DISS is Your Power auf dem Innovationsfestival

DISS is Your Power auf dem Innovationsfestival

Auf dem Innovationsfestival vom 28.09. bis 30.09. in Kiel stellte sich am 29.09. im Anscharpark neben den nachhaltigen und regionalen Innovationen sowie Startups auch die TGSH mit einem Info-Stand und insbesondere mit zwei Formaten des Projektes ?DISS-kriminierung? vor.
Diese haben sich in den vergangenen Monaten in dem Projekt entwickelt. Zum einen ?Bars aus der Zelle? und zum anderen ?Black Slam ? Poetry Slam meets Rap?.

?Bars aus der Zelle?

Musik aus der Studiotelefonzelle
Im September 2017 haben Aljoscha Tischkau und Laura Hein von der T?rkischen Gemeinde, organisiert von ?Urban Art Beats?, an der Fortbildung ?Revolutionary Hip Hop Pedagogy? in New York teilgenommen. Dabei entstanden in Rikers Island ? dem gr??ten Gef?ngnis New Yorks ? Aufnahmen von jungen Schwarzen K?nstler_innen in Untersuchungshaft. Diese Aufnahmen sollen nun mit Aufnahmen vom Festival ?Beatz im Park? und vom InnovationsFestival zu einem Song gemixt werden. Daf?r stand unsere Studiotelefonzelle allen Festivalbesucher_innen von 11:00 bis 18:00 Uhr offen.

“Black Slam: Poetry Slam meets Rap”

Zusammen, was auf den ersten Blick nicht zusammen passt Poesiewettstreit: literarischer Vortragswettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit dem Publikum vorgetragen werden. Die Zuh?rer_innen k?ren anschlie?end den Sieger/-in. Rap: plaudern, schwatzen, klopfen. Rhythmischer und markanter Sprechgesang – Formen des musikalischen Vortrags, die sich zwischen Gesang und Sprechgesang bewegen. Dieser Beitrag ist eine unterhaltsame Kombination (Synthese, Dialog, Zweiklang) aus Poesie und Rap in einer gemeinsamen musikalischen Veranstaltung.
Dieses wurde bereits am 07.09. bei den ?Tagen der Vielfalt? auf dem Asmus-Bremer-Platz, beim Brunnenfest in Kiel-Gaarden am 09.09. sowie beim ?Tag der offenen T?r? des Fl?chtlingsrats Kiel am 15.09. mit verschiedenen Teilnehmenden ausgef?hrt.
Ab 13:00 Uhr haben im Anscharpark Zara Zerbe, Jacqueline, Mohamed Shehata, Nadiye Ercan, Ta?k?n Tavas, Wayan und Jonathan Yambo ihre Texte vorgestellt, in denen es um Themen wie die Quarterlife Crisis, das Leben in Deutschland, Aussehen und Sexismus ging.
Im Anschluss gab es einen Rap Beitrag der Gruppe KiElite (Marvin Nkansah und Luke Graupner).
Die Aufzeichnung der einzelnen Beitr?ge erfolgten durch Niklas Kielmann, der in diesem Jahr den Deutschen Jugendfilmpreis gewann. Diese werden bald auch ver?ffentlicht.

DISS is Your Power auf dem Innovationsfestival

DISS is Your Power auf dem Innovationsfestival

DISS is Your Power
Das etwas andere Jugendprojekt stellt sich vor auf dem Innovatiosfestival im Anscharpark „DISS-kriminierung“ ist ein Projekt mit dem Ziel, Jugendliche zu empowern, die in ihrem Alltag immer wieder Diskriminierungserfahrungen erleben und eventuell selbst auch diskriminierend handeln. Junge Menschen of Color oder postmigrantische Jugendliche, die potenziell von Diskriminierung betroffen sind, treten als Expert/-innen für das Thema Diskriminierung auf. Sie setzen eigene Miniprojekte zum Thema um und verschaffen sich so Gehör in der Öffentlichkeit. Erfahrt mehr zu dem spannenden Projekt an unserem Stand! Am Samstag den 29.9. von 11:00 – 18:00 Uhr .Unteranderem präsentieren wir zwei Formate die sich in den letzten Monaten entwickelt haben. Zum einen „Bars aus der Zelle“ und „Black Slam Poetry Slam meets Rap“

