Ein inspirierender Abend ?ber das deutsche Bildungssystem!

Ein inspirierender Abend ?ber das deutsche Bildungssystem!

Mit gro?er Freude blicken wir auf eine ?u?erst erfolgreiche Veranstaltung zur?ck, die im Rahmen des Projekts ?Ausbildung und Integration f?r Migranten? (AIM) durchgef?hrt wurde, welches von der TGS-H organisiert wird. Das Thema des Abends war das deutsche Bildungssystem ? ein zentraler Baustein unserer Gesellschaft. Gemeinsam haben wir die Struktur, Besonderheiten und Herausforderungen des deutschen Bildungssystems beleuchtet und intensiv diskutiert.

Die Veranstaltung stie? auf eine ?berw?ltigende Resonanz und wurde von einer Vielzahl von Institutionen unterst?tzt. Besonders hervorzuheben ist, dass die Stadt Kiel sowie verschiedene Schulen und Organisationen mit gro?er Beteiligung vertreten waren. Aufgrund des enormen Interesses und der hohen Teilnehmerzahl war der f?r die Veranstaltung vorgesehene Raum schnell ?berf?llt und lief buchst?blich ?ber.

Es war beeindruckend zu sehen, wie engagiert und motiviert die Jugendlichen sowie die Familien waren, mehr ?ber das Bildungssystem zu erfahren und sich aktiv in die Gespr?che einzubringen.

Bildung ist der Schl?ssel zur Zukunft ? und das Zusammenspiel von Eltern, Schule und Gesellschaft spielt dabei eine entscheidende Rolle. Es war uns eine gro?e Freude, einen Raum f?r Austausch und neue Perspektiven zu schaffen, in dem wir voneinander lernen konnten.

Ein herzliches Dankesch?n geht an alle Teilnehmer*innen, die diesen Abend mit Leben gef?llt haben, sowie an das Organisationsteam des AIM-Projekts der TGS-H f?r die ausgezeichnete Planung und Umsetzung! Gemeinsam gestalten wir die Zukunft.

Überregionales Netzwerktreffen

Überregionales Netzwerktreffen

Am 16. und 17. November 2024 trafen sich die Multiplikator*innen beider Standorte des Projekts ?Nachhaltig informiert ? Interkulturelles Netzwerk? (NIIN) zum ersten Mal in Berlin. Nach einem Empfang am Samstag in den R?umlichkeiten des T?rkischen Bundes in Berlin-Brandenburg (TBB) e.V. begr??e Ay?e Demir (Projektleitung) die Anwesenden. Auf ihre Begr??ung folgte zun?chst ein gemeinsames Res?mee des bisherigen Projektverlaufs, bevor Tandems gebildet wurden, die aus Multiplikator*innen aus Berlin und Kiel bestanden.

Jeweils zwei Personen kamen in deren Rahmen miteinander ins Gespr?ch, um danach die jeweils andere Person in gro?er Runde vorzustellen. Hierbei ging es u.a. um die Frage, was einen an den bisherigen Workshops am meisten interessiert hat, wie es um den Verbraucher*innenschutz in den Herkunftsl?ndern der Teilnehmenden bestellt ist und kurze Anekdoten zum Namen der Partner*innen. So lernten sich die Multiplikator*innen aus Berlin und Schleswig-Holstein besser kennen, bevor das Tagesprogramm gegen Mittag ein World-Caf? vorsah.

Auf Youtube: Begr??ung (Ay?e Demir) und Partner*inneninterviews (1. ?RNT, Berlin, 16.11.2024)

In diesem Format wurden im Anschluss an die Pr?sentation der Partner*inneninterviews vier der sechs bis Ende 2024 behandelten Themenfelder von NIIN in rotierenden Kleingruppen besprochen, bevor einzelne Gruppenmitglieder zentrale Ergebnisse im Plenum zur Debatte stellten. Anhand der beiden Fragen ?Wie sieht die aktuelle Problemlage auf diesem Feld aus?? und ?Was sind die nachhaltigsten pragmatischen L?sungsans?tze im Alltag f?r dieses Feld?? ging es in einem ersten Schritt darum, anhand der bisherigen Inputs zu nachhaltiger Finanzplanung, nachhaltiger Haushaltsf?hrung, nachhaltigem Konsum und nachhaltiger Mobilit?t individuelle Gedanken auszutauschen. Im Vorfeld hatten die Multiplikator*innen vonseiten des NIIN-Teams ?ber digitale Kan?le eine Liste mit Hyperlinks zu den Berichten, Audiomitschnitten und Videoclips der entsprechenden Veranstaltungen erhalten. Nun fertigten sie in einem zweiten Schritt Cluster an und notierten eigene Stichpunkte, um nach einer Stunde von ihnen konstellierte thematische Aspekte in gro?er Runde zu pr?sentieren.

