Vitamin P

Vitamin P

Was ist das Projekt Vitamin P?

Das P in Vitamin-P, steht für Pate. Ziel dieses Projektes ist es, den Austausch verschiedener gesellschaftlicher Gruppen durch Chancenpatenschaften zu verstärken. Insbesondere soll es geflüchteten Kindern und Jugendlichen  die Chance bieten, sich schneller und einfacher an die neuen Umstände zu gewöhnen und sprachliche Barrieren mit Hilfe der Paten /-innen leichter zu überwinden.

Wieso sollte ich Pate werden?

  • Schriftliche Anerkennung der ehrenamtlichen Tätigkeit durch Urkunden
  • Unterstützung der Vorbeugung von Extremismus und Rassismus
  • Sammlung persönlicher Erfahrungen durch die Patenschaft
  • Teilhabe an diversen kostenlosen Veranstaltungen und Workshops

 

Was sind die Aufgabengebiete von Paten?

Die Aufgabengebiete von Paten können relativ individuell sein. In diesem Projekt beziehen wir uns hauptsächlich auf die Unterstützung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen bezüglich der Weiterbildungsmöglichkeiten im schulischen und beruflichen Sinne. Außerdem sollen verschiedene Freizeitaktivitäten mit den Mentees durchgeführt werden. Dies können z.B. Museumsbesuche, Nutzung von Sportangeboten, gemeinsames Kochen und Spielen sein. Paten/-innen können außerdem an verschiedenen Online- und auch Präsenzschulungen und Workshops zur Weiterbildung und zum Austausch von Erfahrungen anderer Paten teilnehmen.

Welche Herausforderungen können Patinnen und Paten begegnen?

Es bestehen keine Risiken für Sie und auch nicht für die Mentees. Treffen können in festen Zeiten bestimmt und bei Konflikten können die Mentees ausgetauscht werden. Die Patenschaft ist jederzeit kündbar. Zudem können Paten/ -innen selber eingrenzen, wo und in welchem Maße sie dem/ der Mentees helfen wollen und können.

Interessieren Sie sich?

Mehr Informationen über das Projekt und zur Anmeldung sind unter dem QR-Code oder auf www.tgsh.de einsehbar.

               

 

Anmeldung

oder:

Online Formular

Über uns

Das Projekt wird durch die Türkische Gemeinde-SH durchgeführt. Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. (TGS-H) wurde im Jahr 1995 gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein, der sich als Interessensvertretung landesweit für die Partizipation von gesellschaftlichen Minderheiten einsetzt. Den Schwerpunkt setzt sie auf die Themenfelder Bildung, Arbeitsmarkt und Stärkung der kulturellen Vielfalt.

@vitaminp.sh

facebook@ Vitamin P Chancenpatenschaften

 

 

Projektverantwortlicher: Dr. Cebel Kücükkaraca

Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V.

Beratungsstelle Lübeck:

Projektleiterin: Öznur Serap

Holstenstr. 13-15

23552 Lübeck

Tel.(+49) 451/ 396 98 33

vitaminp-hl@tgsh.de

 

 

 

Nachhaltig informiert – Interkulturelles Netzwerk – NIIN

 

 

Seit dem 1. Juli 2023 führt der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg (TBB) e. V. in Kooperation mit der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein (TGSH) e. V. und den Verbraucherzentralen in Berlin und Schleswig-Holstein das durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz geförderte Projekt „Nachhaltig informiert – Interkulturelles Netzwerk“ (NIIN) durch. Darin setzen wir den bewährten Ansatz fort, mit Multiplikator*innen aus unterschiedlichsten Sprachräumen Fragen des Verbraucher*innenhandelns zu erörtern und Informationen in den jeweiligen Communities niederschwellig verfügbar zu machen.

