16.03.2018
In dem Projekt „Farbenfroh“ gestalten junge Erwachsene mit/ohne Migrationsgeschichte Kinderbücher, die die Vielfalt unserer Gesellschaft widerspiegeln. Somit können nachkommenden Generationen bereits im Kindesalter alternative Selbstbilder vermittelt werden.
Jugendliche werden zu den Themen Rassismus, Diskriminierung und Vielfalt sensibilisiert und in ihren Kompetenzen gestärkt.
Die Kinder können sich mit den Alltagsheld_innen aus verschiedenen Lebensrealitäten in den Kindergeschichten identifizieren.
In dieser Vorlese- & Mitmachaktion hören die Kinder und alle Interessierten einer spannenden Geschichte zu, die bereits im Projekt entstanden ist und werden im Anschluss selbst kreativ, indem sie sich in Kinderbuchfiguren verwandeln.
„Farbenfroh“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
15.03.2018
Wir möchten Sie herzlich zu unserer Auftaktveranstaltung einladen!
Im Oktober 2017 haben wir in der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e. V. ein neues Projekt mit dem Namen „DISS-kriminierung“ gestartet.
Unser Ziel ist, einen Ort bzw. eine Plattform zu schaffen, auf der von Diskriminierung Betroffene:
· Anerkennung erfahren und erleben, dass ihre Ausgrenzungserfahrungen ernst genommen und nicht negativ bewertet werden,
· sich Wissen über gesellschaftliche Prozesse von Ausgrenzung, Rassismus etc. sowie rechtliche Rahmenbedingungen aneignen können.
· konkrete Handlungsoptionen erarbeiten und erproben.
Zehn Jugendliche, die (potentiell) selbst von Diskriminierung betroffen sind werden bis zum Ende der Projektlaufzeit zu Multiplikator_innen ausgebildet, um landesweit weitere Workshops und Miniprojekte umzusetzen, an denen weitere Jugendliche teilnehmen.
Am 15. März 2018, 18:00 Uhr werden wir unsere Arbeit im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ und in Zusammenarbeit mit dem Kriminalpräventiven Rat der Stadt Pinneberg vorstellen. Wir würden uns sehr über Ihren Besuch freuen!
Ort: Raatsitzungsaal der Stadt Pinneberg
Datum:15.03.18 18.00-20.00 Uhr
Anmeldung per Nachricht oder per Mail an diss.kiel@tgsh.de oder diss.pinn@tgsh.de
13.03.2018
Nach einer Sitzung des Landesdemokratiezntrums, in dem Akteur_innen und Netzwerkpartner_innen aus ganz Schleswig-Holstein von Fachbereichsleiter_innen aus Innenministerium und Landeskriminalamt ?ber aktuelle Entwicklungen im Bereich Extremismus (links-, rechts- und religi?s motiviert) informiert wurden. Zudem hatten die Netzwerkmitglieder selbst die M?glichkeit ?ber ihre Aktivit?ten und Erfahren im Jahr 2017 zu berichten.
Anschlie?end fanden sich die Teilnehmer_innen bei einer Projektmeile zum Austausch zusamme. An einem gemeinsamen Stand, der auch M?glichkeiten zur zwanglosen Interaktion bot, pr?sentierten sich dabei die Z:T-Akteur_innen (der AWO-Landesverband SH, der Landespsortverband SH, der Parit?tische Landesverband SH und die THW-Jugend SH, sowie die Projektkooperation zwischen dem Landesfeuerwehrverband SH und der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V.). Da die Konferenz als Auftakt der Internationalen Wochen gegen Rassismus gestaltet war, legten die Projektmitarbeiter_innen dabei einen besonderen Fokus auf den Aspekt der Anti-Diskriminierungs- und Anti-Rassismusarbeit, der in ihren Projektans?tzen verfolgt wird.
N?chster Teil der Konferenz war eine Workshop-Phase, in der die Z:T-Akteur_innen auch die Gestaltung eines Workshops ?bernahmen – Thema des Workshops war “Teilhabe als Pr?vention gegen Menschenfeindlichkeit”. Die Zusammenfassung der Workshopergebnisse und ein Ausblick durch das Landesdemokratiezentrum beschlossen schlie?lich die Konferenz.
Das Projekt “Mehr WIR in der Wehr” hat sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein und die Motivation von Menschen mit Migrationshintergrund f?r das Ehrenamt in der Feuerwehr zu st?rken – und Angeh?rige von Feuerwehren in ihren interkulturellen Kompetenzen zu st?rken, um sich auf die Zusammenarbeit mit Angeh?rigen dieser neuen Zielgruppe optimal vorzubereiten.
Gef?rdert vom Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms “Zusammenhalt durch Teilhabe”.
10.03.2018
Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein wünscht allen Frauen einen schönen Weltfrauentag. Auch im 107. Jahr des Weltfrauentags sind wir weit davon entfernt, uns zurückzulehnen und zufrieden zu sein.
Nach Frau Dr. Reyhan Kuyumcu, stellvertretende Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein sei eher das Gegenteil der Fall. Sie sagt: „Das #MeToo-Hashtag, das im Oktober 2017 nach der ersten Absetzung innerhalb von 24 Stunden millionenfach verwendet wurde, zeige sehr deutlich, dass selbst in Ländern, die sich für modern und aufgeklärt halten, Frauen von sexuellen Belästigungen und Übergriffen stark betroffen sind.“
Weltweit sind Frauen und Mädchen täglich Gewalt, Missbrauch, Ausbeutung, Vertreibung und Erniedrigung ausgesetzt. Sie verdienen weniger Geld bei gleicher Leistung, erfahren Diskriminierung und Benachteiligung wegen ihres Geschlechts und müssen mehr als Männer leisten, um an führende oder einflussreiche Positionen zu gelangen. Hierzulande wollen Rechtspopulisten mit ihrem rückständigen Frauenbildern und Familienvorstellungen sogar Frauen wieder in enge Schranken weisen.
Daher fordern Frauen zurecht in sozialen Netzwerken, auf den Straßen, in Filmstudios und Fabriken einen dauerhaften Wandel und keine Toleranz für sexuelle Gewalt, Belästigung und Diskriminierung aller Art. Frauen und Mädchen zu stärken und Geschlechtergleichheit zu erreichen, sind die unerledigten Aufgaben unserer Zeit und eine der wichtigsten Menschenrechtsfragen unserer Welt.
Frau Serap Nicklas, ebenfalls stellvertretende Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein, führt aus: „Diejenigen, die mutig und hartnäckig für Gleichberechtigung kämpften und heute noch kämpfen, verdienen besonderen Respekt. Diesen Respekt sollten wir ihnen – nicht nur heute – erweisen, indem wir die Rechte nicht als Selbstverständlichkeit annehmen, sondern sie weiterhin täglich verteidigen.“
01.03.2018
Zeitungsartikel aus den Kieler Nachrichten vom 01.03.2018.