21.03.2020
Coronavirus in Schleswig-Holstein, Stand 20.03.2020
Das ist noch erlaubt / Das ist verboten
Um die Ausbreitung des Coronavirus in Schleswig-Holstein zu verlangsamen, erlassen Landesregierung und Kreise aktuell zahlreiche Verordnungen, Erlasse,Allgemeinverf?gungen
Folgende Gesch?fte d?rfen weiter ?ffnen – auch sonntags:Einzelhandel f?r Lebensmittel, Lebensmittelausgabestellen (Tafel), Wochenm?rkte, Abhol- und Lieferdienste, Getr?nkem?rkte
Apotheken, Sanit?tsh?user, Drogerien, Tankstellen, Poststellen, der Zeitungsverkauf,Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsm?rkte, der Gro?handel
Folgende Gesch?fte sind nur an Werktagen ge?ffnet:
Banken und Sparkassen, Fris?re, Reinigungen, Waschsalons
Vollst?ndig geschlossen sind aktuell:
alle Restaurants und Caf?s – der Verkauf ist nur noch au?er Haus gestattet, Bars, Kneipen, Clubs, Diskotheken, Theater, Opern, Konzerth?user, Kinos, Museen, Fitnessstudios, Schwimmb?der, Saunen, Volkshochschulen, Musikschulen, Ausstellungen und Messen, ?ffentliche und private Bildungseinrichtungen,Sportvereine und andere Sport- und Freizeiteinrichtungen, Sportbetrieb auf und in allen ?ffentlichen und privaten Sportanlagen, Freizeit- und Tierparks, Spielpl?tze, Spielbanken und Spielhallen, Einrichtungen des Prostitutionsgewerbes
Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen – (EineAusnahmegilt lediglich f?r Gesch?ftsreisende oder Einsatzkr?fte), Campingspl?tze und Wohnmobilstellpl?tze
Veranstaltungen, und Treffen:
-Alle ?ffentlichen Veranstaltungenim Land sind vorerst bis zum 19. Aprilverboten.Empfohlen wird auch der Verzicht auf private Veranstaltungen.
Verboten sind seit Freitag (20.03.):Private Veranstaltungen und Ansammlungen – wie Geburtstagsfeiern und Grillabende – von mehr als f?nf Personen.
Verboten sind ganz explizit auch:Zusammenk?nfte in Vereinenund sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen ?ffentlichen und privaten
Bildungseinrichtungen im au?erschulischen Bereich sowie Reisebusreisen.
Au?erdem: Zusammenk?nfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenk?nfte andererGlaubensgemeinschaften.
Kitas, Schulen, Horte:
Kitas, Schulen, Horte sind geschlossen – bis zum Ende der Osterferien. Das Landeskabinett hat am Donnerstag (19.03.) beschlossen, dass die Kindernotbetreuung fortgesetzt wird – zun?chst bis zum 19. April, dem letzten Tag der Osterferien.(Details)
Von der Schlie?ung ausgenommen ist die Kindertagespflege(bis maximal f?nf Kinder). Die Tagesm?tter und -v?ter d?rfen aber mit der Betreuung aufh?ren oder sie beschr?nken.
Krankenh?user:
Kliniken verschieben planbare Operationen, Intensivkapazit?ten werden ausgebaut. Das Land versucht, ?rzte im Ruhestand als Reserve zu gewinnen.
Besuche in Kliniken und Pflegeheimen:
Besuchsverbot beziehungsweiserestriktive Einschr?nkungenf?r Besuche inKliniken, Vorsorge- und Reha-Einrichtungen, Alten- und Pflegeheime.Es darf h?chstens ein Besuch pro Patient oder Bewohner geben. Ausnahmen gelten f?r Besuche auf Kinder- und Palliativstationen.
Werkst?tten f?r Menschen mit Behinderungen:Werkst?tten f?r Menschen mit Behinderungen sind f?r die meisten Menschen geschlossen. Menschen mit Behinderung, die alleine, in Wohngruppen wohnen und sich selbst versorgen k?nnen, oder betreut sind, d?rfen die Werkst?tten nicht betreten. Ausgenommen sind die Menschen, die den Werkstattbesuch als notwendige, tagesstrukturierende Ma?nahme ben?tigen.
Hochschulen:
DieHochschulenim Land m?ssen denLehrbetrieb einstellen. Mensen und Hochschulbibliotheken werden geschlossen.
12.03.2020
Zum Anlass des 109. Internationalen Weltfrauentages fand am 07.03.2020 die Vernissage der Fotoausstellung ?Auf der Flucht: Frauen und Migration? im Rathaus Pinneberg statt, zu der zahlreiche Besucher erschienen sind. Catharina Nies, die Referentin im B?ro des Beauftragten f?r Fl?chtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen, hielt einen eindrucksvollen Impulsvortrag ?ber die Situation der Frauen im Krieg und der geschlechtsspezifischen Verfolgung. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von der ?Musik der Vielfalt? von der T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e. V.
21.02.2020
Die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein verurteilt den rechten Terroranschlag in Hanau und spricht allen betroffenen Familien, Angeh?rigen und Freunden der Opfer ihr tief empfundenes Mitgef?hl aus.
Es ist notwendig, klar zu benennen, dass wir in Deutschland ein Problem mit Rassismus und rechtem Terror haben. Nur wenn wir dieses Problem annehmen, k?nnen wir gemeinsam an L?sungen arbeiten. Es ist schrecklich, was den unschuldigen Opfern widerfahren ist und es macht umso sprachloser, dass einige Parteifunktion?r_innen wie auch B?rger_innen unseres Landes noch immer das Bed?rfnis haben, diese Formpolitisch motivierter Gewalt zu relativieren, aus ihrem Kontext zu rei?en oder teilweise sogar ?ffentlich zu goutieren.
