Landesnetzwerk für Migrantenorganisationen (LaNeMO)

Das Projekt Landesnetzwerk Migrant*innenorganisationen in Schleswig-Holstein (LaNeMo SH) wird gemeinsam vom Paritätischen Wohlfahrtsverband SH und der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. koordiniert. Es basiert auf dem Integrations- und Teilhabegesetz des Landes Schleswig-Holstein.

Dieses Gesetz zielt auf die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen mit Migrationsgeschichte am gesellschaftlichen und politischen Leben ab. Dazu gehört auch die Beteiligung an politischen Prozessen auf Landesebene und in den Kommunen.

Projektlaufzeit: 01.06.2023 – 31.05.2026

Förderung: Kofinanziert von der Europäischen Union (AMIF) durch das BAMF. Finanzierung durch das Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung.

LaNeMo SH ist ein Netzwerk im Aufbau. Es handelt sich nicht um eine geschlossene Struktur, sondern um einen offenen Raum, der gemeinsam gestaltet und weiterentwickelt wird. Der Paritätische SH hat in Kooperation mit der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. die Verantwortung übernommen, Ressourcen für dieses entstehende Netzwerk bereitzustellen und zu koordinieren.

LaNeMo SH lädt alle Migrant*innenorganisationen in Schleswig-Holstein, deren Arbeit auf den freiheitlich-demokratischen Grundsätzen fußt, ein, sich zu beteiligen und einzubringen. Das entstehende Netzwerk lebt von Vielstimmigkeit, Austausch und aktiver Mitgestaltung aller Beteiligten. Gemeinsam wollen wir Strukturen schaffen, die Migrant*innenorganisationen stärken und ihre Sichtbarkeit sowie gesellschaftliche Teilhabe fördern. Dafür organisieren wir Netzwerkkonferenzen und weitere öffentliche Veranstaltungen zu verschiedenen Themenschwerpunkten.

Gefördert durch

Kofinanziert von der Europäischen Union

NAiM – Nachhaltige Arbeitsmarktintegration für Migrat*innen und Fluchtlinge

NAiM – Nachhaltige Arbeitsmarktintegration für Migrat*innen und Fluchtlinge

 

Kurzbeschreibung

Mit dem Projekt NAiM wird eine nachhaltige Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund durch die gezielte Erfassung ihrer Kompetenzen und Qualifikationen und durch die Vermittlung von Kenntnissen des hiesigen Arbeitsmarktes erreicht.

Der Effekt der nachhaltigen und schnellen Arbeitsmarktintegration wird zudem durch die Verkürzung der bislang bekannten und linear strukturierten Prozesse erreicht sowie durch speziell für die Teilnehmenden erstellte Jobmatchings.

Begleitet wird die Teilnahme zudem einerseits von praktischen Einblicken in Form von Betriebsbesichtigungen und Praktika und andererseits von einer gezielten Kulturmittlung, um die gesellschaftlichen Teilhabechancen der Teilnehmenden allgemein zu erhöhen.

 

Zielgruppe

Das beantragte Projekt richtet sich daher an arbeitslose und langzeitarbeitslose Menschen, die über 25 Jahre alt sind, einen Flucht- oder Migrationshintergrund haben und ALG II Bezieher*innen sind. Ein weiterer Fokus wird hierbei auch auf die Zielgruppe von geflüchteten Menschen aus der Ukraine gelegt, welche die Voraussetzungen für den Zugang in den Arbeitsmarkt erfüllen.

Insgesamt bietet das Projekt 40 Teilnehmer*innenplätze, wobei die Teilnehmer*innen ab dem 01. August 2023 für 12 bis maximal 24 Monate an dem Projekt teilnehmen können. Damit alle Projektteilnehmer*innen die Projektmaßnahmen besuchen können, werden die Transportkosten für öffentliche Verkehrsmittel von den Jobcentern übernommen.

