Informationsveranstaltung in Geesthacht “Neues Schulsystem in S-H”

Informationsveranstaltung in Geesthacht “Neues Schulsystem in S-H”

Im Rahmen der landesweiten Beratung widmete sich die TGS-H in Zusammenarbeit mit dem T?rkischen Elternverein in Geesthacht und Umgebung (TEVGU) dem Thema ?Das Schleswig-Holsteinische Schulsystem? an der IGS-Gesamtschule in Geesthacht. In Schleswig-Holstein sind ?nderungen im Schulsystem vorgenommen worden. Diese Erneuerungen wurden in dieser Veranstaltung von der Projektmitarbeiterin S. Erdogan erl?utert und die Eltern mit Migrationshintergrund hatten im Anschluss die Gelegenheit, ihre offenen Fragen zu stellen.

Medienwerkstatt – Religiöse Vielfalt

Medienwerkstatt – Religiöse Vielfalt

Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein, die DITIB Türkisch-Islamische Gemeinde zu Lübeck und das Kinder- und Jugendkulturhaus Röhre haben sich zu einem Bündnis zusammengeschlossen, das Jugendlichen ermöglichen möchte, sich mit unterschiedlichen Religionen mit ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden auseinanderzusetzen und so ein Bild religiösen Vielfalt Lübecks zu erschaffen. In einer Schreib- und Fotowerkstatt werden Jugendliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Christentum, Judentum und Islam entdecken, indem sie Reportagen über die wöchentlichen Feiertage der Religionen erstellen.
In einer Medienwerkstatt befragen die Jugendlichen Menschen auf der Straße nach ihren Assoziationen zu Religion und religiöser Vielfalt und stellen die Interviews zu einem Film zusammen. Die Ergebnisse der Workshops werden anschließend ausgestellt.

Medienwerkstatt
17 – 23 Oktober 2016

Medienwerkstatt – Religiöse Vielfalt

Schreib und Fotowerkstatt -Religiöse Vielfalt

Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein, die DITIB Türkisch-Islamische Gemeinde zu Lübeck und das Kinder- und Jugendkulturhaus Röhre haben sich zu einem Bündnis zusammengeschlossen, das Jugendlichen ermöglichen möchte, sich mit unterschiedlichen Religionen mit ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden auseinanderzusetzen und so ein Bild religiösen Vielfalt Lübecks zu erschaffen. In einer Schreib- und Fotowerkstatt werden Jugendliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Christentum, Judentum und Islam entdecken, indem sie Reportagen über die wöchentlichen Feiertage der Religionen erstellen.
In einer Medienwerkstatt befragen die Jugendlichen Menschen auf der Straße nach ihren Assoziationen zu Religion und religiöser Vielfalt und stellen die Interviews zu einem Film zusammen. Die Ergebnisse der Workshops werden anschließend ausgestellt.

Schreib und Fotowerkstatt
17 – 25 September 2016

PISA: Türkische Gemeinde in Deutschland begrüßt die positive Entwicklung

Die Ergebnisse der vierten Pisa-Studie der OECD sind offiziell in dieser Woche vorgestellt worden. Laut der neuen Studie ist in Deutschland ein Aufwärtstrend zu vermerken. Dieser Trend macht sich insbesondere in Mathematik und Naturwissenschaften bemerkbar. Denn dort hat sich Deutschland von den unterdurchschnittlichen Rängen ins Mittelfeld hochgearbeitet. Allerdings haben die deutschen 15-Jährigen im Schwerpunkt Lesen nur leichte Verbesserungen erzielt.

Die Türkische Gemeinde in Deutschland freut sich über die positive Entwicklung. Außerdem lobte die Türkische Gemeinde in Deutschland den Berliner OECD-Leiter von Meyer für seine Betonung, dass die Gründe für das durchschnittliche Abschneiden Deutschlands nicht ausschließlich bei Schülern mit Migrationshintergrund zu suchen seien.

Der Stellvertretende Bundesvorsitzende und bildungspolitische Sprecher der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Dr. Cebel Küçükkaraca äußerte sich zur Studie wie folgt: „Ich freue mich, dass sich insbesondere Jugendliche mit Migrationshintergrund seit der letzten Pisa-Studie im Vergleich mit ihren deutschen Altersgenossen deutlich verbessert haben. Dennoch ist dieser Fortschritt unzureichend. Es muss weiter in Bildung und Integrationsangebote (z.B. Sprachförderung, muttersprachlicher Unterricht, mehr Lehrer/innen mit Migrationshintergrund, Öffnung der Schulen zu Integrationszentren usw.) investiert werden. Denn viele Schüler sind gleich doppelt benachteiligt.“

Küçükkaraca verwies in diesem Zusammenhang auf die Äußerungen des Bildungsforschers Jörg Ramseger, der den Umgang mit Kindern mit Migrationshintergrund scharf kritisiert hatte. Er sagte, dass das Klima der Intoleranz inzwischen auch schon in manchen Klassenzimmern breit gemacht hat.

Dr. Cebel Küçükkaraca – 0171 – 435 94 49

Stellungnahme zum SHZ Artikel “FDP fordert Demokratie-Erklärung von türkischer Gemeinde” vom 18.08.2016

Laut einem SHZ-Artikel vom 18.08.2016 hat die FDP-Landtagsfraktion haltlose Vorwürfe mit erweislich falschen Tatsachenbehauptungen gegen die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein und einen ihrer Mitarbeiter erhoben.

Angesichts von über 20 Jahren erfolgreicher Integrationsarbeit, für die die TGS-H landes-, deutschland- und europaweit ausgezeichnet wurde, ist es uns unverständlich, wie Zweifel entstehen können, dass die TGS-H als säkulare und demokratische Organisation mit ihren Mitarbeiter_innen nicht für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einstehe. Darüber hinaus hat keine von türkischstämmigen Bürger_innen begründete NGO seit jeher sich so deutlich gegen die versuchte Einflussnahme der türkischen Regierung in innerdeutschen Angelegenheiten verwehrt wie die TGS-H. Dies wird nicht nur in der sorgfältigen Auswahl ihrer Mitarbeiter_innen deutlich, sondern kommt auch in öffentlichen Stellungnahmen regelmäßig zum Ausdruck.

Überdies weisen wir darauf hin, dass der im Artikel erwähnte Mitarbeiter des Landesprogramms gegen religiös begründeten Extremismus durch die zuständigen Behörden einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen und als zuverlässig i.S.d freiheitlich-demokratischen Grundordnung bewertet worden ist.

Die Türkische Gemeinde steht weiterhin in einem regelmäßigen Austausch mit dem Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten und unsere langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit war immer eng und vertrauensvoll.

Wir bedauern es sehr, dass die FDP anscheinend keine Zugänge zu den sehr transparenten Informationen über die TGS-H und das Landesprogramm gefunden hat. Deswegen laden wir gerne die Parteiverantwortlichen ein, sich davon selbst zu überzeugen, dass das Bild, was sie von der TGS-H, ihrer Arbeit und Ihrer Mitarbeiter_innen erzeugt haben, mehr als falsch ist.