JobSteps Neum?nster – Aktionstag f?r Erziehende

JobSteps Neum?nster – Aktionstag f?r Erziehende

Am 27.09.2022 fand von 08:00 bis 13:00 Uhr in Kooperation mit dem Jobcenter Neum?nster der ?Aktionstag f?r Erziehende? statt.

Der Aktionstag stand unter Einstellungssache ?Jobs f?r Eltern? mit dem Schwerpunkt ?Jobmotor Digitalwirtschaft? und wurde durch unterschiedliche Projekte und durch das Jobcenter mit Angeboten in digitaler Form oder Vor-Ort-Angeboten gef?llt.

Ziel des Aktionstages war unter anderem, insbesondere weibliche Personen f?r den digitalen Sektor zu begeistern, da Frauen in der IT-Branche nach wie vor unterrepr?sentiert sind.

Dagegen ist die Digitalbranche ein Jobmotor in Deutschland und befindet sich auf stetigem Wachstumskurs. Vor allem die Bereiche Software und IT-Dienstleistungen sind Wachstumsmotoren, wo mit Abstand die meisten Jobs entstehen.

So hatten Interessierte und Teilnehmer*innen des Projektes JobSteps Neum?nster die M?glichkeit, einen Einblick in verschiedene Karrierepfade und Zugangsvoraussetzungen in der Digitalwirtschaft zu bekommen.

Teilnehmer*innen und Interessierte, die sich an diesem Aktionstag f?r Erziehende durch die Mitarbeiter*innen des Projektes zum Thema beraten lie?en, bekamen eine Give-Away-T?te, die mit kleinen ?berraschungsgeschenken f?r Eltern und Kinder bef?llt waren.

Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus

Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus

Rassismus ist f?r viele Menschen in Deutschland Alltag. Seit Jahren sind Muslim*innen und muslimisch gelesene Menschen Zielscheibe von Hass, Diskriminierung und ?bergriffen. Aber was ist antimuslimischer Rassismus? Was erz?hlen Menschen, die tagt?glich Rassismus erfahren? Und was k?nnen wir alle gemeinsam dagegen tun?

Um diesen Fragen nachzugehen, veranstalten wir als Vertreter*innen des Facharbeitskreises gegen antimuslimischen Rassismus Schleswig-Holstein diese Veranstaltungsreihe im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus (24. Juni – 1. Juli). Veranstaltende waren neben ?PROvention? der Fach- und Beratungsstelle gegen religi?s begr?ndeten Extremismus und ?Raum 3 ? Empowerment junger Muslim*innen durch Medienarbeit? verschiedenen weitere Akteur*innen wie das Ministerium f?r Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein, der Sozialverband muslimischer Frauen Neum?nster oder die Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus der AWO Schleswig-Holstein.

Bei einer Gespr?chsrunde von EmBIPoC (Empowerment of Black, Indigenous and People of Color), einer autobiografischen Lesung mit Fereshta Ludin oder einem Workshop zu antimuslimischem Rassismus in den Medien, wurde das Thema explizit sichtbar gemacht. Im Fokus standen bei allen Veranstaltungen Menschen mit Rassismuserfahrungen, die ihre Ansichten und Erfahrungen geteilt haben.

Danke an alle, die da waren, mitdiskutiert haben und sich tagt?glich gegen antimuslimischen Rassismus stark machen!
Antimuslimischer Rassismus geht uns alle an, denn #GermanyIsForMany.

Am 1. Juli ist der Tag gegen antimuslimischen Rassismus
Am 1. Juli 2009 wurde Marwa El-Sherbini im Landgericht Dresden ermordet, als sie nach einer Zeugenaussage das Geb?ude verlassen wollte. Der Mord an der schwangeren, 32-j?hrigen Pharmazeutin aus ?gypten wurde auch international zur Z?sur daf?r, welche Folgen Islam- und Muslimfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus haben k?nnen.

Ein gemeinsame produziertes Video zum 1. Juli, dem Tag gegen antimuslimischen Rassismus, findet sich ?brigens hier: https://www.youtube.com/watch?v=60DmOcGosdM

48h-Videowettbewerb: ?Spotlight ? Deine Message, Dein Video?

