06.06.2017
Am 31. Mai waren die Vorleserinnen des Projektes “Farbenfroh” im DRK in Neum?nster.
Unser Publikum bestand dieses Mal aus Kindern mit verschiedenen Fluchtgeschichten. Um ihnen die Geschichten “Leon und Samira sitzen aufm Baum” sowie “Sema mit den kastanienbraunen Haaren” verst?ndlicher zu machen, unterst?tzten die Vorleserinnen mit Mimiken und Gestiken. Dadurch wurden die Geschichten umso lebendiger!
Anschlie?end stellten uns allen die Kolleg_innen vom DRK kleine Snacks und Getr?nke zur Verf?gung.
Wir bedanken uns f?r den tollen Nachmittag. Es hat uns viel Spa? gemacht!
06.06.2017
Am 30.05. und 31.05. fand in der Sparkassen Arena die Nordjob-Messe statt. Die T?rkische Gemeinde war mit einem Informationsstand auf der Messe vertreten. Die Messe Nordjob ist eine Fachmesse f?r Ausbildung und Studium. Das Projekt AIM (Ausbildung und Integration f?r Migrant_innen) und die KAUSA Servicestelle Kiel haben die Jugendlichen informiert und beraten.
31.05.2017
F?r Dienstag den 30.05.2017 hatte die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. wie bereits in vergangenen Jahren zum gemeinsamen ?ftar-Essen im Fasten-Monat Ramadan geladen. Zahlreichende Repr?sentant_innen verschiedener politscher Gremien und Vertreter_innen von Kooperationspartner_innen und anderen Akteur_innen der Integrationsarbeit waren der Einladung des Landesvorsitzenden der T?rkischen Gemeinde, Dr. Cebel K???kkaraca, nach Kiel gefolgt.
Zur Einstimmung auf das gemeinsame Mahl betonten alle Redner in ihren Gru?worten die Bedeutung der Toleranz f?r ein friedvolles und fruchtbares Miteinander in der Gesellschaft. Der Gastgeber, Dr. Cebel K???kkaraca, erinnerte daran, dass auch im Jahr 2017 noch nicht in allen L?ndern Friede eingekehrt sei, in dem ein solches Miteinander m?glich ist. ?Gerade deshalb sind wir dankbar f?r den gesellschaftlichen Frieden, den wir in Deutschland genie?en k?nnen?, sagte er, denn in Deutschland existiere ein solches gemeinsames Miteinander bereits. Es gelte aber auch das Zusammenleben noch weiter zu st?rken durch gegenseitiges Interesse und fortw?hrende Kommunikation. ?Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, durch einen offenen Dialog unsere Gesellschaft zu st?rken und in Freiheit voneinander zu lernen. Ohne Offenheit, Interesse und Verst?ndnis f?r andere und das Anderssein ist dieses allerdings nicht m?glich.?
Der stellvertretende Stadtpr?sident der Landeshauptstadt Kiel, Robert Vollborn, schloss sich dieser Einsch?tzung an: ?Mehr als Toleranz muss es sein?, forderte er, ?das was wir brauchen ist Respekt f?reinander.? Er betonte au?erdem die wichtige Rolle, die der TGS-H in der Interkulturellen Arbeit zukommt und durch sie mit Leben gef?llt wird.
Der Erste Landtagsvizepr?sident Bernd Heinemann attestierte der TGS-H, in ihrem langj?hrigen Engagement ein starker, verl?sslicher Partner zu sein, der bei Muslimen und Nicht-Muslimen hohes Vertrauen und Anerkennung genie?e. Insbesondere im Ramadan, in dem es um Besinnung und Fokussierung auf das eigenen Innere und eine Neujustierung des inneren Kompass? gehe, seien gegenseitige Wertsch?tzung und Austausch die Gebote der Stunde. ?Denn wir haben keine Angst, weil wir uns kennen.?
Landesinnenminister Stefan Studt bedankte sich abschlie?end insbesondere beim Landesvorsitzenden Dr. Cebel K???kkaraca f?r die langj?hrige Rolle als Kritiker und Mahner, aber auch als Berater und Ratgeber, die er in der Zusammenarbeit mit der scheidenden Landesregierung eingenommen habe. Schleswig-Holstein sei offen in der Auseinandersetzung mit Vielfalt, und gerade im gemeinsamen Fastenbrechen spiegele sich diese Philosophie des ?miteinander leben, nicht nebeneinander? wider.
