20.10.2017
In Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrverband bietet das Feuerwehrprojekt “Mehr WIR in der Wehr” vom 20.10.-22.10.2017 den Workshop „Interkulturelle Öffnung“ an. Fragen, die dabei bearbeitet werden, sind unter anderem:
Was ist eigentlich Kultur? Was ist meine Kultur – was ist unsere Kultur?
Wie funktioniert Wahrnehmung? Welche Auswirkungen hat das auf unser tägliches Leben?
Wie kommunizieren wir? Wie prägen uns dabei Vorurteile?
Welche Kompetenzen bringen wir für Interkulturelle Kommunikation mit?
Wie kann Interkulturelle Öffnung bei der Feuerwehr funktionieren?
Ort: Jugendfeuerwehrzentrum RD
Datum: 20.10.-22.10.2017 (Fr-So)
Übernachtung/Verpflegung werden gestellt, Fahrtkosten können erstattet werden.
Anmeldung über feuerwehr@tgsh.de
20.10.2017
Nach der Vorbereitung der R?umlichkeiten und Begr??ung der Teilnehmer_innen ging es auch am Freitagabend schon gleich in die Vollen zu den Themen Labelling, Stereotype – und als Kontrast dazu der Erarbeitung eines positiven Menschenbildes. Bis zum Abend diskutierten die Teilnehmer_innen in angeregter Runde.
Am Samstag entwickelten sie zun?chst eine gemeinsame Definition f?r Kultur und erarbeiteten sich auch den Unterschied zwischen Assoziationen, Stereotypen und Vorurteilen. Danach ging es auch darum, den Einfluss, mit dem kulturelle Pr?gungen und Orientierungen beispielsweise Kommunikationsstile steuern, oder auch die “Brillen” , durch die wir als Menschen unsere Umwelt wahrnehmen, erfahrbar zu machen.
F?r ein abwechselndes Programm wurden auch Einheiten an der frischen Luft durchgef?hrt: dort ging es beispielsweise darum, sich Unterschiede in den sozialen und strukturellen Chancen und H?rden bewusst zu machen, die f?r verschiedene gesellschaftliche Gruppen auftreten.
Zuletzt stellten sich die Teilnehmer_innen die Frage, was von Feuerwehrangeh?rigen und Menschen mit Migrationshintergrund gebraucht werde, um Interkulturelle ?ffnung bei der Feuerwehr noch weiter zu st?rken – und hielten dies direkt auf Flipcharts als Zusammenfassung fest.
Das Projekt “Mehr WIR in der Wehr” hat sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein und die Motivation von Menschen mit Migrationshintergrund f?r das Ehrenamt in der Feuerwehr zu st?rken – und Angeh?rige von Feuerwehren in ihren interkulturellen Kompetenzen zu st?rken, um sich auf die Zusammenarbeit mit Angeh?rigen dieser neuen Zielgruppe optimal vorzubereiten.
Gef?rdert vom Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms “Zusammenhalt durch Teilhabe”.
02.10.2017
TuS Gaarden und der Landessportverbund hatten gemeinsam mit der Stadt Kiel viele Akteur_innen und Organisationen, insbesondere vom Kieler Ostufer, zusammengebracht, um gemeinsam ein gelungenes Fest entstehen zu lassen. Als wichtige Anlaufstelle f?r alle Menschen im Kieler Stadtteil Gaarden war dabei auch die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. vertreten.
?ber das Projekt “Mehr WIR in der Wehr” konnte dabei in diesem Jahr der Kontakt zur Feuerwehr Kiel-Elmschenhagen hergestellt werden, damit diese auch am Fest teilnehmen konnte. Die Kamerad_innen der Jugendfeuerwehr bauten daf?r mehrere Spiel-Stationen auf, an denen sich Interessierte selbst einmal beim L?schen versuchen und beim Spiel “Hei?er Draht” eine ruhige Hand auch unter Zeitdruck beweisen konnten.
Die Stationen der Feuerwehr fanden insbesondere bei den Jugendlichen im Sportpark gro?en Anklang – aber auch manche Erwachsene lie?en sich herausfordern, sich an den ?bungen zu messen. Der Rekord am “Hei?en Draht” wurde dann auch von Frau Dr. Kuyumcu, aus dem Vorstand der TGS-H selbst, aufgestellt. Bei allen wurde aber definitiv Interesse an der Arbeit der Feuerwehren geweckt.