 

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Es sollen 30% der Teilnehmer*innen nachhaltig in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden
  • Um der Gleichstellung der Geschlechter gerecht zu werden, ist angestrebt, mind. 50% der Teilnehmer*innenplätze mit Frauen zu besetzen.
  • Arbeitsmarktrelevante Kompetenzen der Teilnehmer*innen werden erfasst durch:

– die Durchführung einer intensiven und individuellen Kompetenzanalyse

– die Erfassung der schriftlichen und mündlichen Deutschkenntnisse

– die Erfassung ihrer beruflichen Erfahrungen

– die Erfassung ihrer digitalen Vorkenntnisse

– Stärkung der Motivation der Teilnehmer*innen durch

– den Abbau von individuellen Hürden und Hemmnissen

– das Einbinden des sozialen Umfelds der Teilnehmer*innen

– die Vereinbarung von individuellen beruflichen Zielen

– das Erarbeiten der eigenen Ressourcen bzw. Stärken und Schwächen

– die Stärkung von sozialen Bedürfnissen mit Hilfe von Gruppenprozessen

– Teilnehmer*innen erhalten praktische Einblicke in verschiedene bzw. gewünschte Berufsfelder durch

– die Durchführung von mindestens acht Betriebsbesuchen (mind. 70% der Teilnehmer*innen nehmen teil)

– das Absolvieren eines Betriebspraktikums (mind. 50% der Teilnehmer*innen nehmen teil)

– durch den Besuch von mindestens vier Berufsinformationsveranstaltungen (mind. 60% der Teilnehmer*innen nehmen teil, u.a. auch durch Referent*innen am Maßnahmeort)

Entwicklung und Festigen von Berufsperspektiven durch

  • Berufsperspektiven werden entwickelt und gefestigt durch

– eine ressourcenorientierte Beratung der Teilnehmer*innen 

– ein berufliches Profiling, um eine klare und bleibende Berufsperspektive zu finden

– ein „Jobmatching“ zwischen Teilnehmer*innen und den offenen Stellen, um die Einstiegschancen zu erhöhen und die Nachhaltigkeit zu sichern

– die Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen (auch an kürzeren Qualifizierungen), welche individuell mit den Projektteilnehmer*innen zuvor abgestimmt werden

– die Darstellung von regionalen  Arbeitsmarktbedarfen

– Abbau von Hemmnissen in der Zusammenarbeit zwischen Teilnehmer*innen und Integrationsfachkräften des Jobcenters durch

– eine transparente und enge Zusammenarbeit mit Integrationsfachkräften

– den Besuch der Maßnahme/ Gruppenangebote durch Integrationsfachkräfte

 

Den Projektflyer finden Sie hier:

Flyer_NAiM_HL.pdf

 

 

 

 

 

 

https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/themen/wirtschaft/foerderprogramme-eu 

 

 

NAIM Lübeck wird gefördert aus dem Landesprogramm Arbeit, Aktion C1 – Innovative Wege in Beschäftigung

 

Zukunfts-Freunde

 PROJEKTZIELE

 

Das Projekt „Zukunfts-Freunde” zielt auf die Unterstützung von jungen Geflüchteten bei der Orientierung im deutschen Schul- und Ausbildungssystem durch Mentor*innen. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Stärkung der persönlichen, sozialen und fachlichen Kompetenzen mit dem Ziel, den jungen Geflüchteten den Übergang in den Beruf zu erleichtern und ihnen damit Perspektiven in der Ausbildungs- und Arbeitswelt und ein Ankommen in der Gesellschaft zu ermöglichen.

 

Projektzeitraum: 01.09.2023 – 31.08.2025

 

Standorte: Schleswig-Holstein Nord, Süd/Ost und Süd/West

 

Zielgruppe

 

  • benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene bis zu 25 Jahren (in begründeten Einzelfällen bis zu 30 Jahren), die eine Fluchtgeschichte haben und keine abgeschlossene Berufsausbildung besitzen

 

  • engagierte Personen, die bereit sind, jungen Geflüchteten durch ehrenamtliche Patenschaften und Unterstützung anzubieten

 

 

PROJEKTSTRUKTUR 

Das Projekt „Zukunfts-Freunde” wird vom Schleswig-Holsteinischen Institut für Berufliche Bildung (SHIBB Landesamt) gefördert. Durchgeführt wird das Projekt von der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V. Die TGS-H ist ein ehrenamtlich geleiteter, gemeinnütziger Dachverband, der sich für gleichberechtigte gesamtgesellschaftliche Teilhabe von Minderheiten einsetzt.