Nachdem durch Rafet ?ent?rk der traditionelle Gebetsruf vorgetragen worden war, konnten die G?ste beim gemeinsamen Essen ihre eigenen Gedanken zu den aufgeworfenen Fragen austauschen und den Abend in besinnlich-angeregter Stimmung ausklingen lassen.
30.05.2017
Die Ehrenamts-Messe, die im Rahmen des uniweiten Diversity-Tags an der CAU ausgerichtet wurde, hatte zum Ziel, Interessierten einen Einblick in die Bandbreite der Engagementm?glichkeiten f?r Ehrenamtliche zu vermitteln. Speziell Neu-Kieler_innen waren dabei eine wichtige Zielgruppe der Organisationen, die den Interessierten ihre Arbeit an Messest?nden vorstellten.
Als Tr?gerin zahlreicher Projekte, die ehrenamtliches Engagement – explizit auch von Menschen mit Migrationshintergrund – f?rdern, war auch die T?rkische Gemeinde mit einem Stand im Foyer des Audimax vertreten. Insbesondere das Projekt “samo.fa – St?rkung der Aktiven aus Migrant_innenorganisationen in der Fl?chtlingsarbeit”, das Feuerwehrprojekt “Mehr WIR in der Wehr”, das Projekt “Farbenfroh – Kinderb?cher bunter schreiben” und das Projekt “Wissen baut Br?cken” – die eng mit Ehrenamtlichen zusammenarbeiten und auch noch weitere Ehrenamtliche suchen – waren dabei stellvertretend f?r das gesamte Portfolio der T?rkischen Gemeinde vor Ort.
Parall zur Ehrenamts-Messe fanden im Audimax zudem noch verschiedene Impuls Workshops und Diskussionsrunden statt. Als Vertreter des Feuerwehrprojekts “Mehr WIR in der Wehr” nahm f?r die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein Danyel ?i?ek?i, aus der Freiwilligen Feuerwehr Kiel-Wellsee, an der abschlie?enden Podiumskdiskussion zum Thema “Wie hat sich mein Leben durch mein ehrenamtliches Engagement ver?ndert?” teil.
24.05.2017
Zur Fortbildung der Fachwarte Brandschutzerziehung und Brandschutzaufkl?rung der Kreise in der Landesfeuerwehrschule in Flensburg-Harrislee kamen am 23.05.2017 rund zwanzig Teilnehmer_innen aus den verschiedenen Kreisen Schleswig-Holsteins. In Absprache mit dem Landesfeuerwehrverband SH war die TGS-H mit dem Feuerwehrprojekt “Mehr WIR in der Wehr” vor Ort, um einen Workshop zum Thema “Interkulturelle Kommunikation und zielgruppengerechte Mitgliederwerbung” durchzuf?hren.
Daf?r setzten sich die Teilnehmer_innen zun?chst mit der Frage auseinander, was sich eigentlich hinter dem Begriff Kultur verbirgt. Daf?r trugen sie eigenen Interpretationen und Verst?ndnisse bei und erarbeiteten dann unter Anleitung eine systematische Darstellung.
Im Anschluss ging es darum, sich durch Perspektivenwechsel in die vielf?ltigen Blickwinkel hineinzuversetzen, aus denen Menschen mit Migrationshintergrund ihre Umgebung wahrnehmen und erleben. So konnte nach der Reflexion der eigenen Kultur auch als anders wahrgenommene Kulturen reflektiert werden.
Das Ende des Workshops bestand in einer Gruppenarbeit. Die Teilnehmer_innen besch?ftigten sich dabei mit der Kampagne “112 Feuerwehr. Vielfalt leben. Vielfalt sch?tzen” des Deutschen Feuerwehrverbands und arbeiteten heraus, welche Aspekte der Kampagne in der eigenen Arbeit f?r die Feuerwehr vor Ort adaptiert werden k?nnten.
Mit dem Feuerwehrprojekt “Mehr WIR in der Wehr” soll der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund, die sich in den Freiwilligen Feuerwehren das Landes engagieren, erh?ht werden, und die Feuerwehren darin unterst?tzt, sich auf die Aufnahme neuer Mitglieder aus der Gruppe der Menschen mit Migrationshintergrund, optimal vorzubereiten.
Gef?rdert vom Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms “Zusammenhalt durch Teilhabe”.