Durch aktuelle Entwicklungen, die auch die kommenden Jahre und z T. Jahrzehnte prägen werden (Klimawandel, Demographie, Strukturwandel in der Wirtschaft, Energie- und Verkehrswende), sind Fragen des Verbraucher*innenschutzes künftig stärker denn je mit Fragen der Nachhaltigkeit verknüpft. Dies hat nicht allein einen normativen Charakter, der aus dem Bedarf der langfristigen Sicherung unserer Wirtschafts- und Lebensgrundlagen im Anthropozän hervorgeht. Es umfasst auch die konkreten Handlungsoptionen und -zwänge für Verbraucher*innen selbst und geht mit neuen Chancen, aber auch Herausforderungen für ein mündiges, ökonomisch und ökologisch sinnvolles Verbraucher*innenverhalten einher. Deshalb liegt der Fokus von NIIN auf den zunehmend wichtigen Schnittstellen zwischen Verbraucher*innenschutz und Nachhaltigkeit bzw. Umwelt-, Natur- und Klimaschutz. In diesem Zusammenhang werden folgende Themenfelder bearbeitet:

1. nachhaltige Energieverträge,

2. nachhaltiger Konsum und seine ökologischen und ökonomischen Vorteile,

3. nachhaltige Haushaltsführung,

4. nachhaltige Mobilität,

5. nachhaltige Finanzplanung und

6. weitere Themen nach aktuellem Bedarf, bspw. Gesundheit und Pflege.

In einer Reihe von Workshops, die hauptsächlich von Mitarbeiter*innen der Verbraucherzentralen geleitet werden, können in diesen Modulen genannten Themenbereiche aus unterschiedlichen Perspektiven behandelt und im Rahmen von anschließenden Netzwerktreffen der Multiplikator*innen in einem Peer-to-Peer-Verfahren nachbearbeitet und gemeinsam reflektiert werden. Ziel des Projekts ist es, auf den Mikroebenen des alltäglichen Handelns zur ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Modernisierung und Transformation Deutschlands beizutragen.

Eine wichtige Komponente besteht in dessen multimedialer Dimension: Durch Audio- und Videobeiträge wird bis Ende 2026 der Wissenstransfer zwischen verschiedenen Communities und Sprachräumen gefördert und wichtige Zwischenergebnisse für eine interessierte Öffentlichkeit online zugänglich gemacht. Dies geschieht durch Podcasts und Videoclips, die dann in unserem Newsletter verlinkt sind und über die Projektseite zugänglich gemacht werden.

Zur Verbreitung und Verstetigung der aufbereiteten und vermittelten Informationen wurde eine  gemeinsame Webseite mit dem Projekt Aufgeklärt erstellt, die anhand von Texten, Videos und Podcasts zur allgemeinen Verbraucher*innenbildung beitragen möchte: https://www.verbraucher-plus.de/de/

 

Ansprechpartner*innen:

Projektleitung: Ayşe Demir
Mail: ayse.demir@tbb-berlin.de
Tel: 030 / 62 32 62 4

Projektmitarbeit: Canan Durlanık
Mail: canan.durlanik@tbb-berlin.de
Tel : 030 / 62 32 62 4

Projektkoordination Berlin: PD Dr. Stefan Hölscher
Mail: stefan.hoelscher@tbb-berlin.de
Tel: 030 / 62 32 62 4

Projektkoordination Schleswig-Holstein: Joëlle Gauthier
Mail: verbraucher-information@tgsh.de
Tel: 0431 / 76 11 4

 


 

 
 

 

 

 

NIIN wird gefördert durch das

 

 

FEmiN – Frauen-Empowerment in Neumünster

Das Projekt FEmiN – Frauen-Empowerment in Neumünster stärkt seit 2023 die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe von Frauen mit Migrationserfahrung. Es wird von der Stadt Neumünster geleitet und gemeinsam mit mehreren Partnerorganisationen umgesetzt – darunter die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e. V. (TGS-H), KAST e. V., der Sozialdienst muslimischer Frauen Neumünster e. V., Neumünster Medien e. V., die AWO-Service GmbH und die Türkische Gemeinde in Neumünster e. V.

Ziel des Projekts

FEmiN unterstützt Frauen ohne deutsche Staatsangehörigkeit beim Einstieg in Bildung und Arbeitsmarkt und fördert ihre sprachliche, digitale und soziale Selbstständigkeit. Durch niedrigschwellige Angebote, Workshops und individuelle Begleitung werden sie auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten, gleichberechtigten Leben in Deutschland gestärkt.

