Überregionales Netzwerktreffen

Überregionales Netzwerktreffen

Am 16. und 17. November 2024 trafen sich die Multiplikator*innen beider Standorte des Projekts ?Nachhaltig informiert ? Interkulturelles Netzwerk? (NIIN) zum ersten Mal in Berlin. Nach einem Empfang am Samstag in den R?umlichkeiten des T?rkischen Bundes in Berlin-Brandenburg (TBB) e.V. begr??e Ay?e Demir (Projektleitung) die Anwesenden. Auf ihre Begr??ung folgte zun?chst ein gemeinsames Res?mee des bisherigen Projektverlaufs, bevor Tandems gebildet wurden, die aus Multiplikator*innen aus Berlin und Kiel bestanden.

Jeweils zwei Personen kamen in deren Rahmen miteinander ins Gespr?ch, um danach die jeweils andere Person in gro?er Runde vorzustellen. Hierbei ging es u.a. um die Frage, was einen an den bisherigen Workshops am meisten interessiert hat, wie es um den Verbraucher*innenschutz in den Herkunftsl?ndern der Teilnehmenden bestellt ist und kurze Anekdoten zum Namen der Partner*innen. So lernten sich die Multiplikator*innen aus Berlin und Schleswig-Holstein besser kennen, bevor das Tagesprogramm gegen Mittag ein World-Caf? vorsah.

Auf Youtube: Begr??ung (Ay?e Demir) und Partner*inneninterviews (1. ?RNT, Berlin, 16.11.2024)

In diesem Format wurden im Anschluss an die Pr?sentation der Partner*inneninterviews vier der sechs bis Ende 2024 behandelten Themenfelder von NIIN in rotierenden Kleingruppen besprochen, bevor einzelne Gruppenmitglieder zentrale Ergebnisse im Plenum zur Debatte stellten. Anhand der beiden Fragen ?Wie sieht die aktuelle Problemlage auf diesem Feld aus?? und ?Was sind die nachhaltigsten pragmatischen L?sungsans?tze im Alltag f?r dieses Feld?? ging es in einem ersten Schritt darum, anhand der bisherigen Inputs zu nachhaltiger Finanzplanung, nachhaltiger Haushaltsf?hrung, nachhaltigem Konsum und nachhaltiger Mobilit?t individuelle Gedanken auszutauschen. Im Vorfeld hatten die Multiplikator*innen vonseiten des NIIN-Teams ?ber digitale Kan?le eine Liste mit Hyperlinks zu den Berichten, Audiomitschnitten und Videoclips der entsprechenden Veranstaltungen erhalten. Nun fertigten sie in einem zweiten Schritt Cluster an und notierten eigene Stichpunkte, um nach einer Stunde von ihnen konstellierte thematische Aspekte in gro?er Runde zu pr?sentieren.

Auf Youtube: World-Caf? (1. ?RNT, Berlin, 16.11.2024)

Am Nachmittag gab es schlie?lich einen Workshop mit der Stadtplanerin Luise Flade, der neben nachhaltiger Stadtplanung vor allem Probleme der Mobilit?t im urbanen Raum behandelte. Der Workshop wechselte von Anfang an zwischen Inputs der Referentin und deren Diskussion mit allen Anwesenden, weshalb schnell eine lebhafte Stimmung aufkam. Besprochen wurden so u.a. die Entwicklung hin zu reduziertem Autoverkehr in den Innenst?dten von Amsterdam und Paris, der sogenannte Modal Split (also wie prozentual verschiedene Verkehrsmittel benutzt werden) in Berlin und Kiel und die Auswirkungen des auf fossilen Brennstoffen beruhenden Verkehrs auf Umwelt und Klima. Anschlie?end f?hrte uns Luise Flade ?ber das Testfeld des Reallabors Radbahn zwischen G?rlitzer Bahnhof und Kottbusser Tor.

Auf Youtube: Nachhaltige Mobilit?t im st?dtischen Raum (Workshop mit Luise Flade, 1. ?RNT, Berlin, 16.11.2024)

Der zweite Tag des 1. ?berregionalen Netzwerktreffens begann mit einer gemeinsamen Reflektion des World-Caf?s und des Workshops vom Vortag. Beide Programmpunkte haben die Multiplikator*innen zu individuellem Nachdenken inspiriert und wurden nun aus verschiedenen Perspektiven und bzgl. diverser Bedarfe weitergedacht.

