JobLife Neum?nster vermittelt!

JobLife Neum?nster vermittelt!

Der 08.03.2019 markiert einen wichtigen Meilenstein aus Sicht des Projektes JobLife Neum?nster von der T?rkischen Gemeinde Schleswig-Holstein e.V. An diesem Tag ist es uns gelungen, acht junge wie motivierte M?nner in eine Vollzeitbesch?ftigung zu vermitteln. Das Besondere dabei ist, dass sie alle am besagten Tag in unseren R?umlichkeiten ihre Arbeitsvertr?ge erhielten und diese voller Freude unterzeichneten. F?r die meisten Teilnehmer des Projektes ist es der erste Job in ihrer neuen Wahlheimat Deutschland ?berhaupt und dementsprechend war der damit zusammenh?ngende Stolz in ihren Gesichtern abzulesen. Voller Vorfreude und Elan sehen sie ihrer Arbeit entgegen, die Ende M?rz dann losgeht.

Zwischen zwei der j?ngsten unter ihnen und dem Arbeitgeber wurde weiterhin vereinbart, dass sie nach dem Sommer dieses Jahres dort eine Ausbildung als Elektriker beginnen werden.

So wie die Teilnehmer sind auch wir als Mitarbeiter*innen des Projektes JobLife voller Stolz und w?nschen unseren Teilnehmern in ihrer neuen T?tigkeit viel Spa? und ganz viel Erfolg.

Vielversprechender Start von JobLife Neum?nster

Vielversprechender Start von JobLife Neum?nster

Seit Anfang des Jahres 2019 bietet die T?rkische Gemeinde Schleswig-Holstein e. V. ein neues Projekt an. Dieses Projekt, das den Namen JobLife tr?gt und durch das Europ?ische Sozialfonds (ESF) der Europ?ischen Union gef?rdert wird, startete parallel in vier Standorten in Schleswig-Holstein: Kiel, L?beck, Neum?nster und Pinneberg. JobLife richtet sich an alle ab 25 Jahren mit Flucht- oder Migrationshintergrund. Im Rahmen dieses Projektes werden unsere Teilnehmer und Teilnehmerinnen unter anderem durch niedrigschwellige Deutsch- und EDV-Kurse sowie Bewerbungscoaching darauf vorbereitet, eine sozialversicherungspflichtige T?tigkeit aufzunehmen. Au?erdem sollen Menschen, die der lateinischen Schrift nicht kundig sind, diese und ferner die deutsche Rechtschreibung n?hergebracht werden. Ziel ist die langhaltige Integration dieser Menschen in den Arbeitsmarkt.

Als JobLife Neum?nster w?rden wir der ?ffentlichkeit sehr gern einige fr?he Erfolgsgeschichten mitteilen. Obwohl das Projekt erst vor kurzem begonnen hat, ist es uns bereits jetzt gelungen, von insgesamt zw?lf Teilnehmern, die aus unterschiedlichen Herkunftsl?ndern stammen, sechs erfolgreich in eine sozialversicherungspflichtige Besch?ftigung zu vermitteln. F?r einen jungen Teilnehmer (s. Bild), der vor wenigen Jahren als Gefl?chteter aus Syrien nach Deutschland gekommen war, konnten wir eine Ausbildungsstelle arrangieren, die drei Jahre dauert und hoffentlich zu einer ?bernahme f?hren wird. Dieser Umstand erfreut uns und unterstreicht die Relevanz des Projektes.

Der zu verzeichnende Anlauf und das Interesse sowie Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stimmen uns ?u?erst positiv wie optimistisch, was den k?nftigen Verlauf des Projektes angeht.

MomStarter empf?ngt EU-Besuch aus Br?ssel

MomStarter empf?ngt EU-Besuch aus Br?ssel

Das Frauenprojekt MomStarter konnte sich ?ber hohen Besuch freuen. Um zu sehen, wie der Europ?ische Sozialfonds vor Ort angelegt wirkt, kamen Vetreter der EU-Kommission nach Neum?nster.

Begleitet vom Referatsleiter Herrn Tretbar-Endres und einem Team aus dem Arbeitsministerium, kamen unsere G?ste, Herr Holthuis und Frau El Miri von der EU-Kommission, direkt vom Flughafen Hamburg in die Au?enstelle der TGSH nach Neum?nster.

