Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl am 14.05.2023

Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl am 14.05.2023

Am Abend des 09.05.2023 fand in den Veranstaltungsr?umen der TGS-H in der Elisabethstr. 59 eine Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl am 14.05.2023 statt. Die Veranstaltung wurde von der TGS-H in Kooperation mit ZBBS e. V. ausgerichtet.

Nach einer Begr??ung des Landesvorsitzenden Dr. Cebel K???kkaraca beantworteten Enrico Tocar und ?zg?rcan Ba? (SPD), Madina Assaeva (CDU), Anke Oetken und Dr. Samet Y?lmaz (B?NDNIS 90/DIE GR?NEN), Rainer Kuberski (FDP), Bettina J?rgensen (DIE LINKE), Marvin Schmidt (SSW) und Hans Wischmann (DIE PARTEI) Fragen des Moderators Reinhard Pohl (ZBBS e. V.) und des Publikums.

Es entstand eine kontroverse, aber konstruktive und in sehr guter Gespr?chsatmosph?re gef?hrte Debatte ?ber die Themen Migration, Integration und Teilhabe, ?ber die Vorstellungen der Kandidaten zu Fragen der kommunalen Verwaltung, aber auch ?ber die Stadtteilsentwicklung und die besonderen Probleme von Gaarden-Ost.

Besuch der Sch?lerzeitung der Beruflichen Schulen Husum am 05.05.2023

Besuch der Sch?lerzeitung der Beruflichen Schulen Husum am 05.05.2023

Am heutigen Freitag besuchten zwei Sch?lerinnen des Beruflichen Gymnasiums der Beruflichen Schule Husum die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein, um mit dem Landesvorsitzenden Dr. K???kkaraca ein Interview zu f?hren. Begleitet wurden die Sch?lerinnen von der Leiterin der Beruflichen Gymnasien, Frau OStR Nicole B?chel.

In lockerer Atmosph?re beantwortete Dr. K???kkaraca Fragen zum Verein, seiner Arbeit und zur Situation der Menschen mit Fluchtgeschichte in Deutschland. Vor allem aber ging es um die Situation der Erdbebenopfer in der s?dlichen T?rkei und im Nordirak.

Dieses Thema entspricht den Interessen und dem Engagement der Sch?lerinnen und Sch?ler: Der 12. Jahrgang hatte in diesem Jahr mehrheitlich beschlossen, eine Spendenaktion f?r die Opfer der Naturkatastrophe durchzuf?hren. Die gesammelten Mittel stammten ausschlie?lich von den Sch?lerinnen und Sch?lern selbst.

Herr Dr. K???kkaraca dankte den Besuchern stellvertretend f?r alle Sch?lerinnen und Sch?ler des 12. Jahrgangs f?r diesen beachtenswerten und beispielhaften Einsatz f?r Mitmenschen in Not.

Elternabend mit dem Schwerpunkt Karriere beim Land Schleswig-Holstein

Elternabend mit dem Schwerpunkt Karriere beim Land Schleswig-Holstein

Am 25.04.2023 fand in Kooperation mit der Staatskanzlei ein Elternabend zum Thema Karriere im ?ffentlichen Dienst statt, wobei die Ausbildungs- und Studienm?glichkeiten des Landes Schleswig-Holstein im Fokus standen. Der Vortrag wurde von der Staatskanzlei gehalten und gab einen ?berblick ?ber die verschiedenen Karrierem?glichkeiten, die in Schleswig-Holstein zur Verf?gung stehen. Herr Kliewe betonte die vielen Vorteile des ?ffentlichen Dienstes, worunter vor allem die Arbeitsatmosph?re und der Aspekt der Sicherheit fallen.

Wie gro? das Spektrum an M?glichkeiten ist, zeigte Frau Springer auf. Sie stellte von den insgesamt 30 Ausbildungsberufen und Studieng?ngen 10 n?her vor. Es konnten in diesem Kontext ebenfalls die einzelnen Rahmenbedingungen zu den theoretischen und praktischen Aspekten gekl?rt werden. Zum Schluss wurde auf Praktikumsm?glichkeiten und die einzelnen Informationsveranstaltungen, wie z. B. die anstehende BIZ-Messe am 03.05.23 verwiesen, in deren Rahmen man direkten Kontakt mit den Personalverantwortlichen suchen kann. In der anschlie?enden Fragerunde konnte die Staatskanzlei besonders gut auf individuelle F?lle eingehen und Kontakte vermitteln.

