Landesweite Beratung
Landesweite Beratung für MigrantInnen in besonderer Bedarfslage
Das Projekt ist aus Mitteln des Ministeriums für Justiz, Gleichstellung und Integration des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

Landesweite Beratung für MigrantInnen in besonderer Bedarfslage
Das Projekt ist aus Mitteln des Ministeriums für Justiz, Gleichstellung und Integration des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

DOPPEL-EFFEKT
Förderung von Grundschulkindern und deren Eltern mit Migrationshintergrund in Zusammenarbeit mit den Ganztagsschulen
In vielen Migrantenfamilien sieht man die Problematik, dass die Eltern durch ihre geringen Sprachkenntnisse, ihren Erwerbsstatus und durch unzureichende Informationsressourcen aufgrund eigener Erfahrungen sich nicht in der Lage sehen, ihre Kinder den Anforderungen entsprechend zu fördern. Für eine zukunftsfähige Bildungslaufbahn der Kinder stellen die Grundkenntnisse, die vor allem in der Grundschule angeeignet werden, eine immense Bedeutung dar. So sehen wir uns verpflichtet diese Kinder besonders zu unterstützen, um einer Entwicklungsverzögerung entgegenzusteuern. Genauso wichtig ist es die Elternarbeit am Erfolg der Kinder mit einzuschließen, um den Kindern und Eltern eine bessere Perspektive für die Zukunft zu schaffen.
Die Teilnahme kann laufend stattfinden und ist auf maximal 30 Grunschülerinnen und -schüler begrenzt.
Mit der Unterstützung vom Bundesministerium des Innern und dem Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein führt die Türkische Gemeinde in Schleswig Holstein e.V. seit dem 12.01.2011 im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ das Projekt „Doppel-Effekt“ durch.

Inhaltlicher Schwerpunkt
Kooperationspartner
Behörden, Ganztagsschulen, Migrantenorganisationen, Vereine
Arbeitformen und Handlungsfelder

Berufliche Integration von langzeitarbeitslosen MigrantInnen in Schleswig-Holstein
Inhaltlicher Schwerpunkt
Zielgruppe und Projektausrichtung
1. Ausschöpfung der Potentiale und Steigerung des Selbstvertrauens von nicht ausreichend qualifizierten MigrantInnen in Schleswig-Holstein, die
2. Sensibilisierung und Motivation von Migrantenbetrieben, vorhandene Kapazitäten für Ausbildungs-, Arbeits- und Praktikumsplätze freizugeben.
3. Sozialpädagogische Begleitung, fachübergreifende Sprachförderung, betriebliche Praktika, gezieltes Bewerbungstraining
4. Qualifizierung der Teilnehmer durch Absolvieren von drei, in weitere Abschnitte unterteilten Modulen
Kurzbeschreibung
In der sich heute rasch wandelnden Gesellschaft verlangt der deutsche Arbeitsmarkt zunehmend nach höher qualifizierten Fachkräften.
Migranten mit sprachlichen und bildungsrelevanten Barrieren werden daher wegen mangelnder beruflicher Eignung für die verfügbaren Arbeitsfelder als unpassend angesehen und nicht in Anspruch genommen.
Da die fachlichen Voraussetzungen für eine berufliche Basis und fehlen, fällt es für diese Gesellschaftsgruppe besonders schwer, den erwünschten Beruf aus eigener Kraft zu erlangen und sich erfolgreich in ein passendes Beschäftigungsfeld einzufügen.
Mit ihrem Projekt BIMSH zielt die Türkische Gemeinde auf diese Zielgruppe. Ab dem 01.01.2011 sollen in den Standorten Kiel, Lübeck und Neumünster geringqualifizierte und langzeitarbeitslose MigrantInnen im Alter von über 25 Jahren durch eine persönlich begleitende Förderung in den Arbeitsmarkt integriert werden.
Das zentrale Element des Vorhabens bildet die Erhöhung der Vermittlungschancen über Bildung und Vernetzung. Der Projektträger wird mit individueller Potentialanalyse, persönlich zugeschnittenem Coaching und entsprechender Qualifizierung die Zielgruppe motivieren und unterstützen, die Perspektivlosigkeit zu dezimieren und anhand eines gezielten Berufsplans das Berufsleben selbst wieder in die Hand zu nehmen.
In Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen, lokalen Migrantenbetrieben und den Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern wird die TGS-H für ihre Zielgruppe passende Maßnahmen einsetzen, um die Haltung und Passivität zur Langzeitarbeitslosigkeit abzubauen.
Zudem wird der Projektträger die Botschaft seines Vorhabens anhand einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit der eigenen und deutschen Community vorstellen und türkisch- und deutschsprachigen Medien den Zugang zur Ausrichtung und zum Verlauf des Projektes ermöglichen.
Das Projekt ist aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

