23.05.2024
Am 17. Mai um 19:00 Uhr fand eine bedeutende Diskussionsrunde zum Thema “Rechtsextremismus in Europa” bei der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein statt. Die Veranstaltung, die im Zeichen von Austausch, Solidarit?t, Vielfalt und Toleranz stand, war ein gro?er Erfolg.
Frau Burkhardt, die sich leidenschaftlich gegen Extremismus und Diskriminierung einsetzt, betonte die Notwendigkeit eines vereinten und entschlossenen Handelns gegen rechtsextreme Tendenzen. Sie hob hervor, dass Vielfalt und Toleranz zentrale Werte der europ?ischen Gemeinschaft sind und dass der Kampf gegen Hass und Intoleranz eine gemeinsame Anstrengung erfordert. Teilnehmer*innen der Diskussionsrunde brachten vielf?ltige Perspektiven und wertvolle Anregungen ein, die zu einer lebhaften und konstruktiven Debatte f?hrten. Die offene Atmosph?re erm?glichte es, unterschiedliche Standpunkte zu h?ren und gemeinsam nach L?sungsans?tzen zu suchen. Teilnehmer*innen waren sich einig, dass der Dialog fortgesetzt und verst?rkt werden muss, um den Herausforderungen des Rechtsextremismus wirksam zu begegnen.
Wir danken allen Beteiligten f?r ihre wertvollen Beitr?ge und ihr Engagement. Gemeinsam sind wir stark im Einsatz f?r eine tolerante und vielf?ltige Gesellschaft.
23.05.2024
In Kooperation mit der Filmwelt Verleihagentur fand am 03.05.2024 die Schleswig-Holstein Premiere des Films “Was von der Liebe bleibt” im STUDIO Filmtheater statt.
Der Regisseur Kanwal Sethi verkn?pft in WAS VON DER LIEBE BLEIBT ein brisantes gesellschaftspolitisches Thema geschickt mit der ber?hrenden Liebesgeschichte von Ilyas und Yasemin. Das Publikum zeigte sich tief bewegt von der ber?hrenden Geschichte, die von den Erfahrungen der Familien der Opfer des NSU-Terrors inspiriert ist. Der Film bietet eine eindringliche Darstellung der Liebe verwoben mit der Thematik des institutionellen und systemischen Rassismus in Deutschland.
Die Zuschauer waren von der Qualit?t des Films beeindruckt und lobten die Leistungen der Schauspieler sowie die einf?hlsame Regie. Insbesondere die Diskussion im Anschluss an die Vorf?hrung erwies sich als ?u?erst ertragreich. Gemeinsam mit dem Regisseur Kanwal Sethi sowie weiteren G?sten wie Frau Hatice Erdem von der AWO, Frau Dr. Julia Trinh und Herrn Martin Link vom Fl?chtlingsrat Schleswig-Holstein tauschten sich die Teilnehmenden intensiv ?ber die Themen des Films aus.
Die Veranstaltung bot eine bedeutende Gelegenheit, ?ber Rassismus und die Auswirkungen auf die Gesellschaft zu reflektieren. Durch die offene Diskussion konnten wichtige Einsichten gewonnen und neue Perspektiven entwickelt werden.
Insgesamt war die Schleswig-Holstein Premiere von “Was von der Liebe bleibt” eine tolle Veranstaltung, die sowohl das Publikum als auch die G?ste nachhaltig ber?hrte und zum Nachdenken anregte.
09.04.2024
Auch in diesem Jahr hat die T?rkische Gemeinde Schleswig-Holstein zahlreiche G?ste zum gemeinsamen Fastenbrechen im Mega Saray Eventcenter in Gaarden begr??t. Darunter die stellvertretende Ministerpr?sidentin Frau Monika Heinold, der Vizekonsul der T?rkischen Republik in Hamburg Furkan Feyyaz D?lgar, die Staatssekret?rin Silke Schiller-Tobies sowie der Stadtrat Gerwin St?cken. Insgesamt waren 130 G?ste anwesend, bestehend aus Vertreter*innen der verschiedensten Vereine, Verb?nde und der Politik.