Neben der persönlichen Förderung steht auch die Vernetzung lokaler Strukturen im Mittelpunkt: Arbeitgeber, Beratungsstellen und Behörden werden einbezogen, um Zugänge zu erleichtern, Vorurteile abzubauen und nachhaltige Teilhabe zu ermöglichen.

Zielgruppe

FEmiN richtet sich an formal geringqualifizierte Frauen mit Migrationserfahrung in Neumünster – insgesamt rund 350 Teilnehmerinnen über drei Jahre.
Besonderer Fokus liegt auf:

  • Jungen Frauen unter 25 Jahren, die Unterstützung bei der Berufsorientierung und Ausbildungssuche benötigen
  • Frauen der sogenannten „Stillen Reserve“, die bisher keinen Zugang zu Unterstützungs- oder Arbeitsmarktangeboten hatten
  • Geflüchteten Frauen aus der Ukraine, deren Qualifikationen anerkannt und Spracherwerb sowie Kinderbetreuung gefördert werden sollen

Angebote der TGS-H im Projekt

Die TGS-H ist Teilvorhabenpartnerin von FEmiN und führt mehrere praxisorientierte Module durch:

  • Schreibwerkstatt: Unterstützung bei Lebensläufen und Bewerbungen
  • Berufsbezogene Sprachpraxis: Vertiefung von Deutschkenntnissen im Arbeitskontext
  • Peer-to-Peer-Austausch: Austausch zu Alltag, Sprache und beruflichen Erfahrungen
  • Betriebsbesichtigungen & Ausflüge: Einblicke in Unternehmen und Stärkung von Alltagskompetenzen
  • Einzelcoachings: Individuelle Begleitung bei Praktika, Bewerbungsgesprächen und Berufseinstieg

Darüber hinaus organisiert die TGS-H Informationsveranstaltungen für Betriebe, um Kontakte zu fördern, Vorurteile abzubauen und Brücken zwischen Arbeitgeber:innen und Teilnehmerinnen zu schaffen.

Wirkung

Mit FEmiN werden Frauen in Neumünster nachhaltig gestärkt – sprachlich, sozial und beruflich. Das Projekt schafft Zugang zu Chancen, Selbstbestimmung und Teilhabe und trägt so zu einer gleichberechtigten Integration in die Gesellschaft bei.

Weitere informationen: FEmiN

Das Projekt „FEmiN – Frauen-Empowerment in Neumünster“ wird im Rahmen des Programms „MY TURN – Frauen mit Migrationserfahrung starten durch“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Vielklang

Vielklang – Gemeinsam gegen antimuslimischen Rassismus

 

 

 

Das Projekt ‚Vielklang – Gemeinsam gegen antimuslimischen Rassismus‘ bildet das Nachfolgeprojekt von ‚Raum 3 – Empowerment junger Muslim*innen‘. Im Rahmen des Projekts werden Ziele der Sensibilisierungs-, Bildungs- und Medienarbeit verfolgt. Wir wollen Möglichkeiten schaffen, über Rassismen, insbesondere über antimuslimischen Rassismus zu sprechen. Da Medien – Social Media sowie klassische Medien – eine wichtige Rolle in der Reproduktion von Rassismen und der Auseinandersetzung mit dem Themenfeld spielen, verknüpfen wir Medienkompetenz- und Produktion mit der Antirassismusarbeit. Vielklang ist ein Angebot für Schüler*innen und pädagogischen Fachpersonal an Schulen sowie Jugendliche, die an einem offenen Angebot teilnehmen wollen.

