Informationsveranstaltung zum Thema: Depression – Psychologische Krankheit

Informationsveranstaltung zum Thema: Depression – Psychologische Krankheit

Am 26. M?rz 2011 hat die T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. zu einer Informationsveranstaltung zum Thema ?Depression? eingeladen. Die Teilnehmer haben von der Referentin Nagihan Dalkanat (Psychologin) vielseitige Informationen erhalten. Frau Dalkanat ging in Ihrem Vortrag ausf?hrlich auf die Symptome dieser Krankheit ein. Au?erdem wurden der Verlauf sowie die unterschiedlichen Formen von Depressionen beschrieben. Die Psychologin betonte, dass Depressionen mehr als eine “normale” Verstimmung sind. Oft w?rden diese von den betroffenen Personen nicht ernst genommen werden. ? Es gibt aber gute M?glichkeiten der Behandlung. Diese sollten nur rechtzeitig in Anspruch genommen werden. Denn viele psychische Erkrankungen, Lebensumst?nde, und seelisches Leid k?nnen zu Selbstt?tungsabsichten f?hren? f?gte Frau Dalkanat hinzu.
Mit dieser Veranstaltung wurden viele MigrantInnen informiert. Auf diesem Wege wollen wir uns bei dem Arbeitskreis Gesundheit und Migration Schleswig-Holstein f?r die freundliche Unterst?tzung nochmals bedanken.

Justizministerin von der Decken besucht Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein

Die Türkische Gemeinde Schleswig-Holstein e.V. (TGS-H) durfte heute (19.08.2024) die Justizministerin Kerstin von der Decken in ihrer Landesgeschäftsstelle in Kiel-Gaarden begrüßen, um über das Extremismuspräventionsprojekt „Kick-off“ zu spre-chen. „Kick-off“ ist ein seit 2017 über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und das Justizministerium gefördertes Extremismuspräventionsprojekt im Justizvoll-zug und in den Bewährungshilfen in Schleswig-Holstein. Das Projekt wird im Träger-verbund mit dem Kieler Antigewalt- und Sozialtraining (KAST) durchgeführt und deckt dadurch sowohl den Bereich Islamismus, als auch der Bereich Rechtsextre-mismus ab. Durch die Arbeit des Projekts werden gefährdete Personen gegen extre-mistisches Gedankengut gestärkt, radikalisierte Personen bei Ausstiegs- und Distan-zierungsprozessen begleitet und Mitarbeitende des Justizvollzugs und der Bewäh-rungshilfe durch Fortbildungen und Beratung in ihrer Handlungssicherheit im Um-gang mit extremistischen Gefangenen sowie Probandinnen und Probanden unter-stützt.

Die Justizministerin bedankte sich bei den Projektmitarbeitenden für die professio-nelle engagierte Arbeit und machte deutlich: „Dem Extremismus muss mit aller Ent-schiedenheit und effektiv durch staatlich und zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure im Justizkontext begegnet werden. Gefangene sowie Probandinnen und Pro-banden müssen so früh wie möglich darin gestärkt werden, sich nicht für extremisti-sche Ansichten und Gewalt verherrlichende Ideologien gewinnen zu lassen. Bereits radikalisierte Personen müssen beim Szene-Ausstieg und bei der Distanzierung von extremistischem Gedankengut professionell begleitet und unterstützt werden“, so von der Decken.

Der Landesvorsitzende der TGS-H, Dr. Cebel Küçükkaraca bedankte sich im Namen des Trägerverbunds bei der Justizministerin für Ihren Besuch und bekräftigte: „Die TGS-H freut sich sehr, dass sich das Ausstiegs- und Distanzierungsprojekt „Kick-off“ in Schleswig-Holstein erfolgreich im Justizbereich etabliert hat. Es gilt im Justizvoll-zug und bei den Bewährungshilfen als geschätzter und verlässlicher Ansprechpartner im Bereich der Extremismusprävention.“

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Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e. V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Online-Redaktion

Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein verurteilt den Messerangriff auf den Volksschullehrer in Wedel

Die Nachricht über den Messerangriff auf einen Dozenten der Volkshochschule in Wedel am vergangenen Freitag hat uns tief erschüttert. Dieser gewalttätige Angriff erinnert uns schmerzhaft daran, wie wichtig es ist, gemeinsam gegen jede Form von Gewalt und Hass einzutreten.

Der Landesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein, Dr. Cebel Küçükkaraca, sagt:
„Ich bin bestürzt und tieftraurig darüber, dass solche Angriffe in unserer Gesell-schaft stattfinden. Wir müssen zusammenstehen und jeglicher Form von Ge-walt entschlossen entgegentreten. Nur gemeinsam können wir eine sichere und friedliche Umgebung schaffen, in der jeder Mensch ohne Angst leben kann.“

Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e. V. ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, ihren Teil dazu beizutragen, dass unsere Gesellschaft sicherer und solidarischer wird. Wir müssen uns aktiv für ein friedliches Zusammenleben einsetzen.