Den Auftakt der Begr??ungen machte der Landesvorsitzende der TGS-H Herr Dr. Cebel K???kkaraca, der sich in seinem Gru?wort f?r das zahlreiche Erscheinen der Anwesenden bedankte. Dr. Cebel K???kkaraca hie? die G?ste herzlich willkommen und betonte die Bedeutung des interkulturellen Dialogs und der Solidarit?t in der Gesellschaft. Er sprach ?ber den Ramadan als Zeit der Besinnung und Gemeinschaft f?r Muslime weltweit und die Werte der Gro?z?gigkeit und des Mitgef?hls. Angesichts der bestehenden globalen Herausforderungen unterstrich er die Wichtigkeit davon, universelle Werte zu st?rken und klare Haltung gegen?ber Rassismus und ausl?nderfeindlichen Politiken zu zeigen. Er betonte die gesellschaftliche Vielfalt und den Dialog zwischen Mehrheits- und Minderheitsgruppen als essenziell f?r eine gesunde Gesellschaft. Dr. K???kkaraca sprach auch ?ber die “bewegliche Mitte” und deren Rolle bei der Integration und dem gesellschaftlichen Wandel. Er schloss mit einem Appell zur Besinnung auf gemeinsame menschliche Werte abseits religi?ser Unterschiede und forderte ein friedliches Zusammenleben aller in W?rde und Freundschaft. Der Landesvorsitzende dankte den Veranstaltern und Mitwirkenden f?r ihre Unterst?tzung und beendete seine Rede mit dem Wunsch nach Frieden, Harmonie und Verst?ndnis f?r alle Anwesenden.
Die stellvertretende Ministerpr?sidentin bedankte sich in ihrem Gru?wort f?r die Rede des Landesvorsitzenden und bemerkte, dass es eine gro?e Ehre f?r Sie sei, anstelle von Ministerpr?sident Daniel G?nther an dieser Veranstaltung teilnehmen zu d?rfen. Sie hob die Bedeutung des Fastenmonats Ramadan als besondere Zeit f?r alle in Schleswig-Holstein lebenden Muslime hervor. Besonders sch?ne sei f?r sie auch die Vorstellung, dass in diesem Monat auf der ganzen Welt die Menschen zusammenk?men, um ihren Glauben zu bekr?ftigen, sich Zeit f?r Gespr?che zu nehmen und innezuhalten. Frau Heinold betonte, dass f?r Hass, Hetze oder Rassismus in diesem Land kein Platz sei und sagte: ?Wie sind ein weltoffenes Land, wir freuen uns ?ber die Menschen, die hier sind!?. Wichtig sei dabei vor allem die Offenheit f?r den interkulturellen Dialog und eine respektvolle Gespr?chskultur untereinander. In Bezug auf die Rede von Herrn. Dr. K???kkaraca ging die stellvertretende Ministerpr?sidentin auch darauf ein, dass Politik auch positiv erlebbar sein m?sste, um die B?rgerinnen und B?rger der beweglichen Mitte nicht zu verlieren.
Der Vizekonsul Furkan Feyyaz D?lgar bedankte sich in seiner Ansprache ebenfalls herzlich f?r die Einladung und betonte, dass der Ramadan Frieden, Solidarit?t und Gemeinschaft symbolisiere. Es sei eine Zeit um Toleranz und gegenseitiges Verst?ndnis zu f?rdern, was vor allem in Zeiten wie diesen von besonderer Wichtigkeit sei. Er dankte dem Engagement der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein im Namen der 3 Millionen hier lebenden B?rgerinnen und B?rger aus der T?rkei.
Den Abschluss der Begr??ungen ?bernahm Stadtrat Gerwin St?cken der freundlicherweise die Vertretung des Oberb?rgermeisters ?bernommen hatte. Er wandte sich direkt an den Landesvorsitzenden K???kkaraca: ?Danke, dass du uns immer wieder alle zusammenbringst! Daf?r bin ich dir ganz besonders dankbar.? Der Stadtrat dankte auch vielen der Anwesenden f?r ihr Engagement ? wie zum Beispiel der Vertreterin der j?dischen Gemeinde Viktoria Ladyshenski, Michael Saitner, Vorstand des PARIT?TISCHEN Schleswig-Holstein sowie Herrn Dr. Samet Yilmaz und Herrn Jan K?rschner, vom B?ndnis 90/Die Gr?nen. Er dankte zudem Frau Ayfer Bayram und Herrn Karsten B?hmke vom Jobcenter Kiel daf?r, dass Sie durch ihre Arbeit unterst?tzten, wenn man in Not gerate.
