Shana Tova!

Shana Tova!

Shana Tova! Gestern Abend begann Rosh HaShana, das j?dische Neujahrsfest. Allen Juden*J?dinnen w?nscht die T?rkische Gemeinde in Schleswig Holstein ein sch?nes und s??es Jahr 5782 und sagen Schana towa u-metuka!

Auftaktveranstaltung zum Projekt “Seht Mal! – Jüdisches Leben in Deutschland auf dem Weg Zur Normalität”

Auftaktveranstaltung zum Projekt “Seht Mal! – Jüdisches Leben in Deutschland auf dem Weg Zur Normalität”

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Interessierte,

wir möchten Sie herzlich zu unserer online Auftaktveranstaltung zum Projekt “Seht Mal! – Jüdisches Leben in Deutschland auf dem Weg Zur Normalität” am 31. August um 18:30 Uhr einladen.

In der knapp zweistündigen Veranstaltung „Jüdisches Leben in Schleswig-Holstein – nebenan oder fernab?“ möchten wir folgenden Themen nachgehen:

Wie sieht das jüdische Leben in S-H und in Kiel aus? Welchen Herausforderungen stellen sich Juden*Jüdinnen im Alltag? Wie wird die Entwicklung des jüdischen Lebens in S-H aus politischer Perspektive bewertet?

Unsere Gäste: Dr. Cebel Küçükkaraca – Landesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V., Viktoria Ladyshenski – Geschäftsführerin der Jüdischen Gemeinde Kiel und Region e.V., Peter-Harry Carstensen – Beauftragter des Landes Schleswig-Holstein für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, Aminata Touré – Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen und Landtagsvizepräsidentin, Ariel-Salomon Gutman – Vorstand vom Verband Jüdischer Studierenden Nord

Eine Anmeldung erfolgt über eine kurze E-Mail an sehtmal@tgsh.de. Ihnen werden dann die Zugangsdaten zur Veranstaltung mitgeteilt. Weitere Informationen entnehmen Sie gerne dem angehängten Flyer.

Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Cebel Küçükkaraca

– Landesvorsitzender –

“Raum 3”-Zeitschrift

“Raum 3”-Zeitschrift

Um Rassismus und Vorurteilen entgegenzuwirken, sind Gegennarrative wichtig. Daf?r ist es unerl?sslich, Menschen zuzuh?ren, die in unserer Gesellschaft t?glich mit Rassismus umgehen m?ssen und dass sich diese Geh?r verschaffen k?nnen. Um antimuslimischem Rassismus zu begegnen, ist es daher notwendig, die Stimmen von muslimischen und muslimisch gelesenen Menschen zu h?ren. Im Projekt ?Raum 3 ? Empowerment junger Muslim*innen durch Medienarbeit? geht es deshalb darum, einen Rahmen f?r junge muslimisch gelesene Menschen zu schaffen, in dem sie die M?glichkeit haben, sich mit antimuslimischem Rassismus auseinanderzusetzen und durch Medienbeitr?ge ihre Perspektive sichtbar zu machen. Ein Teil dieser Medienbeitr?ge ist diese Zeitschrift.

Diese erste Ausgabe der “Raum 3”-Zeitschrift setzt sich vor allem mit den Erfahrungen und Eindr?cken muslimisch gelesener Menschen auseinander. Die Teilnehmenden des Projekts haben daf?r unterschiedliche Beitr?ge erstellt, die allt?gliche Aspekte ihrer Lebenswelten darstellen. Dazu geh?ren Interviews, Portraits, Einblicke in Kunst und pers?nliche Hobbies, aber auch immer wieder Rassismuserfahrungen. Alle Themen und Beitr?ge wurden von Jugendlichen des Projekts ?Raum 3? selbst ausgew?hlt, geplant und umgesetzt.

Erm?glicht wird das Projekt ?Raum 3? durch die F?rderung des Bundesprogramms ?Demokratie leben!? sowie des Landesdemokratiezentrums, das an den Landespr?ventionsrat des Ministeriums f?r Inneres, l?ndliche R?ume, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein angebunden ist.

Wir w?nschen Ihnen viel Spa? beim Lesen!

http://www.tgsh.de/files/attachments/04_Raum3_Zeitschrift_1_2020_FINAL.pdf

Film Wettbewerb: 48h Kiel – Show your vision

Film Wettbewerb: 48h Kiel – Show your vision

Was w?nscht ihr euch f?r das Zusammenleben in Kiel? Wie sieht euer Traum von einem gesellschaftlichen Miteinander in der Zukunft aus? Wie sollte ein Rassismuskritisches und vielf?ltiges Zusammenleben f?r dich in der Zukunft aussehen?

Mit diesen Fragen haben sich das Medienprojekt “blickwinkel” des kulturgrenzenlos e.V. und das Projekt “Raum 3 ? Empowerment junger Muslim*innen durch Medienarbeit” der TGS-H auseinandergesetzt und einen eigenen Filmwettbewerb auf die Beine gestellt.

Im Rahmen des Filmwettbewerbs “48h Kiel ? Show your vision” fanden im Mai und Juni 2021 verschiedene Veranstaltungen statt. Nach Auftakt-Workshops, in denen die Teilnehmenden alles rund ums Filmen und Schneiden lernen konnten, hatten die Filmteams vom 11. bis 13 Juni genau 48 Stunden Zeit, ihre Zukunftsvision f?r Kiel in Kurzfilmen umzusetzen. Der Kreativit?t waren keine Grenzen gesetzt. In den Kurzfilmen wurde eindr?cklich antimuslimischer Alltagsrassismus anhand eigener Erfahrungen thematisiert. Eine Auswahl an filmisch aufbereiteten Interviews gab Einblicke in die Vielfalt der Menschen in Kiel und in ihre W?nsche und Eindr?cke. Im Spielfilmformat konnte au?erdem ein Junge begleitet werden, dem im Verlauf seines Lebens immer wieder bewusst wird, dass Hautfarbe, Religion oder Herkunft keine Unterschiede machen. F?r ihn sollten in der Zukunft alle Menschen gleichwertig gesehen und behandelt werden. Lyrisch und k?nstlerisch zeichnet dann ein anderer Film eine Zukunftsvision, in der Zuschreibungen und Konflikte ?berwunden werden k?nnen und die Menschen sich auf Gemeinsamkeiten besinnen, um eins zu sein.

Die Abschlussveranstaltung des Filmwettbewerbs am 26. Juni im Alte Mu Impuls-Werk bot f?r alle Teilnehmenden, f?r die Jury aus Expert*innen aus Film und Anti-Rassismusarbeit und f?r die ?ffentlichkeit dann die M?glichkeit, sich gemeinsam auszutauschen. Neben der Vorf?hrung der Filme wurde in einem moderierte Gespr?ch deutlich, was die Teilnehmenden geleistet haben. Die mit Spannung erwartete Preisverleihung war schlie?lich der H?hepunkt des Filmwettbewerbs. Bei Speis und Trank konnten alle zusammen den Abend bei milden Temperaturen ausklingen lassen und sich ?ber ihre Zukunftsvisionen f?r Kiel unterhalten.

Die Filme finden sich ?brigens auf der Website der Veranstaltung unter www.48hkiel.de.