“Mehr WIR in der Wehr” bedankt sich bei der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr Elmschenhagen, sowie bei der Jugendfeuerwehr Schleswig-Holstein f?r die Unterst?tzung – durch die der Tag ein gelungenes Event wurde, und freut sich auf die weiteren Wiederholungen in den folgenden Jahren.
Das Projekt “Mehr WIR in der Wehr” hat sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein und die Motivation von Menschen mit Migrationshintergrund f?r das Ehrenamt in der Feuerwehr zu st?rken – und Angeh?rige von Feuerwehren in ihren interkulturellen Kompetenzen zu st?rken, um sich auf die Zusammenarbeit mit Angeh?rigen dieser neuen Zielgruppe optimal vorzubereiten.
Gef?rdert vom Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms “Zusammenhalt durch Teilhabe”.
01.10.2017
Am 01. Oktober findet zum 7. Mal im Sport- und Begegnungspark Gaarden das Interkulturelle Sport- und Spielfest statt.
Von 13- 17 Uhr sind alle leidenschaftlichen Sportler_innen und Neu-Interessierte eingeladen, sich in den verschiedensten Sportarten auszuprobieren und zu betätigen. Von Boxen, über Fußball, Modellautos, Irish Dance, Slackline bis zur Hüpfburg ist für jeden – ob Groß oder Klein – etwas dabei. Das Ganze Programm kann auf den Bildern eingesehen werden.
Zum ersten Mal ist der Feuerwehr-Parcours, der im Rahmen des Projekts “Mehr WIR in der Wehr” durch die Kooperation mit der Feuerwehr Kiel-Elmschenhagen organisiert wurde, dabei, und stellt damit ein neues Highlight dar.
Vorbeikommen lohnt sich also – die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. lädt als Unterstützerin besonders herzlich ein!
29.09.2017
Am 26.09.2017 fand die samo.fa Dialogkonferenz zum Thema ?Stimme und Rolle von Migrantenorganisationen in der ehrenamtlichen Fl?chtlingsarbeit? im Rahmen der interkulturellen Wochen der Stadt Kiel in den R?umlichkeiten von ?Kiel hilft Fl?chtlingen? statt. Veranstalter war die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein. Mit ?ber 100 G?sten stie? die Konferenz in der Kieler Bev?lkerung auf gro?en Anklang. Verschiedene Vertreter_innen von Migrantenselbstorganisationen ? wie beispielsweise die syrische Gemeinde in Kiel und Umgebung e.V., LA Cultura, die Afghanische Gemeinschaft, die Al Dj??l??niyy Moschee, die liberale j?dische Gemeinde und nat?rlich auch die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein ? sowie Ehrenamtliche der ZBBS, des Sprachcaf??s und samo.fa beteiligten sich aktiv an der Veranstaltung. Zun?chst pr?sentierten sie ihre ehrenamtlichen Projekte an verschiedenen Ausstellungsw?nden mittels einer Vielzahl von Fotos. Anschlie?end kamen einzelne Freiwillige in einem Gespr?chskreis zu Wort und berichteten ?ber ihre Angebote und die damit verbundenen Herausforderungen. Raumknappheit und fehlende finanzielle Unterst?tzung waren die meist diskutierten Aspekte. Danach folgte eine Podiumsdiskussion mit Vertreter_innen aus Politik und Verwaltung ? u.a. mit Staatssekret?r Thorsten Geerdts (CDU), Serpil Midyatli (SPD) und Gerwin St?cken (Stadtrat Kiel). Es ging um Handlungsoptionen und Unterst?tzungsm?glichkeiten f?r Migrantenorganisationen bei ihrem ehrenamtlichen Engagement f?r Gefl?chtete. Bei Musik und einem reichhaltigen Buffet kamen die G?ste miteinander ins Gespr?ch. Hierbei konnten erste Kontakte gekn?pft und R?umlichkeiten vermittelt werden.
Kooperationspartner der Veranstaltung waren das Referat f?r Migration der Stadt Kiel, Kiel hilft Fl?chtlingen e.V., das nettekieler Ehrenamtsb?ro, die syrische Gemeinde in Kiel und Umgebung e.V., das Forum f?r Migrantinnen und Migranten und die ZBBS.
samo.fa wird gef?rdert durch die Beauftragte der Bundesregierung f?r Migration, Fl?chtlinge und Integration.