Workshop “Lebenswelten Junger Muslime in Deutschland”

Workshop “Lebenswelten Junger Muslime in Deutschland”

Am kommenden Samstag den 12.12.2015 veranstaltet das ZukunftsBüro der Türkischen Gemeinde in S-H e.V. den Workshop „Lebenswelten junger Muslime in Deutschland: Neue deutsche Muslime zwischen „Allahu Akbar“ und Popislam“. Von 10:00 bis 17:00 Uhr wollen wir gemeinsam mit dem Referenten Tobias Meilicke (Mitarbeiter von PROvention) den medialen mehrheitlich negativ gefärbten Berichterstattungen über den Islam einen positiven Blickwinkel entgegensetzen und uns konkrete Ausdrucksformen der heutigen muslimischen Jugendkultur, wie beispielsweise Mode oder Poetry Slam, anschauen. Auf der anderen Seite steht die Auslebung der Religion in extremistischer Form. Welche strukturellen und individuellen Gründe verleiten muslimische Jugendliche dazu, sich dem Salafismus anzunähern? In diesem Zusammenhang ist auch die Rolle der Frau im Salafismus entscheidend. Anhand des „Manifests der Hamsa-Brigaden“ werden wir einen genaueren Blick auf die Rechte der Frauen im Salafismus werfen. Abschließend werden wir gemeinsam überlegen, wie religiös motiviertem Extremismus entgegengetreten werden kann, insbesondere im persönlichen Bezug.
Die Veranstaltung findet in der Alten Mu (Lorentzendamm 6-8) im Reallabor statt (wenn man das Gelände der Alten Mu betritt gleich rechts durch die Tür). Wir bitten um Anmeldung an zukunftsbuero@tgsh.de oder per privater Nachricht auf der Facebook-Seite des ZukunftBüros (ZukunftsBüro tgs-h).

Sprachcafé des ZukunftBüros

Sprachcafé des ZukunftBüros

Am Donnerstag den 10.12.2015 lädt das ZukunftsBüro der Türkischen Gemeinde in S-H e.V. zum Sprachcafé in der Pumpe ein. Es sind Alle willkommen, die alte Sprachkenntnisse auffrischen möchten oder Sprachkenntnisse, die sie derzeit erwerben, in der Praxis anwenden wollen. Von 18:00 bis 20:00 Uhr habt ihr die Möglichkeit, passende Sprachpartner_innen zu finden und euch auf Französisch, Dänisch, Arabisch, Italienisch, Tigrinya, Englisch, Persisch, Türkisch und anderen Sprachen auszutauschen. Für Gemütlichkeit und die Betreuung von Kindern werden wir vom ZukunftsBüro sorgen. Es wird eine Kinderspielecke, selbstgebackenen Kuchen und etwas zu trinken geben. Wir freuen uns, wenn ihr zahlreich erscheint und wir gemeinsam mit euch einen Ort der Sprachenvielfalt gestalten können.
Das Kultur- und Kommunikationszentrum „Die Pumpe“ befindet sich in der Haßstr. 22 im Stadtzentrum.

Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein sagt „Ja“ zu den Olypischen Spielen 2024 in Kiel

Die TGS-H ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, an dem Bürgerentscheid zur Olympiabewerbung in der Landeshauptstadt Kiel am 29. November 2015 teilzunehmen.

Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. befürwortet die Teilnahme der Landeshauptstadt Kiel an der Bewerbung des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Freien und Hansestadt Hamburg um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympische Spiele im Jahr 2024.

Es ist von großer Bedeutung, wenn Bürgerinnen und Bürger Kiels mit ihrer Stimme ein klares Signal in Richtung des Internationalen Olympischen Komitees senden und damit die entscheidenenden Weichen für eine sportliche Zukunft der Stadt und der Region stellen.

Die Landeshauptstadt Kiel beweist nicht nur bei der alljährlichen Kieler Woche als Gastgeber der größten Segelsportveranstaltung der Welt, dass sie ihren Namen in die Welt tragen kann. Bereits 1936 bei den Spielen war sie in Berlin und 1972 als Partner von München für die olympischen Regatten unverzichtbar.

Mit der Austragung der Segelwettbewerbe würde Kiel nicht nur ein klares Zeichen Richtung Völkerverständigung und Frieden setzen, sondern zudem die Möglichkeit bekommen, neue wirtschaftliche und städtebauliche Impulse zu setzen. „Auch um die Gastfreundschaft und die Weltoffenheit Kiels in die ganze Welt zu tragen, sollte Olympia als große Chance genutzt und die gesamte Welt nach Norddeutschland eingeladen werden.“ betont Dr. Cebel Küçükkaraca, der Landesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein.

Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein ist für ein klares „Ja“ zu den Olympischen und Paralympischen Sommerspielen im Jahre 2024.

Nur mit unserem Zusammenhalt und unserer Stimme können wir das Ereignis Olympia in Hamburg und Kiel erlebbar machen.

(Bildquelle: Landeshauptstadt Kiel / Bender)

23. Jahrestag des Brandanschlags von Mölln

Am 23. November 1992 starben die zehnjährige Yeliz Arslan, die 14-jährige Ayşe Yılmaz und die 51 Jahre alte Bahide Arslan durch einen Brandanschlag von zwei Neonazis. Neun weitere Menschen wurden teils schwer verletzt.

Dreiundzwanzig Jahre liegen zwischen dem Brandanschlag von Mölln und heute, doch erscheint uns das Erinnern an die Ereignisse von damals wichtiger als jemals zuvor. Mit Besorgnis sehen wir wie Fremden- und Islamfeindlichkeit in breiten Teilen der Bevölkerung zunehmen. Regelmäßig kommt es zu Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte und zu Gewaltakten gegenüber Menschen, die in unserem Land Schutz und Frieden suchen. Wir müssen aus unserer Geschichte lernen und dürfen menschenfeindlichen Meinungen nicht das öffentliche Feld überlassen. Mölln darf nicht noch einmal passieren.

„Mit Freude und Hoffnung blickt die Türkische Gemeinde daher auf die deutsche Willkommenskultur und die tausenden von ehrenamtlichen Helfer_innen, die sich für Flüchtlinge engagieren“, erklärt Vereinsvorsitzender Dr. Cebel Kücükkaraca. Sie sind unsere gesamtgesellschaftliche Antwort auf rechtes Gedankengut und Gewalt.

Lassen Sie uns daher den heutigen Tag nutzen, um gemeinsam den Opfern von damals und heute zu gedenken, unsere Stimme gegen jegliche Form von Terror, Rassismus und Gewalt zu erheben und denen zu danken, die täglich im Sinne der Menschlichkeit handeln und wirken.

TGS-H verurteilt Anschläge in Paris

Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein verurteilt die schrecklichen Anschläge in Paris auf das Schärfste und trauert mit den Opfern und Hinterbliebenen.

Europa muss in diesen schweren Stunden noch enger zusammenrücken und sich geschlossen auf die Werte besinnen, die unsere freiheitlich-demokratischen Gesellschaften ausmachen. Wir dürfen keinesfalls der Angst erliegen, die unter uns gesät werden soll. Diese gefährdet nämlich nicht nur unsere Freiheit und unsere Lebensweise, sondern wird auch von radikalen Gruppen für ihre Hetze gegen friedliche BürgerInnen unterschiedlichster Herkunft instrumentalisiert.