Die Veranstaltung sollte verdeutlichen, dass die Qualifikationen von Jugendlichen mit Migrationsgeschichte beim Land Schleswig-Holstein gefragter sind wie je zuvor. Dar?ber hinaus sollten die Jugendlichen dazu ermutigt werden, sich bei konkreten Berufsw?nschen auch aktiv beim Land zu bewerben. Die Eltern konnten dank dieser Veranstaltung besser nachvollziehen, welche T?ren ihren Kindern f?r die Zukunft offen stehen.

Clanland und Inside arabische Clans

Clanland und Inside arabische Clans

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus fand am 26.03.2023 in den R?umlichkeiten der t?rkischen Gemeinde in SH eine Veranstaltung vom Projekt Raum 3 ? Empowerment junger Muslim*innen durch Medienarbeit zum Thema Clans und arabische Gro?familien statt. In diesem Kontext waren Mohamed Chahrour und Marcus Staiger als G?ste eingeladen, die ein Buch sowie einen erfolgreichen Podcast ver?ffentlicht haben, um ihre Ansichten und Erfahrungen zum Thema darzulegen.

Mohamed Chahrour, der selbst ein Clanmitglied ist, betonte in seinem Vortrag, dass Clans oft als ein Symptom von Integrationsproblemen angesehen werden k?nnen und die Medien bei der Berichterstattung zu sehr auf Stereotypen und Vorurteile zur?ckgreifen, was dazu f?hren kann, dass Menschen mit Migrationshintergrund stigmatisiert werden.
In der anschlie?enden Diskussion wurden weitere Aspekte wie die Rolle der Medien bei der Berichterstattung ?ber Clans und die Bedeutung von Bildung und Aufkl?rung diskutiert, um Vorurteile abzubauen.

Die Veranstaltung insgesamt war ein bedeutender Schritt, um das Bewusstsein f?r die Darstellung von Clans und der migrantischen Communities in deutschen Medien zu erh?hen und verschiedene Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Es ist von gro?er Bedeutung, dass diese Diskussion weitergef?hrt wird, um langfristig L?sungen zu finden und eine Verbesserung der Situation zu erreichen.

Die T?rkische Gemeinde in S-H e. V. l?dt zum gemeinsamen Fastenbrechen ein

Die T?rkische Gemeinde in S-H e. V. l?dt zum gemeinsamen Fastenbrechen ein

Nach drei langen Jahren der Corona-Pandemie konnte die T?rkische Gemeinde in S-H e. V. endlich wieder ihre Iftar-Veranstaltung im gewohnten Rahmen feiern. Insgesamt wurden ?ber 120 G?ste begr??t, die den Reden vom Landesvorsitzenden der TGS-H, Dr. Cebel K???kkaraca, der Generalkonsulin Emine Derya Kara, dem Ministerpr?sident Daniel G?nther und Dr. Mohammad Shehata lauschten, bevor gemeinsam bei melodischen Kl?ngen im Mega Saray Eventcenter in Kiel das Fasten gebrochen wurde.