Auf Youtube: World-Caf? (1. ?RNT, Berlin, 16.11.2024)

Am Nachmittag gab es schlie?lich einen Workshop mit der Stadtplanerin Luise Flade, der neben nachhaltiger Stadtplanung vor allem Probleme der Mobilit?t im urbanen Raum behandelte. Der Workshop wechselte von Anfang an zwischen Inputs der Referentin und deren Diskussion mit allen Anwesenden, weshalb schnell eine lebhafte Stimmung aufkam. Besprochen wurden so u.a. die Entwicklung hin zu reduziertem Autoverkehr in den Innenst?dten von Amsterdam und Paris, der sogenannte Modal Split (also wie prozentual verschiedene Verkehrsmittel benutzt werden) in Berlin und Kiel und die Auswirkungen des auf fossilen Brennstoffen beruhenden Verkehrs auf Umwelt und Klima. Anschlie?end f?hrte uns Luise Flade ?ber das Testfeld des Reallabors Radbahn zwischen G?rlitzer Bahnhof und Kottbusser Tor.

Auf Youtube: Nachhaltige Mobilit?t im st?dtischen Raum (Workshop mit Luise Flade, 1. ?RNT, Berlin, 16.11.2024)

Der zweite Tag des 1. ?berregionalen Netzwerktreffens begann mit einer gemeinsamen Reflektion des World-Caf?s und des Workshops vom Vortag. Beide Programmpunkte haben die Multiplikator*innen zu individuellem Nachdenken inspiriert und wurden nun aus verschiedenen Perspektiven und bzgl. diverser Bedarfe weitergedacht.

Auf Soundcloud: Feedback zum World-Caf? (?RNT 1, Berlin, 17.11.2024) in Nachhaltig informiert – Interkulturelles Netzwerk (NIIN)

Auf Soundcloud: Feedback zum Workshop Nachhaltige Mobilit?t im st?dtischen Raum (?RNT 1, Berlin, 17.11.2024) in Nachhaltig informiert – Interkulturelles Netzwerk (NIIN)

Hierauf folgte ein Ausblick auf die kommenden beiden Projektjahre, prim?r auf 2025, in dem die Multiplikator*innen damit beginnen werden, die in den bisherigen Workshops besprochenen Themen in selbst organisierten Informationsveranstaltungen f?r die eigenen Communities und Vereine aufzubereiten. Insgesamt fanden die Multiplikator*innen das Programm dieser Veranstaltung sehr ansprechend, wobei ebenfalls klar wurde, dass einzelne Fragestellungen auf mehr Resonanz sto?en als andere: Bspw. k?nnen die meisten mit Aspekten nachhaltiger Mobilit?t mehr anfangen als mit nachhaltiger Finanzplanung, was in lebensweltlichen und alltagspraktischen Bez?gen begr?ndet liegt.

Beschlossen wurde das 1. ?berregionale Netzwerktreffen nach der Mittagspause mit einer Exkursion ins Futurium in der N?he des Berliner Hauptbahnhofs. Dort f?hrte uns Dr. Rosalina Babourkova vom Ausstellungsteam durch die R?umlichkeiten dieses ?Hauses der Zuk?nfte? und zeigte uns anhand mehrerer Exponate, wie wir als Verbraucher*innen durch nachhaltiges Handeln einen kleinen Einfluss auf Umwelt und Klima nehmen k?nnen. Am Ende verabschiedeten sich die schleswig-holsteinischen Multiplikator*innen und kehrten mit dem Zug nach Hause zur?ck. Wir freuen uns bereits jetzt auf das n?chste ?berregionale Netzwerktreffen im Sommer 2025 in Kiel.

Auf Youtube: F?hrung durch das Futurium (Dr. Rosalina Babourkova, Ausstellungsteam, 1. ?RNT, Berlin, 17.11.2024)

Schulung: ?Teller statt Tonne ? Verschwendung von Lebensmitteln vermeiden?

Schulung: ?Teller statt Tonne ? Verschwendung von Lebensmitteln vermeiden?

Die siebte ?Nachhaltig informiert ? Interkulturelles Netzwerk? (NIIN) Schulung der Schleswig-Holsteinischen Gruppe fand am 5. November 2024 in den R?umlichkeiten der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. statt. An die Schulung, die von einer Referentin der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V. durchgef?hrt wurde, schloss sich ein Netzwerktreffen an.