„Eltern lernen KinderErziehung (ELKE)“
Während der dreijährigen Projektlaufzeit wird die TGS-H in Zusammenarbeit mit einer städtischen Kindertagesstätte (Familienzentrum Gaarden), einer Erziehungsberatungsstelle sowie dem Amt für Gesundheit der Landeshauptstadt Kiel gezielte Förderungen im vorschulischen Bereich anbieten.
Wesentliche Ziele des Projektes sind:
Angebote
Zielgruppe
Kooperationspartner: Erziehungsberatung S-O, Amt für Gesundheit, Familienzentrum Gaarden der
Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Da Modellprojekt "Elternbegleitung Plus" im Rahmen "Elternchance ist Kinderchance" ist eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMSFJ).
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMSFJ) unterstützt Einrichtungen der Familienbildung mit dem Programm "Elternchance ist Kinderchance". In ganz Deutschland werden bis 2014 insgesamt 100 Modellstandorte "Elternbegleitung Plus" mit jährlich 10.000 Euro gefördert, um Familien bei der Bildungsbegleitung ihrer Kinder zu unterstützen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.elternchance.de
Standort Kiel:
Türkische Gemeinde in
Schleswig-Holstein
Diedrichstr. 2
24143 Kiel
Ansprechpartner(In)
Neşe Kertil
E-Mail: info@tgsh.de
Tel.: 0431 – 76 114 u. -115
Fax: 0431 – 76 117
Aktive Teilhabe in Schleswig-Holstein (ATSH)

Am 01.09.2012 startete das Projekt „Aktive Teilhabe in Schleswig-Holstein“ (ATS-H). Für den Projektzeitraum von drei Jahren wird ATS-H vom Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein und vom Bundesministerium des Inneren gefördert.
Hintergrund und Ziele
Dem Projekt „Aktive Teilhabe in Schleswig-Holstein“ liegt der Gedanke zu Grunde, dass eine demokratische Gesellschaft von der aktiven Partizipation aller Bürger_innen lebt. Allerdings bestehen in unserer Einwanderungsgesellschaft immer noch Barrieren im Zugang zu politischen, sozialen, beruflichen und kulturellen Bereichen für Menschen mit Migrationshintergrund, obwohl deren Lebensmittelpunkt längst unabänderlich in Deutschland liegt. Etliche Studien belegen diese vorenthaltene Chancengleichheit und eingeschränkten Partizipationsmöglichkeiten.
Doch nur wer sich am öffentlichen Leben beteiligen kann und sich angenommen fühlt, wird sich langfristig mit der umgebenden Gesellschaft identifizieren. Deshalb kann Integration nur gelingen, wenn sie als zweiseitiger Prozess verstanden wird.
Das heißt einerseits, dass es wichtig ist, Menschen mit Migrationshintergrund zu befähigen, selbstständig Teilhabehindernisse zu überwinden. Andererseits ist es unerlässlich, Strukturen der Mehrheitsgesellschaft auf Barrieren und Ausgrenzungsprozesse zu überprüfen und diese abzubauen.
An diesem Punkt setzt ATS-H an und hat sich folgende wesentlichen Ziele gesetzt:
Zielgruppe
ATS-H ist ein landesweites Projekt. Deshalb können verschiedene Personengruppen aus den Ballungsgebieten in Schleswig-Holstein (Kiel, Lübeck, Pinneberg, Elmshorn, Neumünster) vom Projekt ATS-H profitieren.
Das Projekts richtet sich an Menschen mit Migrationshintergrund. Schwerpunktmäßig richtet sich das Projekt an türkeistämmige Erwachsene mit dauerhaftem Aufenthalt. Es ist je nach Themenschwerpunkt auch für andere Migrant_innengruppen und Altersstufen offen.
Eine besondere Zielgruppe bilden Frauen mit Migrationshintergrund, zu deren Stärkung und Aktivierung Veranstaltungen durchgeführt werden können.
Außerdem gehören interessierte Fachkräfte verschiedenster Fach- und Regeldienste sowie Migrant_innenorganisationen, die Interesse an Interkultureller Öffnung haben, zur Zielgruppe.
Was bietet ATS-H?
„Aktive Teilhabe in Schleswig-Holstein“ führt Veranstaltungen und Fortbildungen in folgenden Bereichen durch:
Aufgrund der finanziellen Unterstützung durch das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein und das Bundesministerium des Inneren ist es ATS-H möglich, seine Leistungen kostenfrei anzubieten.