Zu Beginn seiner Rede begr??te Dr. Cebel K???kkaraca die G?ste, darunter den Ministerpr?sidenten Daniel G?nther, die Generalkonsulin der T?rkei Emine Derya Kara, den Bundesabgeordneten Mathias Stein, die Sozialministerin Aminata Tour?, die Landtagsabgeordneten Serpil Midyatli, Jan K?rschner, Sybilla Nitsch, die Staatssekret?r*innen Johannes Albig und Marjam Samadzade sowie Christian Dirschauer vom SSW. Ebenfalls wurden Vertreter*innen von Vereinen und Verb?nden der Mehrheits- und Minderheitsgesellschaft erw?hnt. Dr. Cebel K???kkaraca betonte, dass die Anwesenheit jedes Einzelnen den Festakt bedeutungsvoll mache. Er erw?hnte, dass die Corona-Pandemie Spuren hinterlassen hat und dass die Welt auf vielen Ebenen aus der Balance geraten ist. Er unterstrich die Bedeutung des Fastenmonats Ramadan als Zeit der Besinnung, des Friedens, der Solidarit?t und des Zusammenhalts. Au?erdem ging er darauf ein, dass die Bedeutung des Ramadans vor dem Hintergrund des Weltgeschehens wichtiger sei denn je. Laut K???kkaraca sollen das Fasten und die Besinnung im Ramadan dazu beitragen, sich als Teil einer Gemeinschaft zu verstehen und das Wesentliche im Leben zu erkennen. Er bekr?ftigte, dass die Vielfalt, in der wir leben, eine Bereicherung darstelle und dringend n?tig sei, um den gro?en Herausforderungen unserer heutigen Zeit begegnen zu k?nnen. Des Weiteren erkl?rte er, dass Solidarit?t f?r die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein vor allem bedeute, sich f?r Minderheiten einzusetzen. Dies beinhalte, denjenigen Sichtbarkeit zu verschaffen, die in gesellschaftlichen Debatten nicht immer ber?cksichtigt werden. Des Weiteren bedeute Solidarit?t, auf Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus hinzuweisen und sich f?r Chancengleichheit einzusetzen.

Er betonte zudem, dass er sich an dieser Stelle noch einmal ausdr?cklich f?r die gro?e Unterst?tzung bedanken m?chte, die aus Schleswig-Holstein f?r die Opfer der Erdbeben in Syrien und der T?rkei geleistet wurde. Er bemerkte, dass eine unglaubliche Hilfsbereitschaft aus allen Teilen der Gesellschaft sp?rbar gewesen sei und dass Mehrheits- und Minderheitengesellschaft Hand in Hand zusammengearbeitet h?tten, um den Opfern der Katastrophe beizustehen.

Die Generalkonsulin Frau Emine Derya Kara ging in ihrer Rede ebenfalls auf die Erdbebenkatastrophe vom 6. Februar dieses Jahres ein und bedankte sich als geb?rtige Hatay-B?rgerin im Namen des Staates und der Nation bei den deutschen Beh?rden und Freunden sowie bei den in Deutschland lebenden t?rkischst?mmigen Menschen f?r ihre Solidarit?t, Unterst?tzung und Hilfe. Sie w?nschte, dass die heiligen Tage der drei monotheistischen Religionen, einschlie?lich des Monats Ramadan f?r Muslime, Ostern f?r Christen und Pessach f?r Juden, Frieden, Ruhe und Gl?ck f?r die ganze Welt bringen m?gen. Frau Kara bekr?ftigte, dass die T?ren des Konsulats f?r die B?rger*innen Schleswig-Holsteins ge?ffnet seien und sie sich mit allem, was sie brauchen, an das Konsulat wenden k?nnten. Ihre Rede endete mit dem Wunsch, dass der Monat Ramadan ein Segen f?r das Land, die Welt und die ganze Menschheit sein m?ge.

Nach einem herzlichen Dank f?r die Einladung im Namen der Landesregierung und f?r den tollen Austausch miteinander gedenkt der Ministerpr?sident den Opfern der Erdbebenkatastrophe und verweist darauf, dass es wichtig sei, gemeinsam an diesem besonderen Anlass an die Betroffenen zu denken. Er geht auf die helfenden H?nde ein, die im Erdbebengebiet vor Ort waren, um den Betroffenen wichtige Ressourcen zukommen zu lassen. Dabei ?u?ert er: ?Diese Solidarit?t in Schleswig-Holstein ist auch etwas ganz ganz Besonderes?.

Dr. Mohammad Shehata gab den Anwesenden im Anschluss einen ?berblick ?ber Wissenswertes ?ber den Ramadan. Er ging auf die spirituelle und soziale Bedeutung des Fastens ein, wie zum Beispiel das Lernen von Geduld und Dankbarkeit, die Empathie f?r die Bed?rfnisse von Bed?rftigen und das Teilen. Auch f?hrte er an, dass der Ramadan eine Gelegenheit f?r Selbstreflexion und spirituelle Reinigung darstelle. Er erkl?rte, dass das Fasten eine Pflicht sei, jedoch bestimmte Personengruppen ausgenommen sind, und dass es m?glich ist, das Fasten sp?ter nachzuholen. Dar?ber hinaus stellte er die Bedeutung des Verzichts auf Luxus und unn?tigen Konsum heraus. Abschlie?end wies er darauf hin, dass das Fasten auch eine Chance darstelle, um sich von der Welt zu l?sen und Gott wiederzufinden.