In der Schulung wurden folgende Fragen behandelt:
? Wer verschwendet wie viele Lebensmittel in Deutschland?
? Welche Arten von Lebensmitteln werden in deutschen Haushalten weggeworfen?
? Was sind die Hauptursachen f?r Lebensmittelverschwendung in Gesch?ften, Restaurants und Haushalten?
? Wie kann man Lebensmittel richtig lagern und aufbewahren?
? Was sind gute Einkaufsgewohnheiten, um Lebensmittelabf?lle im Haushalt zu reduzieren?

Die Referentin zeigte zun?chst auf, wie sich die Lebensmittelabf?lle in Deutschland verteilen. 60% – 6,6 Millionen Tonnen – der Lebensmittelabf?lle fallen in privaten Haushalten an. Die durchschnittliche Person erzeugt 79 kg Lebensmittelabf?lle pro Jahr, davon k?nnen etwa 31 kg vermieden werden. Von den vermeidbaren Lebensmittelabf?llen in Privathaushalten entfallen 35% auf Obst und Gem?se. Folglich werden jedes Jahr und pro Person fast 11 kg Obst und Gem?se unn?tig produziert, transportiert, gelagert und dann weggeworfen.

Lebensmittelabf?lle entstehen aus einer Vielzahl von Gr?nden entlang der Produktions- und Verbrauchskette. In den Gesch?ften werden Produkte, die als ?h?sslich? oder krumm gelten, nicht gekauft, was sich auf das Angebot auswirkt. Konventionelle Gesch?fte bieten haupts?chlich Produkte der Handelsklasse I an, sie sind sch?n, ohne ?Fehler?, gerade und angemessen. Biol?den hingegen bieten ausschlie?lich Produkte der Handelsklasse II an. Alle Produkte bieten jedoch den gleichen Geschmack und N?hrwert. In Restaurants sind die Portionen oft zu gro? f?r eine Person und die M?glichkeit, Reste mitzunehmen, wird fast nie ausdr?cklich angeboten. In Haushalten ist die Hauptursache f?r Lebensmittelverschwendung eine falsche Lagerung.

Die Referentin bot einen unterhaltsamen interaktiven Workshop an, bei dem die Teilnehmenden jeweils eine gr?ne und eine rote Karte erhielten, um Fragen zu beantworten. Au?erdem sollten sie erraten, wo und wie verschiedene Lebensmittel gelagert werden sollten. Eier zum Beispiel k?nnen bei Zimmertemperatur gelagert werden und dann in den K?hlschrank, kurz bevor sie ihr Mindesthaltbarkeitsdatum erreichen. Sobald sie im K?hlschrank gelagert wurden, k?nnen sie nicht mehr bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. Die meisten trockenen Lebensmittel sollten bei Zimmertemperatur, vor Sonnenlicht gesch?tzt und am besten in einem luftdichten Beh?lter gelagert werden. Bestimmte Lebensmittel werden nicht gerne im K?hlschrank aufbewahrt, z. B. Brot, S?dfr?chte, Tomaten, Gurken, Auberginen, Zwiebeln und Paprika. Auch ?pfel sollten separat gelagert werden, da sie viel Ethylen enthalten, ein Gas, das den Reifeprozess anderer Produkte in unmittelbarer N?he schneller ablaufen l?sst.

Der Workshop endete mit einer Reihe von Tricks und Empfehlungen, um die eigene Lebensmittelverschwendung zu reduzieren: weniger kaufen, Krumm kaufen, richtig lagern, mit den eigenen Sinnen feststellen, ob Lebensmittel noch gut sind, die Lebensmittel zu Hause h?ufig kontrollieren und den Schimmel loswerden.

Der interaktive Workshop bot in lockerer und freundlicher Atmosph?re aufschlussreiche Informationen und konkrete Tricks, die sich im Alltag leicht umsetzen lassen. Er markierte die letzte Schulung des Jahres 2024 und wird vom ?berregionalen Netzwerktreffen in Berlin gefolgt, ein Treffen, auf das sich alle sehr freuen.

Anschlie?end hat das Netzwerktreffen der schleswig-holsteinischen Gruppe stattgefunden. Hier finden Sie Ausschnitte der Aufzeichnung des Gespr?chs innerhalb der Gruppe zum Thema im Rahmen Netzwerktreffens.

Weiteres Bildungsmaterial der VZSH f?r Lehrer*innen und Multiplikator*innen finden Sie hier.

Schulung: ?Klimawandel und Wasserverbrauch ? Geht uns das Wasser aus??

