Weihnachts- und Neujahrsgr??e

Weihnachts- und Neujahrsgr??e

Liebe Freund_innen der TGSH,

wir w?nschen Ihnen besinnliche Weihnachten und entspannte Feiertage im Beisein der Lieben.

Wir hoffen, dass Sie auf ein sch?nes Jahr zur?ckblicken k?nnen und w?nschen Ihnen ein noch sch?neres im bevorstehenden.

Wir w?nschen allen ein erfolgreiches Jahr 2018 und eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

im Namen der TGS-H
Dr. Cebel K???kkaraca
-Landesvorsitzender-

Gestaltung eines Kinderbuches – Projekt Farbenfroh

Gestaltung eines Kinderbuches – Projekt Farbenfroh

Im letzten Workshop zum Thema “Kinderbuchgestaltung und Illustrationen” haben die Teilnehmer_innen des Projektes “Farbenfroh” Eindr?cke und Ideen zu ihrem Kinderbuch sammeln k?nnen.

Die Referentin Franziska Ludwig (Illustratorin u.a. bei Pure Fruit) stellte den Teilnehmer_innen zun?chst theoretische Inhalte anhand ihrer eigenen und einigen Arbeiten ihrer Kolleg_innen dar.

F?r den praktischen Teil des Workshops konnten alle Teilnehmer_innen an verschiedenen Vorlagen, die Frau Ludwig vorbereitet hatte, Gesichtsz?ge ?ben oder sich Szenen ausdenken, die thematisch zu ihrer Geschichte passten.

Wir danken nochmals Franziska Ludwig f?r die M?he und den Input.
Insgesamt war es ein kreativer Nachmittag, der viel Spa? gemacht hat!

?Farbenfroh? verfolgt die Ziele,

– Jugendliche/junge Erwachsene auf die Themen der Diskriminierung und Vielfalt zu sensibilisieren sowie ihre Identit?t zu st?rken,
– mit Jugendlichen/jungen Erwachsenen Kinderb?cher zu erschaffen, in denen sie ihre Kreativit?t entfalten k?nnen,
– Kindern verschiedene Lebensrealit?ten zu vermitteln sowie
– Eltern, Bildungseinrichtungen und Vertreter/-innen der Politik zu erreichen.

Die Vielfalt unserer Gesellschaft soll bereits in Kinderb?chern gezeigt werden.

Das Projekt ?Farbenfroh? wird gef?rdert durch das Bundesministerium f?r Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

samo.fa – Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt am 21.11.2017

samo.fa – Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt am 21.11.2017

Am 21.11.2017 lud die T?rkische Gemeinde in Schleswig-Holstein im Rahmen des Projekts samo.fa zur Veranstaltung “Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt” ein. In Kooperation mit dem Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein wurden die Teilnehmenden ?ber die aktuelle rechtliche Lage aufgekl?rt. Folgende Fragen standen dabei im Mittelpunkt: Was ist ?berhaupt Diskriminierung laut rechtlicher Definition? Wie erkenne ich Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt? Was kann ich dagegen tun?
Die Inhalte wurden von einem Dolmetscher ins Arabische ?bersetzt, so dass insbesondere Gefl?chtete aus dem arabischen Raum, Fragen in ihrer Muttersprache stellen konnten. Die hohe Teilnehmerzahl als auch die aktive Beteiligung der Anwesenden zeigte, welche gro?e Relevanz das Thema unter Gefl?chteten bzw. Menschen mit Migrationshintergrund hat.

samo.fa ist ein Projekt des Bundesverbandes Netzwerk von Migrantenorganisationen (NEMO e.v.). Es ist zielt auf die Unterst?tzung von Gefl?chteten und Ehrenamtlichen in Migrantenorganisationen. Gef?rdert wird das Projekt durch die Beauftragte der Bundesregierung f?r Migration, Fl?chtlinge und Integration.

?Wir vergessen nicht!? ? Gedenkfeier zum 25. Jahrestag der M?llner Anschl?ge

?Wir vergessen nicht!? ? Gedenkfeier zum 25. Jahrestag der M?llner Anschl?ge

Die ?rtliche Moschee bot schon im Vorfeld der Gedenkfeier die M?glichkeit zum gemeinsamen Gebet. Der offizielle Teil der Gedenkfeier begann dann mit einer gemeinsamen Pressekonferenz der beteiligten Akteur_innen. B?rgermeister Wiegels, Staatssekret?r Geerdts, Staatsministerin ?zo?uz ? aber auch die anwesenden Repr?sentant_innen der t?rkischen Regierung bekr?ftigten einstimmig, der Kampf gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit m?sse unabh?ngig von politischen Differenzen als gemeinsame Aufgabe erachtet und angegangen werden.

Dr. Cebel K???kkaraca, Landesvorsitzender der T?rkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V., betonte, Mehrheiten und Minderheiten m?ssten zusammenkommen, um miteinander und nicht ?bereinander zu reden ? damit alle Mitglieder der Gesellschaft die gleichen Teilhabechancen haben k?nnten und nicht Einzelne au?en vor blieben.

Und auch Faruk Arslan, Angeh?riger der Opfer von M?lln, die Menschen in M?lln, und in ganz Deutschland, d?rften niemals vergessen, dass sie zueinander geh?rten ? und nicht auseinander.