Der Landesvorsitzende der TGSH Dr. K???kkaraca freute sich ?ber den EU-Besuch und auch dar?ber, dass einige Frauen au?erhalb der Kurszeiten zu diesem Anlass kommen konnten. In seinem Gru?worten betonte er: ?Menschen st?rken, Teilhabe erm?glichen, Wissen vermitteln, Arbeit und Besch?ftigung verschaffen, Gleichberechtigung f?rdern, all das sind Themen und Herausforderungen, die uns alle gemeinsam angehen.? Er bedankte sich bei der EU-Kommission sowie beim Ministerium f?r Arbeit f?r die jahrelange Zusammenarbeit und das Vertrauen, die TGSH mit der Aufgabe zu betrauen, Menschen in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. ?Und ein sehr gutes Beispiel f?r unsere Zusammenarbeit ist unser Projekt MomStarter!?, so Dr. K???kkaraca.
Er informierte kurz ?ber einige Fakten aus der Geschichte der TGSH und stellte die Arbeit des Vereins in ganz Schleswig-Holstein vor.

Die Projektleiterin Maria Nieder pr?sentierte das Konzept des Arbeitsmarktprojekts und stellte die bisher gewonnenen Kooperationspartnerschaften sowie Ausz?ge aus den Betriebsbesuchen, den Bewerbungscoachings und Unternehmungen zur Aktivierung der Teilnehmerinnen vor. Besonders beeindruckt waren die G?ste von der Herkunftsvielfalt, denn die 48 aktiven und ehemaligen Teilnehmerinnen kommen aus insgesamt 16 verschiedenen L?ndern.

Die Projektmitarbeiterin Nadiye Ercan, ging noch ganz konkret auf die Inhalte ihres EDV-Kurses ein. Hier ist der Wissensstand der Teilnehmerinnen sehr unterschiedlich, dennoch werden sie dahingehend geschult, einen Computer zu bedienen und selbstst?ndig Bewerbungen anzufertigen. Neben den praktischen Resultaten aus dem Handarbeitskurs, den sie auch leitet, bietet dieser einen Raum zur Sprechf?rderung, Ideensammlung f?r Berufe und die M?glichkeit zum Austausch ?ber (Alltags-)Probleme.

W?hrend der Projektvorstellung betonte Herr Tretbar-Endres den Mitarbeitern EU-Kommission gegen?ber, dass die Teilnahme am Projekt freiwillig, die Motivation sich weiterzubilden aber umso st?rker sei.

Besonders spannend wurde es, als zwei Teilnehmerinnen aufgefordert wurden, von sich zu erz?hlen und inwiefern der Kurs sie weiterbringe. Frau Y. aus dem Libanon berichtete, dass sie zwar gut Deutsch spreche, dass sie aber beinahe Analphabetin sei. In den Deutschkursen von MomStarter k?nne sie ganz ohne Druck ihre Schreibf?higkeiten ?ben, bevor ihre Kinder aus der Schule k?men. Auch die gelegentlich stattfindenden Freizeitangebote, wie Kickboxen, sch?tze sie sehr. Frau M. aus Bulgarien erz?hlte, wie sie als alleinerziehende Mutter von zwei T?chtern, zus?tzlich ihre betagte Mutter pflege. Dass dies ein Hindernis in der Arbeitsaufnahme sei, wunderte die Anwesenden nicht.

Neben sprachlichen Barrieren, famili?rer Zust?nde stellen f?r die meisten Teilnehmerinnen die fehlenden Kita Pl?tze sowie Nachmittags- und Ferienbetreuung der Schulkinder die Hindernisse zur nachhaltigen Arbeitsaufnahme dar. Um diese Hindernisse zu ?berwinden, baut das ?MomStarter?-Team ein starkes Vertrauensverh?ltnis zu den Teilnehmerinnen auf.

Bei einem durch die Projektteilnehmerinnen zubereiteten Mittagessen, kamen Besucher*innen und Projektteilnehmerinnen weiter ins Gespr?ch. Auch wenn an einigen Stellen noch ?bersetzung notwendig war, gestaltete sich dieser informelle Teil als sehr angenehm.

Die G?ste aus Br?ssel und Kiel bedankten sich bei allen Beteiligten f?r die Speisen und insbesondere daf?r, dass die Teilnehmerinnen sich ihnen gegen?ber ge?ffnet und aus ihrem Leben sowie ihre Zukunftsw?nsche erz?hlt haben.

Auch wir danken unseren G?sten f?r ihren Besuch und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit.