Schulung: ?Klimawandel und Wasserverbrauch ? Geht uns das Wasser aus??

Die sechste ?Nachhaltig informiert ? Interkulturelles Netzwerk? (NIIN) Schulung der Schleswig-Holsteinischen Gruppe fand am 17. Oktober 2024 in den R?umlichkeiten der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. statt. An die Schulung, die von einer Referentin der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V. durchgef?hrt wurde, schloss sich ein Netzwerktreffen an.

In der Schulung wurden folgende Fragen behandelt:
– Wie spiegelt das Wasser die Klimakrise wider?
– Wer verbraucht wie viel Wasser?
– Was ist virtuelles Wasser?
– Was ist blaues, gr?nes und graues Wasser?
– Wie kann ich als Verbraucher*in helfen, die Trinkwasservorr?te zu sch?tzen?

Zun?chst wurde der Klimawandel und seine Auswirkungen auf das Wasser behandelt. Der Meeresspiegel steigt seit 1993 um durchschnittlich 3,5 Millimeter pro Jahr, und er steigt st?ndig weiter. In Schleswig-Holstein trocknen unsere B?den aus, und unsere S??wasserneubildung nimmt ab.

Die Referentin stellte weiter die Verteilung des Wasserverbrauchs in Deutschland vor. Fast die H?lfte des S??wassers, das wir verbrauchen, wird als K?hlmittel in der Energieversorgung eingesetzt. ?berraschenderweise ist die Landwirtschaft nur f?r 2,2 % unseres S??wasserverbrauchs verantwortlich. Im Haushalt machen Duschen und Badewannen zusammen mit der Toilette 63 % unseres Wasserverbrauchs aus. Das Wasser, das wir zum Trinken und Kochen verwenden, macht nur 4 % unseres Wasserverbrauchs aus.

Die Multiplikator*innen lernten dann den virtuellen Wasserverbrauch kennen, der entsteht, wenn man zum Beispiel ein Smartphone, Kleidung oder Fleisch kauft. Zum Beispiel verbraucht ein Kilo Rindfleisch im Durchschnitt 15.000 Liter virtuelles S??wasser.

Virtuelles Wasser setzt sich aus ?gr?nem Wasser?, also Regen- und Grundwasserverbrauch, aus ?blauem Wasser?, das durch k?nstliche Bew?sserung verbraucht wird, und aus ?grauem Wasser? zusammen, das durch die Produktion verschmutzt wird.

Zum Schluss gab die Referentin noch Tipps, wie man den eigenen (virtuellen) Wasserverbrauch reduzieren kann. Ihre Ratschl?ge ?hnelten denen aus den vergangenen NIIN-Schulungen: weniger, gebraucht, regional, saisonal, vegan oder vegetarisch und Bio kaufen.

Nach einer sehr lehrreichen Schulung und einem Austausch ?ber die Wassersituation in den Heimatl?ndern der Multiplikator*innen wird sich das Netzwerk Anfang November zur letzten Schulung des Jahres 2024 wieder treffen, die sich mit dem Thema Lebensmittelverschwendung besch?ftigen wird.

Weiteres Bildungsmaterial der VZSH f?r Lehrer*innen und Multiplikator*innen finden Sie hier.

Anschlie?end hat das Netzwerktreffen der schleswig-holsteinischen Gruppe stattgefunden. Hier finden Sie Ausschnitte der Aufzeichnung des Gespr?chs innerhalb der Gruppe zum Thema im Rahmen Netzwerktreffens.

Schulung: ?Energiewende ? Warum brauchen wir das??

Schulung: ?Energiewende ? Warum brauchen wir das??

Nach einer langen Sommerpause fand die f?nfte ?Nachhaltig informiert ? Interkulturelles Netzwerk? (NIIN)-Schulung der Schleswig-Holsteinischen Gruppe am 26. September 2024 in den R?umlichkeiten der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. statt. Die Schulung wurde von einer Referentin von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V. durchgef?hrt und ging in ein Netzwerktreffen ?ber.

In der Schulung wurden folgende Fragen besprochen:
? Was ist der Klimawandel und wer oder was tr?gt am meisten dazu bei?
? Wie teuer ist unsere Energie und wie verteilen sich die Energiekosten in deutschen Haushalten?
? Wo gibt es F?rdermittel, um in einen energiesparenden Haushalt zu investieren?
? Welche Verhaltens?nderungen k?nnen Verbraucher*innen vornehmen, um Energiekosten zu sparen?
? Wie vermeidet man Schwarzschimmel?
? Wie kann man sich vor Haust?rbetr?ger*innen sch?tzen?
? Welche Arten von Energievertr?gen gibt es in Deutschland?