48h-Videowettbewerb: ?Spotlight ? Deine Message, Dein Video?

Das Projekt ?Raum 3 ? Empowerment junger Muslim*innen durch Medienarbeit? der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. hat dieses Jahr zusammen mit dem kulturgrenzenlos e.V. zum zweiten Mal einen 48 Stunden Videowettbewerb veranstaltet. Unter dem Motto ?Spotlight ? Deine Message, Dein Video? hatten Menschen ab 15 Jahren vom 3. bis 5. Juni genau 48 Stunden Zeit, um ihre eigenen Kurzvideos zu produzieren.

Beim diesj?hrigen Wettbewerb ging es darum, dass jede*r die M?glichkeit bekommt, sich und ihre*seine Ansichten anhand von Kurzvideos sichtbar zu machen. Es ging dabei darum, eigene Geschichten und die eigene Message filmisch umzusetzen und einer breiteren ?ffentlichkeit anhand von Kurzvideos zug?nglich zu machen. Die eingereichten Kurzvideos wurden nach dem Wettbewerb auf der Website www.48hkiel.de und dem Youtube-Kanal der Veranstaltung ver?ffentlicht.

Das Projekt ?blickwinkel? des kulturgrenzenlos e.V. wie auch ?Raum 3? nutzen ihre Expertise als kultur- und diskriminierungssensible Medienprojekte und boten im Vorfeld des Drehwochenendes au?erdem zwei Workshops an, in denen die Teilnehmenden Einblicke in die Kunst des Schneidens, Drehens und Schauspielerns bekamen. Mitmachen konnten n?mlich alle! Vorkenntnisse waren nicht n?tig. Unterst?tzt werden die zwei Projekte von verschiedenen Kieler Kulturschaffenden aus Musik, Theater, Videoproduktion oder Anti-Rassismus-Arbeit.

Bei der ?ffentlichen Abschlussveranstaltung am 11. Juni hie? es dann? Vorhang auf, Licht an ? f?r deine Message und dein Video?. Bei einem unterhaltsamen Abend in der Legienstra?e 40 wurden die eingereichten Kurzvideos gezeigt und pr?miert. In gem?tlicher Atmosph?re konnten dann die Teams und alle G?ste bei Musik und Essen den Abend gemeinsam ausklingen lassen.

Auch n?chstes Jahr soll es wieder einen 48h-Videowettbewerb geben. Alle aktuellen Informationen dazu finden sich unter www.48hkiel.de und auf Instagram @48hkiel.

Aufruf zu den Landtagswahlen am 8. Mai 2022

Aufruf zu den Landtagswahlen am 8. Mai 2022

Mit den am 8. Mai 2022 stattfindenden Landtagswahlen wird der Schleswig-Holsteinische Landtag neu gew?hlt. Wahlberechtigte k?nnen am Sonntag zwischen 08:00 und 18:00 Uhr in den f?r sie zust?ndigen Wahllokalen ihre Stimme abgeben.

F?r unsere Demokratie ist es wichtig, dass B?rger*innen w?hlen gehen und aktiv an der Politik teilnehmen. Nicht zu w?hlen bedeutet, antidemokratischen Tendenzen mehr Macht zu verleihen.

Die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. (TGS-H) ruft daher alle wahlberechtigten B?rger*innen auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Mit Ihrer Stimme stellen Sie die politischen Weichen f?r die n?chsten f?nf Jahre in Schleswig-Holstein.

Wir w?nschen uns allen eine rege Teilnahme an den Landtagswahlen 2022.

Wahlpr?fsteine mit den Erwartungen/W?nschen der TGS-H und den Positionen der Parteien

Im Vorfeld der Landtagswahlen am 8. Mai hat die TGS-H ihre Erwartungen mit Handlungsoptionen an die im Landtag vertretenen Parteien gesendet, die unser Verst?ndnis von einer solidarischen und vielf?ltigen Gesellschaft als Grundlage einer Demokratie teilen, wie es in der Satzung der TGS-H formuliert ist.