Wir wünschen dem Dozenten eine baldige und vollständige Genesung. In die-ser schwierigen Zeit sind unsere Gedanken auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der VHS Wedel, die durch diesen Vorfall stark betroffen sind. Wir danken den Einsatzkräften für ihre schnelle und professionelle Reaktion und hoffen, dass die Ermittlungen bald Klarheit über die Hintergründe der Tat brin-gen

Einladung zur Veranstaltung: Doppelte Staatsbürgerschaft – Chancen und Herausforderungen

Einladung zur Veranstaltung: Doppelte Staatsbürgerschaft – Chancen und Herausforderungen

wir laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung zum Thema „Doppelte Staatsbürgerschaft – Chancen und Herausforderungen“ ein.

Datum: 04.06.2024, Dienstag
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Elisabethstr. 59, 24143 Kiel

Das Gesetz, das die doppelte Staatsbürgerschaft künftig für deutlich mehr Menschen ermöglichen wird, wurde am 26.03.2024 im Bundesgesetzblatt veröffentlich und tritt am 27.06.2024 in Kraft. Die Möglichkeit der doppelten Staatsbürgerschaft bietet zahlreiche Chancen, bringt jedoch auch spezifische Herausforderungen mit sich. In unserer Veranstaltung möchten wir gemeinsam mit Betroffenen die rechtlichen Rahmenbedingungen, gesellschaftlichen Auswirkungen und persönlichen Erfahrungen im Zusammenhang mit der doppelten Staatsbürgerschaft diskutieren.

Programm:

• Begrüßung und Einführung
Dr. Cebel Küçükkaraca und Dr. Samet Yılmaz
• Rechtliche Aspekte der Mehrstaatlichkeit
Rechtsanwalt Emre Küçükkaraca
• Erfahrungsberichte und Diskussion
Betroffene berichten von ihren persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen
• Fragen und Antworten
Gelegenheit für Ihre Fragen und Beiträge
• Abschluss und Ausblick
Dr. Cebel Küçükkaraca und Dr. Samet Yılmaz

Im Anschluss an die Diskussion laden wir Sie zu einem kleinen Empfang ein, bei dem Sie die Möglichkeit haben, sich weiter auszutauschen und zu vernetzen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine anregende Diskussion.

Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme per E-Mail an veranstaltungen@tgsh.de

oder telefonisch unter 0431 76114

Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein verurteilt den tödlichen Messer-angriff auf den Polizisten und ruft zu Frieden und Zusammenhalt auf

Mit tiefer Bestürzung haben wir von dem tragischen Tod des 29-jährigen Polizisten er-fahren, der am vergangenen Freitag bei einer Messerattacke auf dem Marktplatz in Mannheim schwer verletzt wurde und am späten Nachmittag seinen Verletzungen erlag. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freund*innen und Kolleg*innen. Wir sprechen ihnen unser tiefstes Mitgefühl und Beileid aus.

Der Landesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Schleswig Holstein, Dr. Cebel Küçükkaraca sagt:
„Ich bin bestürzt und tieftraurig darüber, dass der Polizist Rouven L., sein Leben dafür opfern musste, unsere Meinungsfreiheit und unsere Sicherheit in Deutschland zu schüt-zen. Ich wünsche mir, dass diese Tat lückenlos aufgeklärt wird und der Täter seine ge-rechte Strafe bekommt. Ich hoffe sehr, dass diese Tat nicht zur weiteren Spaltung un-serer Gesellschaft führen wird. Leider sehen wir bereits jetzt, wie diese schreckliche Tat von rechten Gruppierungen für ihre Zwecke missbraucht wird. Durch solche Vorfälle geraten alle friedlich in Deutschland lebenden Muslim*innen unter Generalverdacht und das macht mich traurig. Es ist inakzeptabel, das Leid der Opfer und ihrer Angehörigen für politische Zwecke zu missbrauchen, egal von welcher Seite.“

Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein verurteilt diesen Angriff aufs Schärfste und stellt sich entschieden gegen jegliche Form von Hass und Gewalt, unabhängig von der Religionszugehörigkeit oder ideologischen Hintergründen. Wir leben einen Islam in Deutschland, der nicht radikal ist und die Meinungsfreiheit aller respektiert. Wir beto-nen, dass solche Taten nicht im Namen einer Religion oder Kultur geschehen dürfen.

Gleichzeitig distanzieren wir uns klar von der schamlosen Ausnutzung dieser schreckli-chen Tat durch rechte Gruppierungen wie die Junge Alternative. Ihr Motto “Remigration hätte diese Tat verhindert” ist eine unanständige und zynische Instrumentalisierung der Tragödie, um rechte Hetze zu verbreiten.

Wir appellieren an alle Menschen in Deutschland, sich nicht von Hass leiten zu lassen. Lasst uns zusammenstehen und ein klares Zeichen gegen Gewalt, Rassismus und Ext-remismus setzen.