Die Referentin begann mit einer Einf?hrung in den Klimawandel, seine Folgen und Ursachen, und gab Einblicke, wer tats?chlich den gr??ten Anteil daran tr?gt. Weltweit sind die reichsten 10 % der Menschen f?r etwa die H?lfte der Treibhausgasemissionen verantwortlich, w?hrend die ?rmsten 50 % nur etwa 10 % verursachen.

Die Multiplikator*innen erfuhren dann, wie viel Energie ihre Ger?te verbrauchen und wie viel sie sie daher am Ende des Jahres tats?chlich kosten. Elektronische Ger?te wie Fernseher, Computer und Videospielkonsolen sind oft die gr??ten Stromfresser in einem durchschnittlichen deutschen Haushalt.

Anschlie?end gab die Referentin den Multiplikator*innen viele praktische Tipps, um Energiekosten zu sparen: zum Beispiel W?sche bei 30? C waschen, kaputte Gl?hbirnen durch LED-Lampen ersetzen, elektronische Ger?te ?ber eine Steckdosenleiste mit Schalter verbinden und diese jeden Abend ausschalten, einen Sparduschkopf installieren, T?pfe in der passenden Gr??e zur Herdplatte nutzen und immer einen Deckel auflegen, und vieles mehr.

Die Multiplikator*innen erfuhren au?erdem viel ?ber Schwarzschimmel ? was zu seiner Entstehung beitr?gt (vor allem in Ecken), wie man ihn vermeidet und was zu tun ist, wenn er bereits vorhanden ist. Die beste Kombination zur Vorbeugung: ausreichend heizen und regelm??ig ? mindestens dreimal t?glich ? richtig l?ften.

Die Referentin warnte die Teilnehmenden auch vor Haust?rbetr?ger*innen, die besonders Menschen mit geringen Deutschkenntnissen ausnutzen. Ihr klarer Rat: Lassen Sie niemanden in Ihre Wohnung, wenn Ihre Vermieter*in nicht mindestens zwei Wochen im Voraus einen Termin angek?ndigt hat.
Abschlie?end wurde das Schleswig-Holsteinische Netzwerk dar?ber informiert, wie die Grund- und Ersatzversorgung bei Stromvertr?gen in Deutschland funktionieren.

Die Teilnehmenden waren dankbar f?r die vielen Tipps, um Energiekosten zu sparen, und f?r die wichtigen Informationen, die vor allem f?r diejenigen relevant sind, die sich mit den Abl?ufen in Deutschland noch nicht gut auskennen.

Zum Gl?ck muss das Netzwerk nicht lange auf das n?chste Treffen warten, das Mitte Oktober stattfinden wird. Dann wird es um das Thema Wasser- und Warmwasser gehen.

Weiteres Bildungsmaterial der VZSH f?r Lehrer*innen und Multiplikator*innen finden Sie hier.

Anschlie?end hat das Netzwerktreffen der schleswig-holsteinischen Gruppe stattgefunden. Hier finden Sie Ausschnitte der Aufzeichnung des Gespr?chs innerhalb der Gruppe zum Thema im Rahmen Netzwerktreffens.

Informationsveranstaltung zum Thema: Depression – Psychologische Krankheit

Informationsveranstaltung zum Thema: Depression – Psychologische Krankheit

Am 26. M?rz 2011 hat die T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. zu einer Informationsveranstaltung zum Thema ?Depression? eingeladen. Die Teilnehmer haben von der Referentin Nagihan Dalkanat (Psychologin) vielseitige Informationen erhalten. Frau Dalkanat ging in Ihrem Vortrag ausf?hrlich auf die Symptome dieser Krankheit ein. Au?erdem wurden der Verlauf sowie die unterschiedlichen Formen von Depressionen beschrieben. Die Psychologin betonte, dass Depressionen mehr als eine “normale” Verstimmung sind. Oft w?rden diese von den betroffenen Personen nicht ernst genommen werden. ? Es gibt aber gute M?glichkeiten der Behandlung. Diese sollten nur rechtzeitig in Anspruch genommen werden. Denn viele psychische Erkrankungen, Lebensumst?nde, und seelisches Leid k?nnen zu Selbstt?tungsabsichten f?hren? f?gte Frau Dalkanat hinzu.
Mit dieser Veranstaltung wurden viele MigrantInnen informiert. Auf diesem Wege wollen wir uns bei dem Arbeitskreis Gesundheit und Migration Schleswig-Holstein f?r die freundliche Unterst?tzung nochmals bedanken.