Nach dem von Vertreter_innen der verschiedenen ?rtlichen Glaubensgemeinschaften interreligi?s gestalteten Gedenkgottesdienst in der St. Nicolai-Kirche hatten die G?ste und alle M?llner_innen die Gelegenheit, im gemeinsamen Gang die beiden Brandh?user aufzusuchen und dort mit Blumen und Schweigeminuten der Opfer und ihrer Angeh?rigen zu gedenken.

Im Quellenhof fand schlie?lich die Abschlussveranstaltung statt, bei der verschiedene Redner_innen ihre Gedanken und W?nsche bez?glich des besonderen Anlasses zum Ausdruck brachten.

B?rgermeister Wiegels berichtete von zahlreichen Aktivit?ten, die sich aus der M?llner Zivilgesellschaft heraus in Reaktion auf die Anschl?ge entwickelt hatten, um eine Wiederholung einer solchen Trag?die auf jeden Fall zu verhindern. Der 23. November 1992 sei ein unausl?schbarer Teil der Geschichte M?llns und die Stadt sei sich der besonderen Verantwortung und der Aufgabe, die daraus erwachsen sei, bewusst und nehme diese sehr ernst.

Staatssekret?r des Inneren Geerdts hob insbesondere die gro?e innere St?rke der Angeh?rigen vor, die sich darin zeige, dass sie in jedem Jahr an diesem besonders schweren Tag trotzdem die Kraft f?nden, das Gedenken und Trauern gemeinsam mit einer gro?en ?ffentlichkeit zu begehen. Auf diese Weise w?rden alle, die f?r das Erinnern, den Kampf gegen Rassismus und den Sinn f?r Gemeinschaft eintreten, jedes Jahr erneut gest?rkt ? denn: ?Das Miteinander beginnt in den K?pfen.?

Staatsministerin ?zo?uz betonte ihrerseits, so schrecklich die Ereignisse im November 1992 gewesen seien, h?tten sie doch einen ersten Wendepunkt dargestellt und so in die Gesamtgesellschaft ausgestrahlt. Sie forderte, dass diejenigen gest?rkt werden m?ssten, die sich zusammen und f?r ein gemeinsames Eintreten f?r Menschenrechte und f?r die unantastbare Menschenw?rde einsetzten.

Dr. K???kkaraca fasste in seinem Beitrag die Aussagen viele Redner zusammen. Nicht nur Gedenken und Solidarit?tsbekundung sei die Pflicht aller ? insbesondere m?ssten auch Ursachenforschung und Ursachenbek?mpfung als ganz eindeutige Aufgabe der Gesamtgesellschaft verstanden werden. Die wichtige Botschaft, die an diesem und jedem anderen Tag ausgesandt werden m?sse, sei folgende: Wir sind hier! Und wir vergessen nicht!

Insbesondere die Reden von ?brahim und Faruk Arslan gaben viele Denkanst??e. Es sei von gro?er Bedeutung, die Opfer und Angeh?rigen noch viel st?rker in den Mittelpunkt des Gedenkens zu stellen und sich nicht in Erkl?rungssuchen und Verstehensversuchen f?r die T?ter und ihr Verhalten zu verlieren. Und man d?rfe nie vergessen: Alle Menschen in M?lln und in Deutschland sollten wie eine Familie sein ? und eine solche Freundschaft d?rfe durch nichts und niemanden kaputt gemacht werden.

(c) Fotos: TGSH + Hasan Atmaca

?Mehr WIR in der Wehr? auf Regionalkonferenz in Schwarzenbek

?Mehr WIR in der Wehr? auf Regionalkonferenz in Schwarzenbek

PROvention, die Pr?ventions- und Beratungsstelle gegen religi?s begr?ndeten Extremismus in Schleswig-Holstein , und ?Mehr WIR in der Wehr?, das Feuerwehrprojekt der TGS-H waren mit einem Infostand vor Ort, um ?ber ihre Arbeit und die der TGS-H zu berichten.
Nach Er?ffnung und Gru?worten durch die Koordinierungsstelle und die B?rgermeisterin von Schwarzenbek und Ehrung von Sprach- und Kulturmittler_innen durch den Kreispr?sidenten, konnten sich Interessierten an den St?nden der Projekte ausf?hrlich informieren.
Zus?tzlich waren f?r den Nachmittag verschiedenen Workshops organisiert worden. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner, der Feuerwehr aus Glinde, gestaltete das Feuerwehrprojekt dabei den Workshop: ?Freizeittipps und Soziales Engagement ? Wie und Wo kann ich meine Freizeit gestalten und mich engagieren?? Dort bestand Gelegenheit, besonders die Projektarbeit in Glinde vorzustellen und offene Fragen der Teilnehmer_innen zu kl?ren.
Bei der abschlie?enden Pr?sentation der Workshopergebnisse fand zudem ein Ausblick auf zuk?nftige Herausforderungen gegeben.

Das Projekt “Mehr WIR in der Wehr” hat sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein und die Motivation von Menschen mit Migrationshintergrund f?r das Ehrenamt in der Feuerwehr zu st?rken – und Angeh?rige von Feuerwehren in ihren interkulturellen Kompetenzen zu st?rken, um sich auf die Zusammenarbeit mit Angeh?rigen dieser neuen Zielgruppe optimal vorzubereiten.

Gef?rdert vom Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms “Zusammenhalt durch Teilhabe”.