenkt wurde. Der Ort, der symbolisch f?r die Partnerschaft zwischen Kiel und Coventry steht, hatte von 1946 bis 1964 eine geschichtstr?chtige Vergangenheit als “Obdachlosenasyl Preetzer Stra?e” f?r die Kieler Sinti und Roma.
Referent Berry Paskowski f?hrte die Anwesenden durch eine fesselnde Darstellung der verschiedenen Erscheinungsformen des Antiziganismus im 20. Jahrhundert. Die Veranstaltung ging ?ber einen blo?en R?ckblick in die Vergangenheit hinaus und setzte ein entschiedenes Zeichen gegen Diskriminierung.
“In unserer heutigen Zusammenkunft setzen wir ein entschlossenes Zeichen gegen Diskriminierung und erinnern uns daran, dass Vielfalt und Zusammenhalt die Grundpfeiler einer gerechten Gesellschaft sind”, betonte Herr Dr. Cebel K???kkaraca.
Der Abend war intensiv und bewegend, mit der Podiumsdiskussion von Frau Victoria Ladyshenski, Herrn Matth?us Wei?, Herrn Berry Paskowski, Herrn Dr. Samet Yilmaz und Herrn Dr. Cebel K???kkaraca, die einen Einblick in die Schrecken des Antiziganismus gaben. Die Veranstaltung wurde durch die Moderation von Frau Dr. Haug geleitet.
Dr. Cebel K???kkaraca erw?hnte, dass das Projekt dank der F?rderung des Landesdemokratiezentrums und des Landespr?ventionsrates beim Innenministerium erm?glicht werden konnte.
Die Veranstaltung endete mit einem Dank an alle Teilnehmenden, die sich in der Vorweihnachtszeit Zeit genommen hatten, sich einem oft vergessenen Teil der Geschichte zu stellen.
