Arabisch-Kurs

Arabisch-Kurs

2015 werden in der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein Arabisch-Kurse angeboten.

Es findet am Mittwoch, den 14.01.2015 um 18.00 Uhr, ein Vorab-Treffen in den Räumlichkeiten der TGS-H statt.

Hier werden die Formalitäten geklärt, die genauen Zeiten der Kurse abgesprochen und die Teilnehmer_innen werden in Lernstufen aufgeteilt.

Als Interessent_in bitten wir Sie am o.g. Termin zu erscheinen, um den weiteren Verlauf mit der Kursleiterin Frau Alzahawi abzusprechen.

Die Kursgebühr beträgt 70,- € für 12 Abende.
Ein Kurs findet ab einer Teilnehmerzahl von 5 Personen statt.

Kursort: Räumlichkeiten der Türkischen Gemeinde in S-H,
Diedrichstr. 2, 2. Etage, 24143 Kiel

Kursleiterin: Maida Alzahawi

Sie können sich unter der Telefonnummer 0431 76114/ -115 oder der E-Mail-Adresse info@tgsh.de anmelden.

Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein (TGS-H) verurteilt den tödlichen Anschlag in Paris.

Mit Trauer um die Opfer und Hinterbliebenen verurteilt die TGS-H den tödlichen Anschlag in Paris auf die Redaktion des Pariser Satiremagazins „Charlie Hebdo“ auf das Schärfste. Ein derartiges Verbrechen kann durch keine Weltanschauung oder Religion gerechtfertigt werden und ist unvereinbar mit allen Werten, die eine freiheitliche und demokratische Gesellschaft ausmachen. Während Europa und die Welt nun nach Paris schauen, dürfen wir es jedoch nicht zulassen, dass andere radikale Gruppen diese schreckliche Tat instrumentalisieren, um damit ihre Hetze gegen friedliche BürgerInnen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Identitäten in Deutschland zu begründen.
Das Gebot der Stunde ist Mitgefühl und Nächstenliebe, nicht Hass und Spaltung.

Dr. Cebel Kücükkaraca
Landesvorsitzender

Rentensystem in Deutschland und in der T?rkei

Rentensystem in Deutschland und in der T?rkei

Im Rahmen des Projektes “Aktive Teilhabe in Schleswig-Holstein” entstand in Pinneberg in Kooperation mit dem Pinneberger T?rkischen Elternverein eine Informationsveranstatlung zum Rentensystem in Deutschland und in der T?rkei.

Der Attach? f?r Arbeit und Sozialversicherungen des Generalkonsulats Hamburg der Republik T?rkei, Herr Ebuzer ?eliker referierte als Experte zu dem Thema und beantwortete die Fragen der Teilnehmer_innen.

Der Attach? erz?hlte zum Einstieg ?ber das bilaterale Abkommen beider L?nder. Er stellte die M?glichkeit f?r t?rkische Staatsangeh?rige vor, Rente aus der T?rkei zu beziehen ohne in der T?rkei gearbeitet zu haben. Er erw?hnte die M?glichkeit den Versicherungszeitraum in einem Prozess auf den Arbeitsbeginn in Deutschland anerkennen zu lassen, wenn in beiden L?ndern versicherungspflichtig gearbeitet wurde.

Er warnte vor Firmen und Vermittler_innen, die vermeintliche Hilfsstellungen bei der Prozessf?hrung in der T?rkei gegen hohe Geb?hren anbieten.

Er stellte die Dienstleistungen des Konsulats vor und ging auf die einzelnen Fragen der Teilnehmer_innen ein.

Zu den gestellten Fragen geh?rten z.B.:
– die Anerkennung der Erwerbsunf?higkeit in beiden L?ndern
– der Unterschied zwischen den Rentenkassen Ba?kur und SSK
– die Krankenversicherungsbeitr?ge in Deutschland, wenn das Rentenalter erreicht ist und Rente auch aus der T?rkei bezogen wird
– die individuellen Pr?mienh?hen der Teilnehmer_innen

Zum Ende der Veranstaltung dankte der Vereinsvorsitzende des Pinneberger Elternvereins, Herr Levent ?en, dem Attach? f?r das informative Referat, der T?rkischen Gemeinde in S-H f?r die Realisierung und den Teilnehmer_innen f?r ihr erscheinen.

Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein entsetzt über Äußerungen des Lübecker Unternehmers Stöcker

Mit großem Entsetzen und Bedauern hat die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein (TGS-H) die Veröffentlichung des Interviews der Sächsischen Zeitung (sz-online.de) vom 18.12.2014 mit dem Lübecker Unternehmer Prof. Winfried Stöcker mit dem Titel „Sie haben kein Recht, sich hier festzusetzen“ zur Kenntnis genommen.

In dem Interview trifft Prof. Stöcker Aussagen, die die Menschenwürde nationaler, religiöser und durch ihre ethnische Herkunft bestimmter Gruppen angreift und sie böswillig verächtlich macht. Er beschreibt hilfsbedürftige Menschen als „reisefreudige Afrikaner“, die nach Deutschland kämen, um „bei uns betteln zu gehen“. Er verwendet in der Veröffentlichung Begriffe wie „Neger“ und setzt damit Menschen herab. Herr Stöcker behauptet, beobachten zu können, wie Moslems „einen Staat im Staate bilden“ und sagt, dass er befürchte, dass sich in 50 Jahren ein Halbmond auf der Görlitzer Frauenkirche befinden wird[1].

Prof. Stöcker nutzt seinen Status als Unternehmer und Wissenschaftler aus, um Angst in der Bevölkerung zu schüren und wählt Formulierungen, die eine zutiefst fremdenfeindliche Gesinnung offenlegen.

„Die TGS-H hat sich zum Ziel gesetzt, Diskriminierungen und Rassismus jedweder Art konsequent zu bekämpfen. Die Äußerungen von Herrn Stöcker gehen weit über eine Meinungsäußerung heraus. Sie sind rassistisch und menschenverachtend und könnten den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen. Wir fordern, dass Herr Prof. Stöcker gegebenenfalls angemessen bestraft wird“, sagte Herr Dr. Küçükkaraca.

[1] Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/sie-haben-kein-recht-sich-hier-festzusetzen-2997815.html

Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein veröffentlicht Broschüre zur Einbürgerung und zur Optionspflicht in türkischer Sprache

Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein (TGS-H) hat rechtzeitig zum Inkrafttreten des neuen Gesetzes am 20.12.2014 zur Optionspflicht eine Broschüre veröffentlicht.
Ziel der Broschüre ist es, die Menschen über die Voraussetzungen und Möglichkeiten der Einbürgerung zu informieren und auf die neuen Regelungen in der Optionspflicht einzugehen.

„Wir sind zwar mit dem neuen Gesetz nicht zufrieden“, sagt Dr. Cebel Küçükkaraca, Landesvorsitzender der TGS-H, „werten es aber als Schritt in die richtige Richtung. Um den Unklarheiten vorzubeugen und weiterhin für die Einbürgerung zu werben, haben wir diese kostenlose Broschüre veröffentlicht, die in türkischer Sprache, insbesondere die Eltern über die Rechte, Pflichten und Voraussetzungen informieren soll.“

Eine Zusammenfassung der Broschüre ist in Flyerform in deutscher Sprache erhältlich. Die gedruckte Broschüre ist über die Zentrale zu beziehen, die digitale Form ist über die Homepage der TGS-H beziehbar.

Link: Türkischsprachige Broschüre

Link: Deutschsprachige Zusammenfassung