SPEED DATING: Schleswig-Holstein spricht über antimuslimischen Rassismus

SPEED DATING: Schleswig-Holstein spricht über antimuslimischen Rassismus

Unter dem Motto „Schleswig-Holstein spricht… über Antimuslimischen
Rassismus“ lädt die AWO mit vielen Kooperationspartner*innen in den
Aktionswoche gegen Antimuslimischen Rassismus alle Interessierten ganz
herzlich zu einem politischen Online-Speed-Dialog ein. Wir schaffen einen
digitalen Raum der Begegnung, um Menschen miteinander ins Gespräch und in
den Austausch zum Thema Antimuslimischen Rassismus zu bringen. „Was
beschäftigt uns bei diesem Thema? Was können wir gegen Antimuslimischen
Rassismus tun? Wie gestalten wir unsere vielfältige Gesellschaft?“

Wann? 18:00 – 19:30 (Online)

Veranstaltende: PROvention (TGS-H)

Anmeldung: veranstaltung.provention@tgsh.de

SPEED DATING: Schleswig-Holstein spricht über antimuslimischen Rassismus

AUTOBIOGRAFISCHE LESUNG: Auftaktveranstaltung Enthüllung der Fereshta Ludin: Die mit dem Kopftuch

Nach dem Kopftuch-Urteil vom März 2015 brandaktuell: Eine »Kopftuchlehrerin«
vor dem höchsten Gericht: 2003 stritt Fereshta Ludin um ihr Recht, als Lehrerin
im Staatsdienst ein Kopftuch zu tragen. Sie wurde zur bekanntesten Muslima
Deutschlands: Heldin und Hassfigur. Der Prozess geriet zum persönlichen Duell
mit einer Ministerin und veränderte Deutschland. Wie viele “fremde Religiosität”
verträgt unsere Gesellschaft? Zum ersten Mal erzählt Fereshta Ludin ihr
turbulentes Lebens, das keine typische Einwanderer-Geschichte ist. Tochter
eines afghanischen Diplomaten, Schülerin in Saudi-Arabien, Mutter einer
muslimischen Patchwork-Familie, Weltbürgerin.
Mit Fereshta Ludin

Wann? 14:00 – 16:00

Wo? TGS-H e.V. Kiel

Veranstaltende: LDZ SH & PROvention (TGS-H)

Anmeldung: veranstaltung.provention@tgsh.de

Fachtagung „Ultranationalismen in der deutschen Einwanderungsgesellschaft“

Fachtagung „Ultranationalismen in der deutschen Einwanderungsgesellschaft“

Fachtagung „Ultranationalismen in der deutschen Einwanderungsgesellschaft“

Laut dem Verfassungsschutzbericht von Schleswig-Holstein (2021) haben allein Türkische Ultranationalisten ca. 400 Mitglieder in Bundesland S-H. Gleichwohl ist ihre potenzielle Reichweite viel größer und ihre Zahl im Verhältnis zu der Bevölkerung Schleswig-Holsteins relativ hoch.
So sind auch die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den türkischen Rechtsextremen und den linksextremistischen PKK Anhänger*innen, in Deutschland allgegenwärtig. Besonders unter jungen Deutschen mit Migrationsbiografie lassen sich solche ideologisch aufgeladenen Konflikte nachzeichnen.

Die Frage nach dem Umgang mit dieser Problematik stellt sich vor allem in der Zusammenarbeit mit Jugendlichen für Lehr- und Fachkräfte, als auch Sozialraumakteur*innen.
Die Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit zu diesem Thema ist von hoher Relevanz. Daher organisiert Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. organisiert im Rahmen des Projekts diyalog – Fach- und Informationsstelle „Türkischer Ultranationalismus“ eine Fachtagung zum Thema „Ultranationalismen in der deutschen Einwanderungsgesellschaft“.

Mit Vorträgen von namenhaften Expert*innen wie dem Psychologen und Migrationsforscher Prof. Dr. Hacı-Halil Uslucan und dem Sozialwissenschaftler Dr. Yaşar Aydın werden wir uns den o.g. Phänomenen, ihren psychologischen, sowie sozio-kulturellen Hintergründen annähern.