 

 

KONTAKT

Projektträger

Projektverantwortlicher: Dr. Cebel Küçükkaraca – Landesvorsitzender

Projektleiter: Zekeriya Çil

 

Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V.

Elisabethstr. 59

24143 Kiel

 

Tel: 0431 / 76114

Fax: 0431 / 76 11 7

  zfreunde-ki@tgsh.de

zfreundeki

Zukunfts-Freunde

 

Außenstelle Kiel

Zekeriya Çil, İhsan Kasımoğlu

Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V.

Elisabethstr. 59

24143 Kiel

Tel: 0431 / 76114

Fax: 0431 / 76 11 7

 

Außenstelle Flensburg

Projektmitarbeiter: Akbar Borran

 

Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V.

Neustadt 2

24939 Flensburg

Tel: 0461/ 403 064 – 15

 

Außenstelle Pinneberg

Projektmitarbeiter: Adem Türedi

 

Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V.

Rübekamp 25

25421 Pinneberg

 

Tel: 04101 / 369 218 3

Fax: 04101 / 85 81 10 0

 

Außenstelle Lübeck

Projektmitarbeiterin: Sayime Dalmış

 

Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein e.V.

Holstenstr. 13-15

23552 Lübeck

 

Tel: 0451 / 396 98 33

Fax: 0451 / 396 98 35

 

FAQ

 

WER KANN MENTOR*IN WERDEN?

 

Jede volljährige Person mit oder ohne Fluchthintergrund kann ohne Vorkenntnisse eine Patenschaft übernehmen. Die Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses wird gefordert, wenn man die Patenschaft für eine minderjährige Person übernimmt.

 

WARUM SOLLTE ICH MENTOR*IN WERDEN?

 

Wenn Lust und Freude an einem ehrenamtlichen Engagement und dem Kontakt und dem Kennenlernen von jungen Menschen mit Fluchtgeschichte besteht, dann ist eine Patenschaft genau das richtige! Darüber hinaus kann man in kostenlosen Workshops und Schulungen viel über Interkulturalität, Integration und das Ausbildungssystem in Deutschland lernen und sich darüber hinaus auch mit anderen Mentor*innen austauschen.

 

WAS SIND MEINE AUFGABEN ALS MENTOR*IN?

 

Grundsätzlich hängt das sehr von den individuellen Bedürfnissen des*der Mentees ab. Zunächst geht es um die Unterstützung des*der Mentees im Alltag. Es kann darum gehen, Hilfe beim Erlernen oder Üben der deutschen Sprache anzubieten oder dem*der Mentee berufliche Möglichkeiten aufzuzeigen. Der Besuch von Ausbildungsmessen und Betrieben kann ebenso begleitet werden wie Behördengänge oder andere Termine. Darüber hinaus können aber auch unterschiedliche Ausflüge unternommen werden zum besseren Kennenlernen untereinander, der Stadt, der Gesellschaft oder einfach nur, um gemeinsam Spaß zu haben.

 

WIE FUNKTIONIERT DAS MATCHING?

 

Die Patenschaften werden durch die Projektmitarbeiter*innen initiiert. In einem Kennenlerngespräch können zunächst individuelle Fragen geklärt werden. Es wird geschaut, wer gut mit wem harmonieren würde. Anschließend entscheiden die Mitarbeiter*innen welche*r Mentor*in zu welcher*m Mentee passen könnte, und organisieren ein erstes, lockeres Treffen. Nach etwas Bedenkzeit entscheiden beide, ob sie sich eine Patenschaft vorstellen können.

 

INWIEFERN WERDE ICH ALS MENTOR*IN UNTERSTÜTZT?