Die schleswig-holsteinischen Landesverb?nde von CDU, SPD, B?ndnis 90/Die Gr?nen, FDP und SSW hatten anl?sslich der im vergangenen Wahlkampf stark gestiegenen Anzahl von Wahlpr?fstein-Anfragen darum gebeten, sich auf acht Themen zu beschr?nken, sodass die TGS-H sich auf jeweils zwei zentrale W?nsche aus den Bereichen Bildung und Arbeit, Gesundheit und Soziales, Antirassismus, Antidiskriminierung, gesellschaftliche Teilhabe sowie Rechtliches konzentriert hat
.
Mit diesem Katalog m?chte die TGS-H an diesen Themen interessierten Personen die M?glichkeit geben, die Stellungnahmen der Parteien einzusehen und zu beurteilen.

Die schriftlichen Stellungnahmen von den Parteien k?nnen Sie unter dem folgenden Link aufrufen:

http://www.tgsh.de/files/attachments/Wahlprufsteine_Landtagswahlen_S-H_2022.pdf

Podiumsdiskussion zur den Landtagswahl in der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein

Podiumsdiskussion zur den Landtagswahl in der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein

Mit jeweils einer Kandidatin*einem Kandidaten aus sechs verschiedenen Parteien fand am Abend des Karfreitags die Podiumsdiskussion bez?glich der schleswig-holsteinischen Landtagswahlen 2022 statt.

Dr. Cebel K???kkaraca ? Landesvorsitzender der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. und Rawad Zyadeh ? Vorsitzender der Syrischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. begr??ten alle anwesenden G?ste, die trotz Feiertag und des Fastenmonats Ramadan zahlreich erschienen waren.

Dr. K???kkaraca machte auf die Erweiterung des Wahlrechts auf kommunaler Ebene f?r Menschen, die lange genug in Deutschland lebten, aufmerksam. Damit sei aber die Lebenswelt vieler Migrant*innen noch nicht in Ordnung, denn Partizipation hatte noch weitere Faktoren zu ber?cksichtigen.

Rawad Zyadeh betonte in seinen Gru?worten die Notwendigkeit dieser Podiumsdiskussion. Die Menschen, die vor mehr als f?nf Jahren aus Syrien nach Deutschland flohen, seien nun keine Fl?chtlinge mehr, sondern teilweise schon eingeb?rgerte Syrisch-Deutsche. Somit m?sse die Politik sowohl f?r sie greifbar sein und als auch sie ansprechen.

Um mit Serpil Midyatl? (SPD), Tobias von der Heide (CDU), Nelly Waldeck (B?ndnis90/Gr?ne), Knut Voigt (FDP), Lars Harms (SSW) und Johann Knigge-Blietschau (Die Linke) zu diskutieren, setzten sich die beiden Vereine vorab mit ihren Wahlprogrammen auseinander.

Die beiden Vereine erarbeiteten ebenfalls Handlungsbedarfe und Forderungen, die der Moderator Aljoscha Tischkau in Form von Diskussionsfragen den Kandidat*innen stellte.

Im Themenblock ?Bildung und Arbeit? diskutierten die Kandidat*innen und G?ste besonders intensiv miteinander. Im Grunde waren sich alle einig dar?ber, dass Bildungsmaterialien didaktisch von Expert*innen regelm??ig ?berarbeitet werden m?ssen. Ebenso muss das Lehramtsstudium die diversit?tsorientierte Arbeit st?rker beinhalten, damit Sch?ler*innen weder in Bildungsmaterialien noch in ihrer Bildungslaufbahn Diskriminierungen und Rassismus widerfahren.

Besonders beleuchtet wurde auch der Herkunftssprachenunterricht mit Fokus auf die t?rkische Sprache. Hier appellierten insbesondere die G?ste f?r die Institutionalisierung und Anerkennung als weitere Fremdsprache. Das Konzept des Unterrichts mit sog. Konsulatslehrkr?ften muss novelliert werden. Die Ausbildung von Lehrkr?ften an Universit?ten darf nicht dazu f?hren, dass Lehrkr?fte, die T?rkisch als eines ihrer F?cher studierten, sich umorientieren m?ssen, da dieser Unterricht an Schulen als bspw. Wahlpflichtfach nicht in Lehrpl?nen vorzufinden ist. Dr. Reyhan Kuyumcu (Lehrbeauftrage f?r T?rkisch an der CAU) beichtete den Anwesenden, dass Studierende an der CAU lediglich ein Zertifikat bekommen, mit dem sie zum Unterrichten berechtigt sind, aber dies zus?tzlich zu ihren zwei F?chern studieren m?ssen.