„Bars aus der Zelle“

Musik aus der Studiotelefonzelle
Letztes Jahr im September haben Aljoscha Tischkau und Laura Hein von der Türkischen Gemeinde , organisiert von „Urban Art Beats“, an der Fortbildung „Revolutionary Hip Hop Pedagogy“ in New York teilgenommen. Dabei entstanden in Rikers Island – dem größten Gefängnis New Yorks – Aufnahmen von jungen Schwarzen Künstlern in Untersuchungshaft. Diese Aufnahmen sollen nun mit Aufnahmen vom Festival „Beatz im Park“ und vom InnovationsFestival zu einem Song gemixt werden. Dafür steht unsere Studiotelefonzelle allen Festivalbesucher/-innen offen.
Uhrzeit: 11:00h-18:00h

“Black Slam: Poetry Slam meets Rap”

Zusammen, was auf den ersten Blick nicht zusammen passt Poesiewettstreit: literarischer Vortragswettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit dem Publikum vorgetragen werden. Die Zuhörer küren anschließend den Sieger/-in. Rap: plaudern, schwatzen, klopfen. Rhythmischer und markanter Sprechgesang – Formen des musikalischen Vortrags, die sich zwischen Gesang und Sprechgesang bewegen. Dieser Beitrag ist eine unterhaltsame Kombination (Synthese, Dialog, Zweiklang) aus Poesie und Rap in einer gemeinsamen musikalischen Veranstaltung.
Uhrzeit: 13:00h

samo.fa Dialogkonferenz – Gemeinsam im Alltag, gemeinsam unterst?tzen

samo.fa Dialogkonferenz – Gemeinsam im Alltag, gemeinsam unterst?tzen

Am 04.09.2018 fand im Rahmen des samo.fa Projektes im Kieler Rathaus die samo.fa Dialogkonferenz statt. Motto der Veranstaltung war: Gemeinsam im Alltag ? gemeinsam unterst?tzen. Insgesamt nahmen ?ber 120 Teilnehmende an der Veranstaltung teil.
Ziel war es, Aktiven aus Migrantenorganisationen eine ?ffentliche Plattform zu geben, um ihre Projekte darzustellen. Ferner ging es in einem zweiten Schritt darum, hilfreiche Tipps und Hinweise den Engagierten an die Hand zu geben. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung durch die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein, das Forum f?r Migrantinnen und Migranten der Landeshauptstadt Kiel, die Syrische Gemeinde in Kiel und Umgebung e.V., die j?dische Gemeinde Kiel e.V., La Cultura, die Kurdische Kulturschule, das Sprachcaf? und die afghanische Gemeinschaft Kiel.
Er?ffnet wurde die Konferenz durch die Gru?worte von Torsten Geerdts (Staatssekret?r im Ministerium f?r Inneres, l?ndliche R?ume und Integration des Landes Schleswig-Holstein), Serpil Midyatli (SPD Landtagsabgeordnete) und Gerwin St?cken (Stadtrat f?r Soziales, Wohnen, Gesundheit und Sport). Alle drei betonten, wie wichtig es sei, in dieser Zeit als Demokrat_innen und Verfechter_innen von Menschenrechten zusammenzuhalten. Anschlie?end gab es eine Theaterperformance von samo.fa Ehrenamtlichen ?ber das Thema Ankommen und Engagement. Danach ging es in die Themenkreise ?Motivation von Ehrenamtlichen?, ?Vernetzung im Ehrenamt?, ?Interkulturelle Kommunikation? und ?Herausforderungen der Projektarbeit?, wo ausgew?hlte Expert_innen zu den jeweiligen Themen referierten und anschlie?end zur Diskussion animierten. Mittels ?Graphic Recording?, also der graphischen Dokumentation des diskutierten Inhalts, wurden die Ergebnisse festgehalten und konnten anschlie?end von den Teilnehmenden begutachtet werden. Beim Essen konnten die G?ste ihre Gespr?che vertiefen und sich eingehend ?ber die Aktivit?ten der Vereine an den Stellw?nden informieren. Nach ?ber drei Stunden ging ein lebendiger und ergiebiger Abend zu Ende.
Das Projekt samo.fa unterst?tzt Menschen mit Migrationshintergrund bzw. Aktive aus Migrantenorganisationen in ihrem ehrenamtlichen Engagement. Lokaler Partner f?r Kiel ist die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein. Projekttr?ger ist das Netzwerk der Migrantenorganisationen (NEMO). Samo.fa wird gef?rdert durch die Beauftragte der Bundesregierung f?r Migration, Fl?chtlinge und Integration.