 

Im Verlauf der Patenschaft sind die Projektmitarbeiter*innen jederzeit ansprechbar und organisieren darüber hinaus Schulungen und Workshops für die Mentor*innen.

 

WIE VIEL ZEIT MUSS ICH ALS MENTOR*IN EINPLANEN?

 

Es handelt sich um ein Ehrenamt, daher obliegt es Ihnen selbst, wie viel Zeit Sie investieren möchten.

 

Das Projekt wird gefördert durch:

 

 

 

 

Muslimische Gefängnisseelsorge

Muslimische Gefängnisseelsorge

Die muslimische Gefängnisseelsorge ist ein äußerst bedeutsames und sensibles Projekt, das seit Januar 2021 vom Justizministerium Schleswig-Holstein gefördert wird. Es hat das vorrangige Ziel, den Bedürfnissen muslimischer Gefangener in besonderer Weise gerecht zu werden. Für die Leitung dieses Projekts wurden hochqualifizierte Theologen ausgewählt, die über ein umfangreiches Wissen und langjährige Erfahrung im Bereich der muslimischen Gefängnisseelsorge verfügen. Durch ihre fundierte theologische Ausbildung und ihre profunde Kenntnis der religiösen Bedürfnisse und Praktiken der muslimischen Gefangenen sind sie bestens gerüstet, um eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung dieses Projekts zu spielen.

Die theologischen Fachkräfte, die dieses Projekt leiten, sind sich der besonderen Herausforderungen und Bedürfnisse der muslimischen Gefangenen bewusst. Sie verstehen, dass der Gefängnisalltag für diese Menschen eine Vielzahl von Schwierigkeiten und Belastungen mit sich bringt. Aus diesem Grund arbeiten sie eng mit den Gefangenen zusammen, um ihnen eine umfassende spirituelle Unterstützung und Beratung anzubieten. Die theologischen Fachkräfte ermutigen die Gefangenen dazu, ihre religiöse Praxis fortzusetzen und sich intensiv mit ihrem Glauben auseinanderzusetzen. Sie dienen als Vertrauenspersonen und Mentoren, die den Gefangenen dabei helfen, Hoffnung, Trost und innere Stärke zu finden, um den Herausforderungen des Gefängnisalltags zu begegnen.

Ein zentraler Aspekt der Arbeit der theologischen Fachkräfte besteht darin, die individuellen Glaubensrichtungen der muslimischen Gefangenen zu respektieren und die Vielfalt innerhalb der muslimischen Gemeinschaft zu fördern. Sie erkennen die Notwendigkeit an, dass jeder einzelne Gefangene seinen Glauben auf eine authentische und persönliche Weise ausleben kann. Dieser Ansatz trägt dazu bei, eine Atmosphäre des Verständnisses und der Toleranz zu schaffen, in der sich die muslimischen Gefangenen sicher fühlen und ihre spirituelle Entwicklung vorantreiben können.

Die theologischen Fachkräfte der muslimischen Gefängnisseelsorge sind in verschiedenen Bereichen tätig, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der muslimischen Gefangenen gerecht zu werden. Neben der Einzelseelsorge, die persönliche Gespräche und Unterstützung für die individuellen Herausforderungen bietet, organisieren sie auch Gruppensitzungen. Diese Gruppensitzungen dienen als Plattform für den interreligiösen Dialog und den Austausch über religiöse Erfahrungen. Sie fördern den Aufbau einer unterstützenden Gemeinschaft, in der die Gefangenen voneinander lernen und sich gegenseitig ermutigen können.

Des Weiteren organisieren die theologischen Fachkräfte regelmäßige Freitagsgebete für die muslimischen Gefangenen. Diese Gebete ermöglichen es den Gefangenen, ihre religiöse Praxis weiterzuführen und ein starkes Gefühl der Gemeinschaft und Verbundenheit zu erleben. Sie bieten einen Moment der Ruhe und der spirituellen.