Auf Soundcloud: Feedback zum World-Caf? (?RNT 1, Berlin, 17.11.2024) in Nachhaltig informiert – Interkulturelles Netzwerk (NIIN)

Auf Soundcloud: Feedback zum Workshop Nachhaltige Mobilit?t im st?dtischen Raum (?RNT 1, Berlin, 17.11.2024) in Nachhaltig informiert – Interkulturelles Netzwerk (NIIN)

Hierauf folgte ein Ausblick auf die kommenden beiden Projektjahre, prim?r auf 2025, in dem die Multiplikator*innen damit beginnen werden, die in den bisherigen Workshops besprochenen Themen in selbst organisierten Informationsveranstaltungen f?r die eigenen Communities und Vereine aufzubereiten. Insgesamt fanden die Multiplikator*innen das Programm dieser Veranstaltung sehr ansprechend, wobei ebenfalls klar wurde, dass einzelne Fragestellungen auf mehr Resonanz sto?en als andere: Bspw. k?nnen die meisten mit Aspekten nachhaltiger Mobilit?t mehr anfangen als mit nachhaltiger Finanzplanung, was in lebensweltlichen und alltagspraktischen Bez?gen begr?ndet liegt.

Beschlossen wurde das 1. ?berregionale Netzwerktreffen nach der Mittagspause mit einer Exkursion ins Futurium in der N?he des Berliner Hauptbahnhofs. Dort f?hrte uns Dr. Rosalina Babourkova vom Ausstellungsteam durch die R?umlichkeiten dieses ?Hauses der Zuk?nfte? und zeigte uns anhand mehrerer Exponate, wie wir als Verbraucher*innen durch nachhaltiges Handeln einen kleinen Einfluss auf Umwelt und Klima nehmen k?nnen. Am Ende verabschiedeten sich die schleswig-holsteinischen Multiplikator*innen und kehrten mit dem Zug nach Hause zur?ck. Wir freuen uns bereits jetzt auf das n?chste ?berregionale Netzwerktreffen im Sommer 2025 in Kiel.

Auf Youtube: F?hrung durch das Futurium (Dr. Rosalina Babourkova, Ausstellungsteam, 1. ?RNT, Berlin, 17.11.2024)

Yaşlılıkta Sağlıklı ve Onurlu Yaşam

Yaşlılıkta Sağlıklı ve Onurlu Yaşam

“Yaşlılıkta Sağlıklı ve Onurlu Yaşam” konulu bir programla sizlerle buluşuyoruz!

Bu anlamlı etkinliğimizde, değerli akademisyen Prof. Dr. Hacı Halil Uslucan, sağlıklı bir yaşam sürdürmenin ve onurlu yaşlanmanın yollarını bizlerle paylaşacak.

📅 Tarih: 25 Kasım 2024
🕔 Saat: 17:00
📍 Yer: Schleswig-Holstein Türk Toplumu – Elisabethstr. 59, 24143 Kiel

Erinnerung an die Opfer der Brandanschläge in Mölln am 23. November 1992

Heute jährt sich zum 32. Mal der Tag, an dem bei rassistischen Brandanschlägen in Mölln drei unschuldige Menschen ihr Leben verloren: Bahide Arslan, ihre Enkelin Yeliz Arslan und die 14-jährige Ayşe Yılmaz. Neun weitere Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Die Brandanschläge hinterließen tiefe Wunden nicht nur bei den betroffenen Familien, sondern auch in der Gesellschaft. Der 23. November ist ein Tag des Innehaltens, der Trauer und der Mahnung.

Wir erinnern heute an die Opfer dieser schrecklichen Tat und stehen an der Seite der Familien Arslan und Yılmaz, die ihre Liebsten durch Hass und Gewalt verloren haben. Ihr Verlust mahnt uns, nicht zu schweigen und uns mit aller Kraft für eine Gesellschaft einzusetzen, die auf Respekt, Toleranz und Solidarität beruht. Der 23. November erinnert uns daran, wie wichtig es ist, wachsam zu bleiben und jeglicher Form von Menschenfeindlichkeit entgegenzutreten. Wir alle tragen die Verantwortung, ein Umfeld zu schaffen, in dem alle Menschen in Würde und Sicherheit leben können.

Wir gedenken Bahide Arslan, Yeliz Arslan und Ayşe Yılmaz. Ihr Andenken bleibt lebendig als Mahnung, als Verpflichtung und als Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Schulung: ?Teller statt Tonne ? Verschwendung von Lebensmitteln vermeiden?

Schulung: ?Teller statt Tonne ? Verschwendung von Lebensmitteln vermeiden?

Die siebte ?Nachhaltig informiert ? Interkulturelles Netzwerk? (NIIN) Schulung der Schleswig-Holsteinischen Gruppe fand am 5. November 2024 in den R?umlichkeiten der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. statt. An die Schulung, die von einer Referentin der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V. durchgef?hrt wurde, schloss sich ein Netzwerktreffen an.