Das Projekt ?MomStarter? l?uft noch bis Ende des Jahres 2019 und ist im ?Landesprogramm Arbeit: gef?rdert durch die Eurp?ische Union, Europ?ischer Sozialfonds (ESF) und das Land Schleswig-Holstein.

Fachtag ?Was, wenn T?ter Opfer sind??

Fachtag ?Was, wenn T?ter Opfer sind??

Am 25. Januar 2019 fand der Fachtag ?Was, wenn T?ter Opfer sind?? im Ratssaal des Kieler Rathauses statt, den die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Kiel durchf?hrte. Auf der Veranstaltung, an der ca. 50 Personen von unterschiedlichen Organisationen aus dem Bereich Gewaltpr?vention teilnahmen, sprachen der Vorsitzende der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein Dr. Cebel K???kkaraca, Frau Dr. S?tterlin-Waack, Ministerin f?r Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung in Schleswig-Holstein und der Sozialdezernent Gerwin St?cken die Gru?worte.

Der Referent Kaz?m Erdo?an aus Berlin von Aufbruch Neuk?lln e. V. berichtete ?ber die Ursachen von Gewalt und fokussierte sich dabei speziell auf die T?ter. Sein Pl?doyer: Gewalt kennt keine Rasse, keine Ethnie, keine Nation, kein Alter und kein Bildungsniveau. Sie kommt ?berall und in den verschiedensten Formen vor. Des Weiteren f?hrte er aus, dass man lange ?ber t?rkischst?mmige M?nner geredet habe, aber nicht mit ihnen und somit die Ursachen der Gewalt verkannt. Beispielsweise k?men diese M?nner nicht selten durch Eheschluss nach Deutschland und haderten mit ihrem Rollenbild und/oder f?nden keinen Ansprechpartner, um ?ber diese und andere Herausforderung des Ankommens zu sprechen. Entsprechend gelte es Angebote zu schaffen, die eine zielgruppenspezifische Ansprache umfasse. Nur so k?nne gew?hrleistet werden, dass auch von den Angeboten Gebrauch gemacht werde.

Nach dem Inputvortrag und einem kurzen Film mit dem Titel ?Halbmondwahrheiten?, in dem es um eine Selbsthilfegruppe f?r t?rkischst?mmige M?nner geht, gab es eine rege Diskussion. Die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein wird sich in diesem Bereich st?rker engagieren und plant f?r dieses Jahr weitere Veranstaltungen.

Beratungsstelle Arbeitnehmer-freiz?gigkeit, Arbeit und Leben S-H  besucht SEDEF KIEL

Beratungsstelle Arbeitnehmer-freiz?gigkeit, Arbeit und Leben S-H besucht SEDEF KIEL

In Kooperation mit dem Jugendlichen Jobcenter Kiel und der Landeshauptstadt Kiel setzte die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein auch dieses Jahr das Projekt SEDEF Kiel – ?Motivation f?r die Teilnahme an Sprach- und Bildungsf?rderungsangeboten sowie das Kennenlernen weiterer Anschlussperspektiven f?r zugewanderte Jugendliche? fort.

Mit dem Projekt SEDEF Kiel m?chte die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein der schwierigen Lebens- und Arbeitsmarktsituation von diesen Jugendlichen im Stadtteil Kiel-Gaarden begegnen. Dazu werden zugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von unter 25 Jahren im ALG II Bezug mit Hilfe eines individuellen, in einzelne Bausteine aufgeteilten Beratungs- und Betreuungsangebots an den Arbeitsmarkt herangef?hrt.

Damit die Teilnehmer_innen als Arbeitnehmer/in ?ber die Arbeitsbedingungen in Deutschland Informationen bekommen, haben wir am Montag, 28. Januar um 15:30 Uhr Frau Borislava Naji vom Projekt ?Beratungsstelle Arbeitnehmerfreiz?gigkeit, Arbeit und Leben S-H? als Referentin in die R?umlichkeiten der TGSH eingeladen. Anhand einer PowerPoint-Pr?sentation wurden die Teilnehmer_innen ?ber die Arbeitnehmerrechte- und Pflichten, Arbeitsbedingungen, tarifliche Regelungen, Entlohnung und so ?hnliches aufgekl?rt und anschlie?end beraten.

Die Infoveranstaltung war sehr informativ und die Anwesenden haben zum Schluss mit der Referentin beim Kuchen und Kaffee Gespr?che gef?hrt, einzelne Erfahrungen und Ideen gegenseitig ausgetauscht.