Unser gesch?tzter Mitarbeiter Muhammet ?zer hie? die Anwesenden auch noch einmal herzlich zur Iftar-Veranstaltung willkommen und gab einen allgemeinen ?berblick ?ber den Fastenmonat Ramadan. Er erkl?rte, dass Muslime sich in diesem Monat der Besinnung und Fr?mmigkeit widmen, indem sie tags?ber auf Essen, Trinken und schlechte Gewohnheiten verzichten. Das t?gliche Fasten beginnt bei Morgend?mmerung und endet bei Sonnenuntergang. ?zer betonte, dass der Ramadan nicht nur ein Gottesdienst, sondern auch eine Zeit der Erziehung sei, die Geduld, Selbstbeherrschung und Dankbarkeit f?rdere. Er sprach ?ber das Teilen und die Bedeutung von Zakat und Sadaqa. Der Ramadan diene der Selbstreflexion und Weiterentwicklung und sei eine Zeit der Reinigung von K?rper und Seele. ?zer erl?uterte Ausnahmen f?r bestimmte Gruppen wie Schwangere, Kranke und Reisende. Er betonte den islamischen Mondkalender und schloss mit einem Appell zur Solidarit?t mit Bed?rftigen und einem Wunsch nach einem besinnlichen Fastenbrechen f?r alle Anwesenden.
P?nktlich zum Sonnenuntergang erklang der Gebetsruf zum Fastenbrechen, nachdem die G?ste in entspannter Atmosph?re das hervorragende Essen genie?en konnten.
Ein besonderer Dank gilt auch dem Musiker Furkan Kemer, f?r die wundervolle musikalische Begleitung des Abends.
27.02.2024
Die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e. V. ist erfreut, ?ber den erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung zur Berufsausbildung am 26. Februar 2024 berichten zu k?nnen. Die Veranstaltung wurde ?m Rahmen des Projekts “AIM” als ?u?erst informativ und bedeutend empfunden und bot einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Ausbildungsm?glichkeiten f?r junge Menschen.
Die Veranstaltung war in zwei Teile gegliedert: Der erste Teil widmete sich der schulischen Berufsausbildung in Vollzeit, w?hrend der zweite Teil die vielf?ltigen M?glichkeiten der dualen Berufsausbildung beleuchtete. Der erste Vortrag wurde von Daniela Sch?fer und Agnes Krau? gehalten, die den Fokus auf die schulische Ausbildung legten. Der zweite Vortrag, der von Maike St?ven und Carmen Haas pr?sentiert wurde, konzentrierte sich auf die Ausbildung im Betrieb.
Die zahlreichen Teilnehmer*innen zeigten ein bemerkenswertes Interesse an den verschiedenen Themen und Diskussionen, die im Rahmen der Veranstaltung behandelt wurden. Besonders erw?hnenswert ist die Rede von Dr. Cebel K???kkaraca, dem Landesvorsitzenden der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein, der die Bedeutung einer soliden Ausbildung hervorhob. In seiner Rede betonte Dr. K???kkaraca die entscheidende Rolle, die Ausbildung f?r die pers?nliche und berufliche Entwicklung junger Menschen spielt. Er lobte die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Institutionen und Organisationen, die durch solche Veranstaltungen eine Plattform bieten, um ?ber die verschiedenen Ausbildungswege zu informieren und den Jugendlichen Perspektiven f?r ihre Zukunft aufzuzeigen.
Die Veranstaltung bot den Teilnehmer*innen nicht nur die Gelegenheit, sich ?ber die verschiedenen Ausbildungsm?glichkeiten zu informieren, sondern auch, sich mit Expert*innen auszutauschen und wertvolle Kontakte zu kn?pfen. Die strukturierte Agenda mit einer Begr??ung durch Dr. K?c?kkaraca um 18:00 Uhr, gefolgt von den Vortr?gen, einer Pause mit Imbiss und einem abschlie?enden Ende um 20:00 Uhr, erm?glichte einen effektiven und informativen Ablauf. Die Teilnahme zahlreicher Institutionen wie der Landeshauptstadt Kiel, der Agentur f?r Arbeit Kiel, dem Jobcenter Kiel, der Handwerkskammer L?beck, der IHK zu Kiel, sowie den Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ) am Sch?tzenpark, Technik, Wirtschaft und am K?nigsweg, und der Jugendberufsagentur Kiel bereicherten die Veranstaltung und boten den Teilnehmenden umfassende Informationen.
Die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e. V. bedankt sich bei allen Beteiligten f?r ihr Engagement und ihre Teilnahme an dieser erfolgreichen Veranstaltung.