 

 

 

Mutter-Kind-Projekt

Förderung von Müttern und Kleinkindern mit Migrationshintergrund in Kiel-Ostufer
Inhaltlicher Schwerpunkt
  • Förderung einer positiven Beziehung zwischen Müttern und Kindern
  • Selbstvertrauen der Mütter in ihre eigenen Fähigkeiten stärken
  • Mütter ermuntern, die Angebote für die Entwicklung ihrer Kinder zu nutzen
  • Aufbau der Erziehungsfähigkeiten der Eltern und Förderung der Eigenverantwortung und –initiative
  • Gesundheitsförderung
  • Betreuung zu Problemen der Familien und Mütter
  • Weitervermittlung an geeignete Hilfsangebote
  • Mütter befähigen, die ersten lebenswichtigen Begriffe und Vorgänge des Alltags mit Kleinkindern auf Deutsch zu bewältigen
  • Durchbrechung der sozialen Isolation sowie Überwindung von Hemmnissen und Hürden der Mütter
  • Sicherung der Weiterführung des Projektes und einer kontinuierlichen Struktur
Kooperationspartner:
Migrantenorganisationen, Frauennetzwerk, Frauengruppen, Gesundheitsamt, Krankenkassen, Ärztekammer
Handlungsfelder:

  • Beratungen zu Themen:

    • Gesundheit
    • Ernährung
    • Erziehung
  • Weitervermittlung an geeignete Stellen
  • Gruppentreffen und Diskussionsrunden zu Themen wie Erziehung, Spielverhalten, Umgang mit Kleinkindern, Sprachentwicklung und –erwerb sowie Medienalltag
  • Stadtteilführungen und Besuche von wichtigen Anlaufstellen für Mütter und ihre Kinder
  • Seminarangebote von eingeladenen Gästen aus den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Spielpädagogik, Gymnastik, Sport und Musik
  • Schulungen zur Bewältigung von Stresssituationen, Alltagsorganisation sowie Haushaltsplanung in Familien
Kurzbeschreibung
Mit Unterstützung des Innenministeriums im Rahmen des Programms „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt Programmteil Modellvorhaben“ und der Stadt Kiel startete die Türkische Gemeinde Schleswig-Holstein am 02.01.2009 das Projekt „Förderung von Müttern und Kleinkindern mit Migrationshintergrund in Kiel-Ostufer“.

Innenministerium LH

Mit diesem Projekt setzt die Türkische Gemeinde Schleswig-Holstein mit einer Vielfalt von Aktivitäten an, um Müttern mit Migrationshintergrund zu helfen, die Bedürfnisse ihrer Kleinkinder besser zu erfüllen und deren Entwicklung zu unterstützen. Eltern sollen für die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder motiviert, qualifiziert und aktiviert werden, um Entwicklungsverzögerungen zu verhindern. Somit werden den Kindern eine bessere Chance auf eine gesunde, glückliche Kindheit und ihren Müttern eine Möglichkeit zur Eigenständigkeit und Integration in ihrem Stadtteil ermöglicht.

Projekte, die auf die Förderung von Migrantenmüttern und Kleinkindern zwischen 0-3 Jahre ausgerichtet sind, sind in der hiesigen Projektlandschaft selten. Bereits in diesem Alter werden aber die Weichen für das gute oder schlechte Gedeihen der Kinder gestellt. Das Projekt greift die bekannten Probleme der Migrantinnen in ihrem frühesten Stadium auf, um vorbeugende und präventive Hilfe im Sinne und zum Wohle der Kinder und ihrer Familien und zur effektiven Einbindung der Migranten in den gemeinsamen Stadtteil Kiel-Gaarden zu leisten.

Durch dieses Projekt wird eine Mutter-Kind Gruppe ins Leben gerufen, durch die Mütter dahingehend unterstützt werden, ihre Kleinkinder besser betreuen zu können. Die Gruppe, die als sozialer Stützpunkt und Anlaufstelle fungieren wird, wird durch Projektmitarbeiter/innen als qualifizierte Fachkräfte mit interkultureller Kompetenz begleitet.

Informationsstand
09.01.2009
Presse