Wir bedanken uns bei Frau Naji Borislova und allen Anwesenden f?r den Besuch, und freuen uns auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.

TGSH feiert Absolventinnen von MomStarter

TGSH feiert Absolventinnen von MomStarter

Die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. zieht Zwischenbilanz des Projekts Momstarter. Im Rahmen eines Bergfestes hat sich das Projekt der ?ffentlichkeit pr?sentiert.

Seit Beginn des Jahres 2018 ist das Projekt MomStarter, welches langzeitarbeitslose Frauen mit Migrationshintergrund bei der Arbeitssuche unterst?tzt, im Kuhberg 32 aktiv. Die H?lfte seiner Laufzeit feierte das Projekt mit einem ?Bergfest? zusammen mit ca. 60 G?sten. Die Veranstaltung wurde vom Landesvorsitzenden der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V., Dr. Cebel K???kkaraca, er?ffnet. Dieser erkl?rte: ?Hausfrauliche Klischees, mit denen sich zugewanderte Frauen bis heute konfrontiert sehen, wirken sich negativ auf die Arbeitsmarktintegration aus. Die gro?en Potenziale, welche diese Frauen mitbringen, sollte unsere Gesellschaft jedoch nutzen. Deshalb hat sich die TGS-H die gezielte F?rderung von Frauen mit Migrations- und Fluchtgeschichte zur Aufgabe gemacht. MomStarter ist eines unserer erfolgreichen Projekte mit dieser Zielgruppe.?

Zu Gast waren bei dieser Veranstaltung der Stadtrat von Neum?nster Carsten Hilgruber, der Leiter des Jobcenters Thorsten Hippe und Herr Martin Tretbar-Endres vom Arbeitsministerium. Die G?ste betonten in ihren Gru?worten die gute Zusammenarbeit mit der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. Die Migrant*innenorganisation habe sich bereits in der Vergangenheit durch die gute Zielgruppenerreichung und viele erfolgreiche Projekte ausgezeichnet.

Die Projektleiterin Maria Nieder, stellte im Folgenden die Bildungsangebote des Projekts vor, wie z.B. die Deutschkurse, die EDV-Kurse, das Bewerbungscoaching und den Handarbeitskurs. Die wichtigste Voraussetzung f?r die Teilnahme am Projekt sind die Motivation, berufliche Perspektiven entwickeln zu wollen und die regelm??ige Kursteilnahme. Das Projekt konnte Firmen aus verschiedensten Branchen als Kooperationspartner gewinnen und f?hrt regelm??ige Betriebsbesuche durch. Nieder erkl?rte: ?Die gr??ten Hemmnisse bei der Arbeitsaufnahme sind mangelnde Sprachkenntnisse und fehlende Ganztagsbetreuung f?r Kinder. An den Sprachkenntnissen k?nnen wir im Projekt arbeiten, bei den fehlenden Betreuungspl?tzen bleibt uns nur der Appell an die Politik. Besonders die alleinerziehenden Teilnehmerinnen haben es aktuell in Neum?nster sehr schwer.?

W?hrend zur Zeit 31 Frauen im Projekt aktiv teilnehmen, haben bereits 12 ehemalige Teilnehmerinnen eine sozialversicherungspflichtige Besch?ftigung oder eine Ausbildung aufgenommen. Diesen erfolgreichen Frauen wurden im Rahmen der Veranstaltung Teilnahmezertifikate durch Herrn Dr. K???kkaraca ?berreicht. So wie zum Beispiel die drei?igj?hrige Sara Mohamad, die es trotz drei kleiner Kinder geschafft hat, am Projekt teilzunehmen. Sie erz?hlt: ?Der Betriebsbesuch im Ansgarstift hat mir so gut gefallen, dass ich gleich nach einem Praktikum gefragt hatte. Ich h?tte nie gedacht, dass mir der Pflegeberuf so gut gef?llt. Im Februar beginne ich eine Ausbildung zur Pflegehelferin.?

In aufw?ndigen Kost?men erfreute die Jugendgesangsgruppe der Bulgarischen Gemeinschaft Neum?nster e.V. die G?ste mit Gesangsbeitr?gen. Bei einem selbstgemachten B?ffet begann der lockere Teil des Abends, den die Anwesenden nutzten um ins Gespr?ch zu kommen.