05.01.2024
Im Rahmen des Projekts samo.fa (St?rkung der Aktiven aus Migrantenorganisationen in der Fl?chtlingsarbeit) hat die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein das interkulturelle Fest ?Winter@Gaarden? am 04.02.2017 aktiv mitgestaltet und unterst?tzt. Auf dem Vinetaplatz in Kiel-Gaarden gab es Stockbrot, Linsensuppe, Bulgur, Punsch und Tee gegen Spende sowie ein musikalisches Abendprogramm. H?hepunkt bildete eine Feuershow. Trotz winterlicher Temperaturen kamen viele Anwohnerinnen und Anwohner und genossen das Fest. Initiiert wurde die Aktion von der Initiative ?Welcome@Gaarden?, die mit dem Ankommen der Gefl?chteten in Gaarden gegr?ndet wurde. Ihr Ziel ist es, Neu- und Altgaardener zusammenzubringen und den interkulturellen Austausch zu f?rdern.
Die T?rkische Gemeinde war mit einem eigenen Stand vertreten und versorgte die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit Tee aus dem Samowar. Angesichts der K?lte stie? dieses Angebot auf gro?e Resonanz. Dar?ber hinaus waren einzelne Ehrenamtliche von samo.fa von der Planung bis zur Durchf?hrung der Veranstaltung beteiligt. In diesem Zusammenhang ist insbesondere der selbstgemachten Bulgur-Salat hervorzuheben.
Das Projekt samo.fa wird gef?rdert von der Bundesbeauftragten der Bundesregierung f?r Migration, Fl?chtlinge und Integration. Die Projektf?rderung geht vorerst bis Ende 2017.
12.12.2023
Kiel, 11. Dezember 2023 – Die Veranstaltung, die dem entschlossenen Kampf gegen Antiziganismus gewidmet war, hat ein bedeutendes Zeichen f?r Toleranz und Solidarit?t hinterlassen. Unter dem Motto “Antiziganismus? in Kiel im 20. Jahrhundert: Erscheinungsformen, Besonderheiten, Handlungsans?tze” versammelten sich Menschen, um gemeinsam ?ber dieses wichtige Thema zu sprechen und die einzigartige Kultur sowie die reichen Geschichten der Sinti und Roma zu w?rdigen.
Trotz der Abwesenheit von Herrn St?cken waren die Unterst?tzung und das Engagement f?r die Ziele der Veranstaltung sp?rbar. Dr. Cebel K???kkaraca, Landesvorsitzender der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein, betonte sein anhaltendes Interesse an der Aufarbeitung der Geschichte und seinen Einsatz f?r Toleranz und Solidarit?t.
Die Teilnehmenden wurden auf eine Reise durch die Geschichte des Antiziganismus in Kiel genommen, wobei die Aufmerksamkeit besonders auf die Coventry-Halle in der Preetzer Stra?e 119 gelenkt wurde. Der Ort, der symbolisch f?r die Partnerschaft zwischen Kiel und Coventry steht, hatte von 1946 bis 1964 eine geschichtstr?chtige Vergangenheit als “Obdachlosenasyl Preetzer Stra?e” f?r die Kieler Sinti und Roma.
Referent Berry Paskowski f?hrte die Anwesenden durch eine fesselnde Darstellung der verschiedenen Erscheinungsformen des Antiziganismus im 20. Jahrhundert. Die Veranstaltung ging ?ber einen blo?en R?ckblick in die Vergangenheit hinaus und setzte ein entschiedenes Zeichen gegen Diskriminierung.
“In unserer heutigen Zusammenkunft setzen wir ein entschlossenes Zeichen gegen Diskriminierung und erinnern uns daran, dass Vielfalt und Zusammenhalt die Grundpfeiler einer gerechten Gesellschaft sind”, betonte Herr Dr. Cebel K???kkaraca.
Der Abend war intensiv und bewegend, mit der Podiumsdiskussion von Frau Victoria Ladyshenski, Herrn Matth?us Wei?, Herrn Berry Paskowski, Herrn Dr. Samet Yilmaz und Herrn Dr. Cebel K???kkaraca, die einen Einblick in die Schrecken des Antiziganismus gaben. Die Veranstaltung wurde durch die Moderation von Frau Dr. Haug geleitet.
Dr. Cebel K???kkaraca erw?hnte, dass das Projekt dank der F?rderung des Landesdemokratiezentrums und des Landespr?ventionsrates beim Innenministerium erm?glicht werden konnte.
Die Veranstaltung endete mit einem Dank an alle Teilnehmenden, die sich in der Vorweihnachtszeit Zeit genommen hatten, sich einem oft vergessenen Teil der Geschichte zu stellen.