Au?erdem forderten die G?ste von den Kandidat*innen, dass neue Wege gefunden werden sollten, um Menschen schneller zu qualifizieren und somit ihnen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erm?glichen und auch dem Fachkr?ftemangen entgegenwirken zu k?nnen.

In der Kategorie ?Gesundheit und Soziales? diskutierten die Wahlkandidat*innen die Sinnhaftigkeit einer Mietpreisbremse. W?hrend sich 2/3 der Vertreter*innen daf?r aussprachen, waren zwei Parteivertretende dagegen. Aber auch die Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt wurde ausdiskutiert, dass die Landesregierung zu Sorge tragen hat, dass Menschen keiner Ungleichbehandlung durch Wohnungsunternehmen ausgesetzt sind. Um den Marktwettbewerb ausdifferenzieren zu k?nnen, sprachen sich einige Politiker*innen auch f?r den kommunalen Wohnungsbau aus. Ebenso vonseiten der Politik kam der Vorschlag, bspw. das Kieler Umland zu betrachten. Also mit umliegenden Kreisen zu kooperieren, um dort den Wohnungsbau zu f?rdern, statt Neubausiedlungen bzw. Stadtteile nur mit Einfamilienh?usern zu bilden.

?Antirassismus, Antidiskriminierung, gesellschaftliche Teilhabe? zog sich durchweg durch die Veranstaltung, wurde aber bei der Frage zu anonymisierte Bewerbungsverfahren in der ?ffentlichen Verwaltung, Ministerien und Schulen nochmals aufgegriffen. Hier w?re die Einf?hrung des Amtes der*des Antidiskriminierungsbeauftragen f?r die Umsetzung des Landesaktionsplans n?tzlich. Mit Koordination und Ma?nahmen sollte sichergestellt werden, dass Menschen nach einem anonymisierten Bewerbungsverfahren nicht Gefahr laufen, im Bewerbungsgespr?ch oder nach der Einstellung Diskriminierungen und Rassismus ausgesetzt zu sein.

F?r das letzte Themenfeld ?Rechtliches? blieb zwar nicht mehr viel Zeit zum ausf?hrlichen Austausch ?brig, dennoch wurden ?ber das Einf?hren des kommunalen Wahlrechts und auch die Bef?rwortung der doppelten Staatsb?rgerschaft von politischer Seite und der Seite der Anwesenden betont.

Eine besonders wichtige Forderung der syrisch-st?mmigen Anwesenden war die Abschaffung der erzwungenen Passbeschaffung f?r den Erhalt eines Aufenthaltstitels bei der Zuwanderungsabteilung. Die Politik wurde dazu aufgefordert, die Menschen hinsichtlich der Passbeschaffung zu entlasten, da die Kosten f?r einen syrischen Pass bei ca. 700? pro Person liegen und nur zwei Jahre g?ltig sind.

Abschlie?end haben die Kandidat*innen sich dazu ausgesprochen, sich mit diesem Thema zu besch?ftigen, um die Menschen zu entlasten und ein gelingendes Miteinander im Land zu f?rdern.

CDU Generalsekret?r Mario Czaja besucht die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein

CDU Generalsekret?r Mario Czaja besucht die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein

Die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein stehen vor der T?r.
Am 09.04.22 begr??te der Landesvorsitzende der T?rkischen Gemeinde in Schleswig Holstein Dr. Cebel K???kkaraca den Generalsekret?r der CDU Mario Czaja und die Landtagskandidatin Seyran Papo in den R?umlichkeiten der TGS-H.

Neben der Rolle der T?rkischen Gemeinde f?r das Land Schleswig-Holstein ging es in dem angenehmen Gespr?ch in erster Linie auch um die Wahlbeteiligung und die politischen Interessen der Migrantenbev?lkerung in Schleswig-Holstein sowie um Themen wie gesellschaftlicher Zusammenhalt, Chancengleichheit, Bildung, Rassismus und Diskriminierung.

Wir danken der CDU f?r den Besuch.