Flüchtlings-,Migrations- und Integrationspolitik in Schleswig-Holstein

Flüchtlings-,Migrations- und Integrationspolitik in Schleswig-Holstein

am 4. April, 18–21 Uhr findet im Landeshaus Kiel das Hearing zur Landtagswahl “Flüchtlings-, Migrations- und Integrationspolitik in Schleswig-Holstein” statt.

Die zu Ende gehende Legislaturperiode war durch ein Auf und Ab in der Zuwanderungs- und Integrationspolitik gekennzeichnet. Die Landespolitik in der anstehenden Legislaturperiode muss grundlegend ausweisen, welche Maßnahmen zu einem positiven gesellschaftlichen Klima beitragen, welcher zusätzlichen strukturellen Regelungen es bedarf und welche bereits existierenden landesrechtlichen Regelungen im Sinn der Teilhabegerechtigkeit verändert werden müssen, damit migrationsbedingte Vielfalt zum Normalfall werden kann und Diskriminierungstatbestände die zu bekämpfende Ausnahme bleiben.

Teilnehmer*innen des Podiums:
B 90/DIE GRÜNEN, MdL Eka von Kalben
CDU, MdL Barbara Ostmeier
DIE LINKE, Marianne Kolter
FDP, MdL Anita Klahn
PIRATENPARTEI, MdL Angelika Beer
SPD, Özlem Ünsal
SSW, MdL Flemming Meyer

Veranstalter*innen sind: Flüchtlingsrat SH, Landeszuwanderungsbeauftragter SH, Antidiskriminierungsverband SH, Diakonie SH, ZBBS e.V., IQ Netzwerk SH, Netzwerk Mehr Land in Sicht!, lifeline e.V., Contra, TGS-H e.V.

Zur Veranstaltung gibt es Getränke und einen kleinen Snack. Bitte planen Sie hierfür und zur Ausweiskontrolle an der Pforte des Landeshauses ausreichend Zeit ein.

Weitere Infos unter: https://www.frsh.de/artikel/fluechtlings-migrations-und-integrationspolitik-in-schleswig-holstein/ und im angehängten Veranstaltungsflyer.

Hearing zur Landtagswahl 2017
Datum: 04 April 2017
Ort: Landeshaus Kiel
Düsternbrooker Weg 70
24105 Kiel

Podiumsdiskussion „Wer ist das ‚Wir‘? Wie wollen wir leben? – Ohne Rassismus!“

Podiumsdiskussion „Wer ist das ‚Wir‘? Wie wollen wir leben? – Ohne Rassismus!“

„Wer ist das ‚Wir‘? Wie wollen wir leben? –
Ohne Rassismus!“

Der Ausspruch „Wir sind das Volk!“ wird heutzutage
genutzt, um rassistisch auszugrenzen. Wir möchten
diesen Tendenzen begegnen, indem wir den Begriff
„Wir“ hinterfragen. Wer steht hinter der Ethnisierung
des „Wir“? Wer wird davon ausgeschlossen? Und
wie kann das „Wir“ neu besetzt werden?

Diese Fragen diskutieren gesellschaftlich engagierte
Menschen, die bei einer Ethnisierung des Begriffs
„Wir“ ausgeschlossen wären:

· Serpil Midyatlı (SPD-Landtagsabgeordnete,
Präsidiumsmitglied des Schleswig-Holsteinischen
Heimatbunds e.V.)

· Çetin Yıldırım von Pickardt (Kieler CDU-Ratsherr,
Vorstandsmitglied der Türkischen Gemeinde in
Schleswig-Holstein e.V.)

· Aminata Touré (Mitglied des Landesvorstands
von Bündnis 90/Die Grünen)

· Çetin Koçak (Vorstandsmitglied der Alevitischen
Gemeinde in Kiel e.V.)

· Mohammad Rawad Zyadeh (Vorsitzender der
Syrischen Gemeinde in Kiel und Umgebung e.V.)

Moderation: Torsten Döhring (Vertreter des
Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen
des Landes)

Wann:
23. März 2017, 18.30–20.30 Uhr
Wo:
Alevitische Gemeinde
Kiel e.V. , Preetzer Straße 300
(neben Famila), 24147 Kiel,
ÖPNV: Haltestelle
Villacher Str. (Linie 32, 34)