In einer anschließenden Workshop-Phase haben die Teilnehmenden die Möglichkeit eines von drei Workshops zu der Thematik zu besuchen. Hierbei werden anhand von praktischen Fallbeispielen Hintergründe und Handlungsstrategien von erarbeitet.

Die Veranstaltung findet am 27.06.2022 zwischen 10:00 – 16:00 Uhr

Ort: TGS-H, Kielerstr. 38 (EG) 24143 Kiel – Gaarden

Anmeldungen bitte an: diyalog

SPEED DATING: Schleswig-Holstein spricht über antimuslimischen Rassismus

GESPRÄCHSRUNDE: “Der Islam gehört nicht zu Deutschland”? – Antimuslimischer Rassismus als gesamtgesellschaftliches Problem

Neben einer generell ablehnenden Einstellung gegenüber muslimisch gelesenen
Menschen manifestieren sich antimuslimische Handlungen auch in Form von
rassistischen Angriffen, Diskriminierung auf dem Wohn- und Arbeitsmarkt und
einer antimuslimischen Berichterstattungen, die oft mit Vorurteilen und
Stereotypen spielen. Antimuslimischer Rassimus wird so zu einem
gesamtgesellschaftlichen Problem. Doch wie geht es muslimisch gelesenen
Menschen, die antimuslimischen Rassismus erfahren? Wie kann
antimuslimischem Rassismus entgegengewirkt, wie kann er verlernt werden?
Diana und Keniya erzählen uns von ihrem Engagement bei EmBIPoC und von
ihren Erfahrungen mit antimuslimischem Rassismus in Kiel. Stellt Eure Fragen,
lasst uns ins Gespräch kommen und gemeinsam ein Thema beleuchten, das für
viele Menschen Alltag ist und uns alle angeht. Durch das Gespräch führt Marvin.
Mit EmBIPoC

Wann? 16:30-18:30

Wo? MUDDI Markt Kiel

Veranstaltende: Raum 3 (TGS-H)

Keine Anmeldung notwendig

Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus

Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus

Rassismus ist f?r viele Menschen in Deutschland Alltag. Seit Jahren sind Muslim*innen und muslimisch gelesene Menschen Zielscheibe von Hass, Diskriminierung und ?bergriffen. Aber was ist antimuslimischer Rassismus? Was erz?hlen Menschen, die tagt?glich Rassismus erfahren? Und was k?nnen wir alle gemeinsam dagegen tun?

Um diesen Fragen nachzugehen, veranstalten wir als Vertreter*innen des Facharbeitskreises gegen antimuslimischen Rassismus Schleswig-Holstein diese Veranstaltungsreihe im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus (24. Juni – 1. Juli). Veranstaltende waren neben ?PROvention? der Fach- und Beratungsstelle gegen religi?s begr?ndeten Extremismus und ?Raum 3 ? Empowerment junger Muslim*innen durch Medienarbeit? verschiedenen weitere Akteur*innen wie das Ministerium f?r Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, der Sozialverband muslimischer Frauen Neum?nster oder die Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus der AWO Schleswig-Holstein.

Bei einer Gespr?chsrunde von EmBIPoC (Empowerment of Black, Indigenous and People of Color), einer autobiografischen Lesung mit Fereshta Ludin oder einem Workshop zu antimuslimischem Rassismus in den Medien, wurde das Thema explizit sichtbar gemacht. Im Fokus standen bei allen Veranstaltungen Menschen mit Rassismuserfahrungen, die ihre Ansichten und Erfahrungen geteilt haben.

Danke an alle, die da waren, mitdiskutiert haben und sich tagt?glich gegen antimuslimischen Rassismus stark machen!
Antimuslimischer Rassismus geht uns alle an, denn #GermanyIsForMany.

Am 1. Juli ist der Tag gegen antimuslimischen Rassismus
Am 1. Juli 2009 wurde Marwa El-Sherbini im Landgericht Dresden ermordet, als sie nach einer Zeugenaussage das Geb?ude verlassen wollte. Der Mord an der schwangeren, 32-j?hrigen Pharmazeutin aus ?gypten wurde auch international zur Z?sur daf?r, welche Folgen Islam- und Muslimfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus haben k?nnen.

Ein gemeinsame produziertes Video zum 1. Juli, dem Tag gegen antimuslimischen Rassismus, findet sich ?brigens hier: https://www.youtube.com/watch?v=60DmOcGosdM