Die Rede schloss mit dem Gebetsruf zum Fastenbrechen. Die versammelten G?ste genossen daraufhin ein entspanntes Essen in freundschaftlicher Atmosph?re.

Die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein gedenkt der Erdbebenopfer in der T?rkei und in Syrien

Die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein gedenkt der Erdbebenopfer in der T?rkei und in Syrien

Am vergangenen Mittwoch veranstaltete die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein eine Gedenkfeier auf dem Rathausplatz in Kiel, zu der mehr als 1100 Teilnehmer*innen erschienen. Landtagspr?sidentin Kristina Herbst, Ministerpr?sident Daniel G?nther, der Kieler Oberb?rgermeister Ulf K?mpfer, die Vorsitzende der SPD Schleswig-Holstein Serpil Midyatl?, der stellvertretende Vorsitzende der Syrischen Gemeinde in Schleswig-Holstein Bashar Kanou, der Landesbeauftragte des Technischen Hilfswerks Dierk Hansen, das Vorstandsmitglied von DITIB Bekir Yal?m, Pastor Dr. Wilko Teifke, Kabinettmitglieder, Vertreter*innen der Gewerkschaften und zahlreiche weitere Politiker*innen sprachen gemeinsam mit Vertreter*innen der Opfer und der Hilfsorganisationen ihr Mitgef?hl und ihre Hilfsbereitschaft aus.

Zum Gedenken an die Opfer und als Zeichen der Hoffnung und Unterst?tzung wurden von den Anwesenden Gedenkkerzen angez?ndet.

Ministerpr?sident Daniel G?nther sagte, dass Schleswig-Holstein helfe, f?hle und mittrauere, und rief, ebenso wie der Landesvorsitzende der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein Dr. Cebel K???kkaraca, zu langfristiger Unterst?tzung und Hilfsbereitschaft f?r die Erdbebenopfer auf. Zudem betonte er, dass die T?rkische Gemeinde ihre Kenntnisse der betroffenen Regionen und ihr Netzwerk einbringe, um passgenaue Unterst?tzung zu leisten. G?nter weiter: ?Ich w?nsche mir, dass wir das unermessliche Leid in den betroffenen Regionen im Blick behalten und einen Beitrag leisten, es zu lindern.?

Auf das Leid der Menschen wies auch Dr. K???kkaraca hin und hob hervor, dass auch unter den Teilnehmenden der Veranstaltung Personen seien, welche Leidtragende seien, da sie selbst aus den betroffenen Regionen der T?rkei und Syriens k?men oder dort geliebte Menschen, Bekannte, Freunde oder Angeh?rige h?tten.

K???kkaraca fuhr fort und sagte: ?Andere, die hier stehen, sind noch nie in der T?rkei oder in Syrien gewesen. Viele kennen keines der Opfer. Trotzdem wollen sie den betroffenen Menschen in ihrer Trauer beistehen, ihnen ihr Mitgef?hl ausdr?cken.?

Weiter appellierte K???kkaraca erneut f?r die Erleichterung der Visa-Verfahren f?r die Opferfamilien und sagte: ?Die gro?z?gigen Einreise- und insbesondere Nachzugsangebote k?nnen nur dann eine kurzfristige Hilfe sein, wenn sie mit Augenma? z?gig und auch im Rahmen der bestehenden Gesetze gro?z?gig gehandhabt werden.?

Der Landesvorsitzende der T?rkischen Gemeinde bedankte sich bei allen, die mit Spenden vom ersten Tag an Hilfe und Unterst?tzung geleistet hatten und auch bei allen Rednern der Versammlung bzw. bei denen, die sich als Sprecher angeboten hatten, aber aus organisatorischen Gr?nden nicht auftreten konnten.

Im Anschluss setzte er seine Rede auf T?rkisch fort, indem er sein herzlichstes Beileid f?r alle Hinterbliebenen aussprach und sein Mitgef?hl bekundete.