In der Schulung wurden folgende Fragen behandelt:
? Wer verschwendet wie viele Lebensmittel in Deutschland?
? Welche Arten von Lebensmitteln werden in deutschen Haushalten weggeworfen?
? Was sind die Hauptursachen f?r Lebensmittelverschwendung in Gesch?ften, Restaurants und Haushalten?
? Wie kann man Lebensmittel richtig lagern und aufbewahren?
? Was sind gute Einkaufsgewohnheiten, um Lebensmittelabf?lle im Haushalt zu reduzieren?

Die Referentin zeigte zun?chst auf, wie sich die Lebensmittelabf?lle in Deutschland verteilen. 60% – 6,6 Millionen Tonnen – der Lebensmittelabf?lle fallen in privaten Haushalten an. Die durchschnittliche Person erzeugt 79 kg Lebensmittelabf?lle pro Jahr, davon k?nnen etwa 31 kg vermieden werden. Von den vermeidbaren Lebensmittelabf?llen in Privathaushalten entfallen 35% auf Obst und Gem?se. Folglich werden jedes Jahr und pro Person fast 11 kg Obst und Gem?se unn?tig produziert, transportiert, gelagert und dann weggeworfen.

Lebensmittelabf?lle entstehen aus einer Vielzahl von Gr?nden entlang der Produktions- und Verbrauchskette. In den Gesch?ften werden Produkte, die als ?h?sslich? oder krumm gelten, nicht gekauft, was sich auf das Angebot auswirkt. Konventionelle Gesch?fte bieten haupts?chlich Produkte der Handelsklasse I an, sie sind sch?n, ohne ?Fehler?, gerade und angemessen. Biol?den hingegen bieten ausschlie?lich Produkte der Handelsklasse II an. Alle Produkte bieten jedoch den gleichen Geschmack und N?hrwert. In Restaurants sind die Portionen oft zu gro? f?r eine Person und die M?glichkeit, Reste mitzunehmen, wird fast nie ausdr?cklich angeboten. In Haushalten ist die Hauptursache f?r Lebensmittelverschwendung eine falsche Lagerung.

Die Referentin bot einen unterhaltsamen interaktiven Workshop an, bei dem die Teilnehmenden jeweils eine gr?ne und eine rote Karte erhielten, um Fragen zu beantworten. Au?erdem sollten sie erraten, wo und wie verschiedene Lebensmittel gelagert werden sollten. Eier zum Beispiel k?nnen bei Zimmertemperatur gelagert werden und dann in den K?hlschrank, kurz bevor sie ihr Mindesthaltbarkeitsdatum erreichen. Sobald sie im K?hlschrank gelagert wurden, k?nnen sie nicht mehr bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. Die meisten trockenen Lebensmittel sollten bei Zimmertemperatur, vor Sonnenlicht gesch?tzt und am besten in einem luftdichten Beh?lter gelagert werden. Bestimmte Lebensmittel werden nicht gerne im K?hlschrank aufbewahrt, z. B. Brot, S?dfr?chte, Tomaten, Gurken, Auberginen, Zwiebeln und Paprika. Auch ?pfel sollten separat gelagert werden, da sie viel Ethylen enthalten, ein Gas, das den Reifeprozess anderer Produkte in unmittelbarer N?he schneller ablaufen l?sst.

Der Workshop endete mit einer Reihe von Tricks und Empfehlungen, um die eigene Lebensmittelverschwendung zu reduzieren: weniger kaufen, Krumm kaufen, richtig lagern, mit den eigenen Sinnen feststellen, ob Lebensmittel noch gut sind, die Lebensmittel zu Hause h?ufig kontrollieren und den Schimmel loswerden.

Der interaktive Workshop bot in lockerer und freundlicher Atmosph?re aufschlussreiche Informationen und konkrete Tricks, die sich im Alltag leicht umsetzen lassen. Er markierte die letzte Schulung des Jahres 2024 und wird vom ?berregionalen Netzwerktreffen in Berlin gefolgt, ein Treffen, auf das sich alle sehr freuen.

Anschlie?end hat das Netzwerktreffen der schleswig-holsteinischen Gruppe stattgefunden. Hier finden Sie Ausschnitte der Aufzeichnung des Gespr?chs innerhalb der Gruppe zum Thema im Rahmen Netzwerktreffens.

Weiteres Bildungsmaterial der VZSH f?r Lehrer*innen und Multiplikator*innen finden Sie hier.

Tiyatro: Ah, Şu Kadınlar!

Tiyatro: Ah, Şu Kadınlar!

Schleswig-Holstein Türk Toplumu Tiyatro Grubu’nun Almanca alt yazılı Türkçe komedi oyunu “Ah, Şu Kadınlar! ” 20 Ekim 2024, saat 15:30’da, Gymnasium Elmschenhagen’de.

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