Hintergrund

In den letzten Jahren haben die Angriffe aus antimuslimisch rassistischen Motiven in Deutschland weiter stark zugenommen. Sowohl die ansteigende Gewaltbereitschaft als auch der Umgang mit dieser sowie die Aufarbeitung von rassistischen Übergriffen haben gezeigt, dass antimuslimischer Rassismus oft weder von der Gesamtgesellschaft noch von staatlichen Institutionen als solcher (an)erkannt wird. Zudem werden in medialen Diskursen muslimisch gelesene und muslimische Menschen in Deutschland häufig negativ und problematisch dargestellt und die Repräsentation vielfältiger Perspektiven ist nicht ausreichend. Dies wird zunehmend in Narrativen der erstarkenden antidemokratischen Kräfte genutzt, um (antimuslimischen) Rassismus zu normalisieren. Die Folgen für den Alltag muslimisch gelesener und muslimischer Personen in Deutschland sind weitreichend, vor allem weil Übergriffe im Netz bisher noch nicht ausreichend erfasst werden, sie aber zu weiteren Ausgrenzungs- und Gewalterfahrungen beitragen. Diese gesamtgesellschaftliche Situation (be)trifft insbesondere Kinder- und Jugendliche, die sowohl individuellen als auch strukturellen (Alltags-)rassismen ausgesetzt sind. Gerade in Schulen, die als Schutz- und Sensibilisierungsräume dienen könnten, gibt es eine erhöhte Anzahl von Fällen von antimuslimischem Rassismus und auch andere Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit sind oft nicht ausreichend dafür sensibilisiert, Rassismen zu erkennen, den herrschenden Strukturen aktiv entgegenzuwirken und einen geschützten Raum für Austausch zu schaffen. 

Ziele

Das Projekt “Vielklang – Gemeinsam gegen antimuslimischen Rassismus” verbindet Sensibilisierung-, Bildungs- und Medienarbeit und richtet sich an Schüler:innen, pädagogische Fachkräfte und Jugendliche (ab 15 Jahren). Unser Ziel ist es, antimuslimischen Rassismus sichtbar zu machen, ihm aktiv entgegenzuwirken und einen Raum zu schaffen, in dem vielfältige Perspektiven sichtbar werden.

Für Schüler:innen
An Kooperationsschulen bieten wir für Schüler:innen Arbeitsgemeinschaften an. In diesen werden Grundlagen zu den Themenfeldern antimuslimischer Rassismus sowie Medienkompetenz geschaffen und gemeinsam Medienbeiträge erarbeitet, die als Gegennarrative dienen und die vielfältigen Perspektiven von jungen Menschen in unserer Gesellschaft darstellen sollen.

Für pädagogische Fachkräfte
Für pädagogische Fachkräfte werden Fortbildungsmodule in den Themenfeldern antimuslimischer Rassismus und Medienkompetenz angeboten. So entstehen Grundlagen, die die Basis für einen Austausch zwischen Schüler:innen und päd. Fachpersonal bilden, mit dem Ziel, Begegnungsräume für Sichtbarkeit, Verständnis und Reflexion schaffen und ein diskriminierungssensibles Umfeld zu fördern. Die erarbeiteten Ansätze sollen nachhaltig in den Schulalltag integriert werden und somit dazu beitragen, dass eine breitere Öffentlichkeit sensibilisiert und die Grundlage für ein respektvolles und diversitätsoffenes Miteinander geschaffen wird.

Für Jugendliche (ab 15 Jahren)
Außerhalb des Schulkontextes bieten wir für Jugendliche (ab 15 Jahren) ein offenes Angebot in den Räumlichkeiten der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. , das wöchentlich stattfindet. Hierbei wechseln sich Angebote für alle Jugendlichen in Form einer Medienwerkstatt und Safer Spaces für muslimische und muslimisch gelesene Jugendliche ab.
Die Medienwerkstatt bietet die Möglichkeit, sich auszuprobieren und Medien zu produzieren. Das vorhandene Tonstudio eröffnet zudem die Möglichkeit, Audioproduktionen auf professionellem Niveau umzusetzen.
Der Safer Space bietet einen geschützten Rahmen, um Erfahrungen zu teilen und Empowerment gemeinschaftlich zu fördern.

Angebot

AGs für Schüler*innen ab 15 Jahren

  • wöchentlich stattfindende AG (1 Schuljahr)
  • Auseinandersetzung mit den Themenfeldern antimuslimischer Rassismus und Medienkompetenz
  • Medienproduktion (Podcast, Video, Social Media…)
  • gemeinsame Gestaltung der AG

Fortbildungsbildungsmodule für pädagogisches Fachpersonal

  • 2 Module: Antimuslimscher Rassismus (AmR) / AmR und Medien(kompetenz)
  • auch als einzelne Workshops

Offenes Angebot für Jugendliche ab 15

  • Dienstags nachmittags im Wechsel:
  • Safer Space (unser Safer Space ist für muslimisch gelesene und muslimische Jugendliche)
  • Medienwerkstatt
  • im Tonstudion in Gaarden
  • schreib uns auf Insta @vielklang.tgsh für mehr Infos!