Gestern wie heute geht es rechten T?ter_innen um nichts anderes, als den Menschen, die hier zu Hause sind, existentielle Angst zu machen, Menschen, die hier arbeiten, leben und lieben, zun?chst den Frieden und damit auf lange Sicht auch ihre Heimat zu nehmen.
Doch diesen Rechtsterrorist_innen und den dahinterstehenden geistigen Brandstifter_innen k?nnen wir nur entgegnen: Wir sind hier Zuhause und werden uns keine Angst machen lassen. Wir werden hier bleiben und das Vertrauen in diese Gesellschaft nicht verlieren. Und wir werden mit allen Demokrat_innen dieses Landeszusammenstehen und weiterhin f?r ein lebenswertes, freies und offenes Deutschland k?mpfen.
13.12.2019
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Vereins Kultur- und Kreativrat Gaarden e. V. hat die Theatergruppe der TGS-H am 8. Dezember 2019 drei Kurzst?cke aufgef?hrt. Die Auff?hrung fand in den neuen R?umlichkeiten der TGS-H statt (ehemals Volksbank). Etwa 100 Zuschauer*innen lachten und weinten bei den St?cken, die ?Frau?, ?Rolle der Frau? und ?Gewalt und Fr?hverheiratung? thematisierten. Die Sprache der Auff?hrung war T?rkisch. F?r alle St?cke gab es allerdings ?bertitel auf Deutsch, sodass auch deutschsprachige G?ste ohne T?rkischkenntnisse mitlachen und mitweinen konnten.
21.11.2019
Die Frauen des Projekts MomStarter der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. wurden vom Deutschen Roten Kreuz in die Fachklinik Hahnkn?ll eingeladen. In der Fachklinik werden psychiatrisch und dementiell erkrankte Menschen, sowie Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderungen behandelt. Die Projektteilnehmerinnen haben sich ?ber die vielf?ltigen Besch?ftigungsm?glichkeiten in der Klinik informiert.
Der Pflegebereich ist in station?re und ambulante Pflege aufgeteilt. Wer in der Pflege arbeiten m?chte, braucht mindestens einen sechsw?chigen Pflegekurs. F?r die Arbeit im ambulanten Pflegedienst ist zus?tzlich ein F?hrerschein erforderlich. Ungelernt kann man in der K?che und in der W?scherei arbeiten.
Besonders interessant an der Arbeit in der Fachklinik Hahnkn?ll sind die ?beraus flexiblen und M?tter freundlichen Schichten. Wenn ein Kind wegen KITA-Schlie?ung o.?. nicht betreut werden kann, gibt es sogar die M?glichkeit einer DRK-internen Kinderbetreuung.
Die T?rkische Gemeinde bedankt sich f?r den Besuch und hofft weiterhin auf gute Zusammenarbeit.
24.10.2019
In den vergangenen Herbstferien fand zum dritten und vierten Mal das Berufsorientierungscamp statt. Unter dem Motto ?Deine Karriere im ?ffentlichen Dienst? konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des viert?gigen Workshops in Gl?ckstadt und Bad Malente vielf?ltige Einblicke in die verschiedenen Ausbildungsberufe des ?ffentlichen Dienstes erhalten.
Mit circa 20 Referentinnen und Referenten von bundes-, landes- und kommunaler Ebene des ?ffentlichen Dienstes, wurde f?r einen vielf?ltigen und abwechslungsreichen Programmablauf gesorgt.
Das Land Schleswig-Holstein stellte dabei die Ausbildungsbereiche der Landesverwaltung, Steuerverwaltung, Landespolizei, Landesamt f?r Vermessung und Geoinformation sowie den Lehrerberuf vor. Des Weiteren stellte sich die Bundeswehr, die Bundesagentur f?r Arbeit, der Kreis Stormarn, sowie die Stadt Gl?ckstadt als Arbeitgeber vor.
Neben der beruflichen Orientierung, erhielten die Jugendlichen die M?glichkeit sich fachlich und pers?nlich weiterzuentwickeln, eigene Kompetenzen zu st?rken und mit Akteurinnen und Akteuren des ?ffentlichen Dienstes in den Kontakt zu kommen.
W?hrend des Bewerbungscoaching lernten die Jugendlichen die Wichtigkeit von ordentlichen Bewerbungsunterlagen kennen und fertigten dar?ber hinaus eigene Bewerbungsmappen an. Zuvor wurde ein Kompetenztraining sowie eine St?rken- und Schw?chenanalyse mit den Jugendlichen durchgef?hrt, sodass diese zuk?nftig selbstbewusst und souver?n im Bewerbungsverfahren auftreten k?nnen.
Das Berufsorientierungscamp ist eines der Methoden des AIM-?D Projektes, um zuk?nftig den Bewerberanteil von Menschen mit Migrationshintergrund im ?ffentlichen Dienst zu erh?hen. Schlie?lich ist der Anteil der Besch?ftigten mit Migrationshintergrund im ?ffentlichen Dienst bundesweit sehr gering.
Der viert?gige Workshop bietet somit die Grundlage, um junge Migrantinnen und Migranten f?r eine Ausbildung oder ein Studium im ?ffentlichen Dienst zu motivieren. Da die Jugendlichen zu dieser Zeit gemeinsam in einer Jugendherberge ?bernachten, arbeiten diese gemeinsam an Team-Building-Prozessen und k?nnen sich gegenseitig unterst?tzen und voneinander lernen.
Damit eine nachhaltige Betreuung gew?hrleistet wird, werden Jugendliche ?ber das Berufsorientierungscamp hinaus von Mitarbeitenden der TGS-H beraten.
AIM-?D wird vom Ministerium f?r Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein gef?rdert.