samo.fa Dialogkonferenz am 04.09.2018 – Gemeinsam im Alltag, gemeinsam unterstützen

samo.fa Dialogkonferenz am 04.09.2018 – Gemeinsam im Alltag, gemeinsam unterstützen

In diesem Jahr findet die lokale samo.fa Dialogkonferenz unter dem Motto „Gemeinsam unterstützen“ statt. samo.fa fördert Aktive aus Migrantenorganisationen und migrantischen Initiativen, die sich in der Kieler Gesellschaft auf vielfältige Weise engagieren.
Die Freiwilligen stehen vor vielfältigen Herausforderungen und fragen sich beispielsweise: Wie können wir neue Ehrenamtliche gewinnen und motivieren? Wo gibt es finanzielle und ideelle Unterstützung? Wie werbe ich für mein Projekt? Ziel der diesjährigen Konferenz ist es, in einen gemeinsamen Dialog zutreten. Engagierte aus Migrantenorganisationen und potenzielle Unterstützerinnen und Unterstützer der Zivilgesellschaft sind herzlich eingeladen, sich über diese und andere Fragen auszutauschen.

samo.fa ist ein Projekt der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein und wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration.

Beatz im Park 28.7.18 – 04.08.18 Sport und Begegnungspark Gaarden

Beatz im Park 28.7.18 – 04.08.18 Sport und Begegnungspark Gaarden

„Beatz im Park“ ist ein einwöchiges HipHop- und Sportfestival. Organisiert wurde dieses von den Kieler Mädchen- und Jugendtreffs und der TGS-H im Rahmen des Projektes DISSkriminierung und den Rappern von KiElite. Gemeinsam wurde ein Programm ausgearbeitet, indem sowohl Workshops zur HipHop Kultur und deren fünf Grundelemente MCing, DJing, Breakdance , Graffiti und Knowlede als auch diverse Angebote zu Trendsportarten wie Skatboard Workshops und Fußball- und Basketballtuniere angeboten werden. Ein besonderes Highlight ist das Angebot „Bars aus der Zelle“. In einer Telefonzelle, die zu einem kleinen Tonstudio von Plattenmoster GmbH Kiel umfunktioniert wurde, kann man einfach mal ausprobieren, wie es sich anhört, wenn man selber Musik aufnimmt.
„Beatz im Parkt“ findet ganz im Sinne des Veranstaltungsortes in dem Sport- und Begegnungspark Gaarden statt. Hier können alle in zusammen kommen, die Lust haben etwas Neues auszuprobieren oder sich mit anderen austauschen wollen und dabei neues entstehen lassen möchten. Möglich machen das vor allem Künstler*innen aus ganz Deutschland und Belgien, die ihre Erfahrungen im Sinne des Each-One-Teach-One mit interessierten Kindern und Jugendlichen teilen. Darin steckt auch der Ansatz des Empowerments, denn es ist nicht nur wichtig, sich mit dem Thema Rassismus theoretisch auseinanderzusetzen und Menschen zu sensibilisieren, sondern die Stärken der gesellschaftlichen Vielfalt empowernd zu leben.
Los geht es mit der Eröffnungsveranstaltung am 28.07.2018 um 17 Uhr im Sport- und Begegnungspark. Enden wird die Festivalwoche mit einem großen Abschlussfestival am Samstag, den 04.08.2018. Unter der Woche können alle Interessierten ab 16 Uhr diverse Workshops und Sportangeboten teilnehmen. Das Programm ist der Seite angefügt.
” Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln des Verfügungsfond Gaarden im Rahmen des Städtebauprogramms Soziale Stadt”.