Projektvorstellung zum Download: Vielklang


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JobLife Neumünster

JobLife Neumünster

   

Das Projekt JobLife Neumünster verfolgt das Ziel, Menschen, die aufgrund einer Fluchtmigration nach Deutschland gekommen sind oder über andere Migrationswege wie z.B. über den Familiennachzug, und inzwischen als Langzeitarbeitslose definiert werden, eine schnelle und nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Die stufenweise und nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt wird durch die Ermittlung von fachlichen Kompetenzen, durch die Verbesserung von Deutschkenntnissen, durch eine unterstützende Verweisberatung für die Anerkennung von aus dem Ausland mitgebrachten Qualifikationen und Berufsabschlüssen sowie durch die Vermittlung in betriebliche Praktika erreicht. Der Effekt soll zudem durch die Erhöhung von Kenntnissen im lateinischen Alphabet erzielt werden.

Da sich immer mehr Menschen aus den Herkunftsländern Iran und Irak im ALG II Dauerbezug verfestigt haben, konzentriert sich das Projekt auf langzeitarbeitslose Menschen aus diesen Ländern und wird ihnen eine verbesserte und nachhaltige Arbeitsmarktintegration ermöglichen. Diese Länder stellen auch nach dem Zuwanderungsbericht des Ministeriums für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein seit mehreren Jahren neben Afghanistan und nun auch Syrien die zugangsstärksten Herkunftsländer dar.

Eine weitere Herausforderung stellt für die kreisfreie Stadt Neumünster die Integration von Menschen mit bulgarischem und rumänischem Migrationshintergrund dar. Trotz ihrer noch sehr jungen Zuwanderungsgeschichte geraten gerade sehr viele Bulgarinnen und Bulgaren inzwischen immer stärker in die Langzeitarbeitslosigkeit. In Neumünster ist insbesondere das Vicelinviertel betroffen. Die Situation dieser Menschen stellt für die Stadtverwaltung und das Jobcenter eine große Herausforderung dar. 

Mit dem Projekt zielt der Träger auf eine bedarfsgerechte Unterstützung auch dieser Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab und ebnet den Weg aus Ausbeutungen und prekären Verhältnissen heraus in eine unabhängige und gesicherte Beschäftigung. 

 

JobLife Neumünster konzentriert sich auf die Zielgruppe der langzeitarbeitslosen Frauen und Männer, die

• Flucht- oder Migrationshintergrund haben bzw. aufgrund des EU-Freizügigkeitsrechts nach Deutschland migriert sind,

• sich freiwillig für die Teilnahme am Projekt entschieden haben,

• in einem Alter von mindestens 25 Jahren sind und

• motiviert sind, neue berufliche Perspektiven zu entwickeln.

 

und setzt folgende Ziele:

• Erhöhung eigener Kompetenzen und Potenziale

• Beseitigung vorhandener Barrieren

• Förderung der Veränderungsbereitschaft

• Integration in den 1. Arbeitsmarkt

     

Die Inhalte sind:

• Kompetenz- und Ressourcenanalyse

• Anerkennungs- und Verweisberatung

• Einzel- und Gruppenbetreuung

• Bewerbungs- und berufsbezogene Deutschkurse

• Kurse zur Verbesserung der Beherrschung des Lateinischen Alphabets    

• Niedrigschwellige Computerkurse         

• Suche nach Ausbildungs-, Praktikums- und Arbeitsstellen

• Vermittlung und Betreuung nach Arbeitsaufnahme

 

JobLife Neumünster wird gefördert aus dem Landesprogramm Arbeit, Aktion B1 – „Neue Wege in sozialversicherungs-pflichtige Beschäftigung“ zur aktiven Eingliederung von Langzeitarbeitslosen unter Berücksichtigung des demografischen, strukturellen und/oder sektoralen Wandels am Arbeitsmarkt.

 

Weitere Infos: https://www.schleswig-holstein.de/esf